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Psychoanalyse

2014-2

„GEWALTTÄTIGKEIT VERSTEHEN“. ZUM 100. GEBURTSTAG DES PSYCHOANALYTIKERS UND PSYCHOANALYTISCHEN SOZIALARBEITERS ERNST FEDERN
GAST-HERAUSGEBER: ROLAND KAUFHOLD & GALINA HRISTEVA




Galina Hristeva & Roland Kaufhold
Vorwort


Biografisch-werktheoretische Zugänge

Roland Kaufhold
„Ein Jahr Untersuchungshaft und sieben Jahre Konzentrationslager gaben mir ein weiteres Verständnis für die Psychologie des Inhaftierten.“
Biografische Kontinuität, Emigration und psychoanalytisch-pädagogisches Engagement
Zusammenfassung

Bernhard Kuschey
Ernst Federn – Sozialist, Verfolgter, Psychoanalytiker und Sozialarbeiter. Eine Werkbiographie
Zusammenfassung

Roland Kaufhold
„So wird das Herz in Stücke gerissen … ich glaube, das schmerzt mehr, als geschehe es wirklich mit Messern.“
Erinnerung an Hilde Federn (26.10.1910 – 19.01.2005)
Zusammenfassung


Neu-Beginnen:
Ernst Federns Neuanfang in Belgien (1945-1947) im Spiegel seines Briefwechsels


Diana Rosdolsky
Der Briefwechsel zwischen Ernst Federn und seinem Vater Paul zwischen 1945 und 1947
Zusammenfassung

Marianne Kröger
„Der Kampf gegen den Ungeist ist nicht zu Ende!“
Briefe Etta Federns 1945 an ihren Neffen Ernst Federn
Zusammenfassung


Zur Psychologie des Terrors:
Das Wunder von Ernst Federns Überleben


Ernst Federn (1990)
Gespräche zwischen Bruno Bettelheim, Dr. Brief und Ernst Federn

David Becker
Trauma und Traumatheorie: Bruno Bettelheim, Ernst Federn und Hans Keilson
Zusammenfassung

Tomas Plänkers
„Und habe geweint, einfach ohne jeden Grund.“
Ernst Federn in Buchenwald – die Re-Lektüre eines Interviews
Zusammenfassung

Wilhelm Rösing & Marita Barthel-Rösing
Zum intersubjektiven Prozess der Arbeit am Film mit Ernst Federn und Hilde Federn
Zusammenfassung


Psychoanalytische Sozialarbeit und Pädagogik

Ernst Federn
Der therapeutische Umgang mit Gewalt. Ernst Federn über August Aichhorns Beiträge zur „Psychoanalytischen Sozialarbeit”

Thomas Aichhorn
Bemerkungen zur den Protokollen der „Aichhorn Untergruppe“ und zu Ernst Federns Arbeit „August Aichhorns’s work as a contribution to the theory and practice of Case Work Therapy“
Zusammenfassung

Karin Maas & Michael Maas
Milieu und Risiko – Die Spuren sind gelegt! Ernst Federns Anstöße für die Milieutherapie in einer „gesprengten“ Institution
Zusammenfassung


Ernst Federn als Historiker der Psychoanalyse

Ernst Federn
Die Paul Federn Study-Group

Galina Hristeva
„Eine wahnsinnige Arbeit! Allerdings eine riesig interessante!“
Ernst Federn als Herausgeber der „Protokolle der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung“
Zusammenfassung


Psychoanalyse und Politik

Andreas Peglau
Wie funktioniert politische Psychoanalyse?
Zusammenfassung


Buchbesprechung

Wilhelm Reich und der Nationalsozialismus
Andreas Peglau: Unpolitische Wissenschaft? Wilhelm Reich und die Psychoanalyse im Nationalsozialismus

 


„Ein Jahr Untersuchungshaft und sieben Jahre Konzentrationslager gaben mir ein weiteres Verständnis für die Psychologie des Inhaftierten.“
Biografische Kontinuität, Emigration und psychoanalytisch-pädagogisches Engagement
Roland Kaufhold

