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Psychologie & Gesellschaftskritik ist eine der wenigen kritisch-psychologischen Zeitschriften der 70er Jahre, die nach wie vor existiert und programmatisch bemüht ist, sich in gesellschaftliche Entwicklungen einzumischen und diese mitzugestalten, andererseits Impulse zu geben, neue Fachdiskurse aufzugreifen und inhaltlich-thematische Akzente zu setzen.
Beim Eintreten für kritische Positionierungen innerhalb der Psychologie und deren Grenzbereiche und gegen eine Standardisierung des Wissens, die zu einer Blockierung der in dieser Disziplin existierenden Veränderungspotentiale führen muss, vertrauen wir auf eine Reihe kritischer Ansätze:

  • es gibt die Critical Psychology, die sich über die hierzulande noch nicht zugeschütteten Gräben und Markierungen hinaus bewegt hat,
  • es gibt Diskurstheorie und -analyse, unter der das Verhältnis von Macht und Wissen jenseits vorzuentscheidender gesellschaftlicher Strukturannahmen untersucht werden kann,
  • es gibt narrative und (de-)konstruktivistische Ansätze, unter denen neue Epistemologien jenseits von angeblich unhintergehbaren Grundannahmen über das Psychische sichtbar werden,
  • es gibt die Science and Technology Studies, wo über die Möglichkeit des Humanen angesichts der neuen Technologien reflektiert wird,
  • es gibt immer noch Geschlechterproblematiken jenseits der domestizierten Genderdebatten,
  • es gibt eine Psychoanalyse jenseits der Couch.

Und es gibt Bedürfnisse, sich in Ausbildung, Studium und Berufspraxis jenseits der gebahnten, ›anerkannten‹ Pfade bewegen zu können. Dem will Psychologie & Gesellschaftskritik ein Veröffentlichungs- und Diskussionsforum bieten.

So wird auch aktuell in Psychologie & Gesellschaftskritik  eine jahrelange Tradition unter bekanntem Namen, der einen eher eng zu verstehenden Kritikbegriff nahezulegen scheint, fortgeführt, ohne einer engen Festlegung verfallen zu sein. Die redaktionelle Arbeitsweise dieser Zeitschrift begünstigte vom Beginn ihres Erscheinens an eine Offenheit, die sich der Festlegung auf eine wissenschaftliche Lehrmeinung oder gar auf ein kategoriales System entzog.

Im Laufe der Jahre entwickelte sich Psychologie & Gesellschaftskritik zu einer Zeitschrift, deren Schwerpunktthematiken die Bewegungen kritischer intellektueller Diskurse in und um die Psychologie nachzeichneten, begleiteten und aktiv beeinflussten.

Kritik versteht sich hier als Denunziation und Dekonstruktion von heteronomer Macht, versucht sich zu befreien von ›hypermoralischem‹ Besser-Wissen und Besser-Sein-Wollen.


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