Zusammenfassung: Das Leben und Wirken Ernst Federns – von Wien über Dachau und Buchenwald in die USA und wieder zurück nach Wien – wird entfaltet unter dem Aspekt einer biografischen Kontinuität. Federns theoretische und klinische Beiträge zu einer Psychologie des Terrors, zur psychoanalytischen Sozialarbeit und Pädagogik werden im Kontext seiner ihn prägenden Wiener Jugend als Sohn des Freud-Stellvertreters Paul Federns beschrieben – sowie seiner Fähigkeit, stets „das Beste“ aus einer schwierigen, existenzbedrohenden Situation zu machen. Seine Freundschaft und gemeinsamen Gespräche mit Bruno Bettelheim und dem später ermordeten Psychoanalytiker Otto Brief im Konzentrationslager Buchenwald bildeten die Grundlage seiner psychoanalytischen Studien zum Terror. Ernst Federns Entschluss, 1973 wieder nach Wien zurückzukehren, bildete innerhalb der vertriebenen jüdischen Psychoanalytiker eine Ausnahme.

Schlüsselwörter: Ernst Federn, Biografieforschung, politischer Widerstand, Konzentrationslager, Exil, Psychologie des Terrors, psychoanalytische Pädagogik, psychoanalytische Sozialarbeit, Zeitzeuge, Bruno Bettelheim, Otto Brief


Dr. Roland Kaufhold
Köln
kaufhoro5@netcologne.de

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Ernst Federn – Sozialist, Verfolgter, Psychoanalytiker und Sozialarbeiter
Eine Werkbiographie
Bernhard Kuschey

Zusammenfassung:
Kuschey beschreibt die familiären Einflüsse, die Ernst Federn bereits in seiner Jugend maßgeblich geprägt haben. Das Wirken seines Vaters Paul Federn sowie des psychoanalytischen Pädagogen August Aichhorn begründete Ernst Federns Interesse für die psychoanalytische Sozialarbeit, den politischen Widerstand gegen den Austrofaschismus und für das psychoanalytisch-sozialtherapeutische Werk August Aichhorns. Der selbstlose Beitrag Hilde Federns für Ernst Federns Überleben der Konzentrationslager Dachau und Buchenwald wird nachgezeichnet und Federns vielschichtige Beiträge einer Psychologie des Terrors werden theoretisch und ideengeschichtlich skizziert. Wesentliche Facetten seines therapeutischen und wissenschaftlichen Wirkens im amerikanischen Exil sowie nach seiner Rückkehr nach Wien werden entfaltet, einen Schwerpunkt bildet Federns Beitrag zur Reform des österreichischen Strafvollzugs.

Schlüsselwörter: Familie Federn, antifaschistischer Widerstand, Austrofaschismus, Überlebenskampf, Konzentrationslager, Trotzkismus, psychoanalytische Sozialarbeit


Dr. Bernhard Kuschey
bernhard.kuschey@chello.at

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„So wird das Herz in Stücke gerissen … ich glaube, das schmerzt mehr, als geschehe es wirklich mit Messern.“
Erinnerung an Hilde Federn (26.10.1910 – 19.01.2005)
Roland Kaufhold

Zusammenfassung:
Hilde Federn, 1910 in Wien als Kind einer jüdischen Familie geboren, wuchs in der bedrückend-ärmlichen Atmosphäre des 1. Weltkrieges auf. Sie sympathisierte früh mit sozialistischen Gedanken und unterstützte Ernst Federn in dessen Widerstandstätigkeit gegen den Austrofaschismus. Parallel hierzu kam sie mit der psychoanalytisch-reformpädagogisch geprägten Kindergartenerziehung in Kontakt. Nach der Inhaftierung ihres Verlobten Ernst Federn und dessen Verschleppung in die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald blieb sie aus Solidarität zu ihm in Wien, trotz ihrer hierdurch bedingten eigenen existentiellen Gefährdung. Ihr siebenjähriger Überlebenskampf als „Halbjüdin“ im Wien des Austrofaschismus wird in dichter Weise nachgezeichnet. Ihren regelmäßigen Unterstützungszahlungen verdankte Ernst Federn sein Überleben. Nach Ernst Federns Befreiung folgten 60 gemeinsame Jahre in Brüssel, den USA und Wien. Hilde Federn zeigte sich zeitlebens als zurückhaltende, stützende, lebensbejahende Begleiterin Ernst Federns – im Wissen um seinen traumatischen siebenjährigen Überlebenskampf in Buchenwald.

Schlüsselwörter: Hilde Federn, Ernst Federn, jüdische Biografie, politischer Widerstand, Überlebenskampf, Solidarität, Kindergartenpädagogik, psychoanalytische Pädagogik


Dr. Roland Kaufhold
Köln
Kaufhoro5@netcologne.de

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Der Briefwechsel zwischen Ernst Federn und seinem Vater Paul zwischen 1945 und 1947
Diana Rosdolsky

Zusammenfassung:
Der Aufsatz stellt den Briefwechsel zwischen Ernst Federn und seinem Vater Paul Federn vor. Es handelt sich um Briefe, die zwischen Ernst Federns Befreiung aus dem Konzentrationslager Buchenwald im Jahre 1945 und seiner Einwanderung in die USA im Januar 1948 geschrieben wurden. Die Briefe sind thematisch geordnet und geben einen Überblick über die gemeinsamen Interessen und Konflikte. Auch gewähren sie Einblick in den Austausch über die Auswirkungen von Ernst Federns Haft und die Schwierigkeiten seiner Auswanderung in die Vereinigten Staaten.

Schlüsselwörter: Ernst und Paul Federn, Konzentrationslager Buchenwald, Auswirkungen der KZ-Haft, Shoah, Psychoanalyse, Auswanderung in die USA.


Diana Rosdolsky
Höhnegasse 19/20
A-1180 Wien, Österreich
diana.rosdolsky@chello.at

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„Der Kampf gegen den Ungeist ist nicht zu Ende!“
Briefe Etta Federns 1945 an ihren Neffen Ernst Federn
Marianne Kröger

Zusammenfassung:
Unmittelbar nach Ende des Krieges, den Ernst Federn noch im Konzentrationslager Buchenwald erlebte, gelang es ihm mithilfe von belgischen Ex-Mithäftlingen, nach Belgien auszureisen. Seine Tante Etta Federn (1883-1951), die in Frankreich im Versteck überlebt hatte und auch für die Résistance tätig gewesen war, erfuhr von seinem neuen Aufenthaltsort und nahm schriftlich zu ihm Kontakt auf. Daraus entstand ein kurzer, aber aufschlussreicher Briefwechsel, der in dem Aufsatz in seinen wichtigsten Grundzügen wiedergegeben wird.

Schlüsselwörter: Etta Federn, Ernst Federn, Briefwechsel, politischer Widerstand (Résistance), Spanischer Bürgerkrieg, Anarchismus/Anarchosyndikalismus, Trotzkismus, Ablehnung des Marxismus, Pädagogik, Einfluss Spinozas


Dr. Marianne Kröger
Mörfelder Landstr. 108
60598 Frankfurt am Main
m_kroeger@t-online.de

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Trauma und Traumatheorie: Bruno Bettelheim, Ernst Federn und Hans Keilson
David Becker

Zusammenfassung:
Die Traumatheorien Bruno Bettelheims, Ernst Federns und Hans Keilsons werden vergleichend diskutiert, Gemeinsamkeiten und Differenzen herausgearbeitet. Im Vordergrund steht dabei die allen gemeinsame Betonung der Relevanz des Milieus sowie die unterschiedli-
chen Herangehensweisen an die politischen Dimensionen des Traumatisierungsprozesses. Gefragt wird schließlich nach möglichen Zusammenhängen zwischen Biographie und Theoriebildung.

Schlüsselwörter: Bettelheim, Federn, Keilson, Trauma, Überlebende, Naziterror


PD Dr. David Becker
Büro für psychosoziale Prozesse
INA gGmbH
Nassauische Str. 5
10717 Berlin
david.becker@fu-berlin.de

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„Und habe geweint, einfach ohne jeden Grund.“
Ernst Federn in Buchenwald – die Re-Lektüre eines Interviews
Tomas Plänkers

Zusammenfassung:
Ein von Ernst Federn 1994 publiziertes Interview zu seinen Erfahrungen in den Konzentrationslagern Dachau und Buchenwald wird hinsichtlich seiner Inhalte, der thematischen Gestaltung und Abfolge, der Erzählperspektive, der kommunikativen Dynamik sowie der narrativen Konsistenz bzw. Inkonsistenz untersucht, um Rückschlüsse hinsichtlich der sich darin manifestierenden Psychodynamik mit ihren traumatischen Implikationen zu gewinnen. Die von Ernst Federn erfahrenen Schrecken und seine Versuche der psychischen Bewältigung werden dadurch ‘zwischen den Zeilen’ einer eher distanzierten Beschreibung sichtbar.

Schlüsselwörter: Konzentrationslager, Buchenwald, Holocaust, Trauma


Dipl.-Psych. Dr. Tomas Plänkers
Liebigstr. 29
60323 Frankfurt a. M.
info@praxis-dr-plaenkers.de

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Zum intersubjektiven Prozess der Arbeit am Film mit Ernst Federn und Hilde Federn
Wilhelm Rösing & Marita Barthel-Rösing

Zusammenfassung:
In der Entstehungsgeschichte des Dokumentarfilms „Überleben im Terror – Ernst Federns Geschichte“ war das intersubjektive Zusammenspiel zwischen Ernst Federn, Hilde Federn und den Filmautoren konstitutiv. Es führte zu grundlegenden Veränderungen der Filmkonzeption und zu einer Erweiterung des Erinnerns des Protagonisten.
Über 40 Jahre nach den Ereignissen des nationalsozialistischen Terrors – im KL Buchenwald und im nazistischen Wien – inszenierte sich im erinnernden Vergegenwärtigen das Auseinandergerissen-Werden der Erlebniswelten von Ernst und Hilde Federn. Ein annäherndes Verstehen des von den Protagonisten Erfahrenen wird uns dadurch möglich – und veränderte die Erinnerungsarbeit.

Schlüsselwörter: Ernst Federn, Hilde Federn, Psychoanalyse und Film, Buchenwald, Terror, Überlebenskampf


Marita Barthel-Rösing und Dr. Wilhelm Rösing
Albrecht-Roth-Str. 8
28757 Bremen
www.roesingfilm.de

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Bemerkungen zur den Protokollen der „Aichhorn Untergruppe“ und zu Ernst Federns Arbeit „August Aichhorns’s work as a contribution to the theory and practice of Case Work Therapy“
Thomas Aichhorn

Zusammenfassung:
In einem im Jahre 2000 veröffentlichten Artikel erinnerte Ernst Federn an die „Federn Study-Group”, eine psychoanalytische Studiengruppe, die von Oktober 1950 bis zum April 1960 zweimal im Monat in New York zusammengekommen war (Federn 2000). In diesem Zusammenhang erwähnte er auch eine Aichhorn-Untergruppe, die er über zwei Jahre geleitet hatte. Ernst Federn schenkte mir zwei Tiposkripte: „Paul Federn Study Group – Notes on the Aichhorn subgroup“ und seine aus den Diskussionen der „Aichhorn subgroup“ hervorgegangene Arbeit „August Aichhorns’s work as a contribution to the theory and practice of Case Work Therapy“. Im vorliegenden Artikel werden diese beiden bisher unbekannt gebliebenen Tiposkripte vorgestellt. Der Bericht über die Aichhorn-Untergruppe, die Lebensschicksale einiger der Teilnehmer und auch Federns Artikel über Aichhorns Beitrag zur psychoanalytischen Sozialarbeit stellen wichtige Beiträge zu der noch wenig erforschten Geschichte der durch die Vertreibung der Psychoanalytiker aus Wien bedingten Verbreitung der von der Wiener Vereinigung gelehrten psychoanalytischen Pädagogik oder Sozialarbeit dar.

Schlüsselwörter: Psychoanalytische Sozialarbeit, August Aichhorn, Erziehungsberatung, Verwahrlosung, Übertragung, Agieren, intrafamiliärer libidinöser Gleichgewichtszustand.


Thomas Aichhorn
Gentzgasse 125/13
A-1180 Wien, Österreich
thomas.aichhorn@chello.at

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Milieu und Risiko – Die Spuren sind gelegt! Ernst Federns Anstöße für die Milieutherapie in einer „gesprengten“ Institution
Karin Maas & Michael Maas

Zusammenfassung:
Der Verein für Psychoanalytische Sozialarbeit in Tübingen/Rottenburg gründete 1990 eine therapeutische Wohngruppe, in der Federns Gedanken zu einer Ich-stützenden, zwischen Nähe und Distanz changierenden Begleitung beziehungsgestörter Jugendlicher Grundlage eines differenzierten milieutherapeutischen Ansatzes bilden. Seine Überlegungen fließen ein in die gemeinsame Schnittmenge einer Betreuungskonzeption, die gleichsam Ideen von Maud Mannoni zur „gesprengten Institution“ und von Hans Thiersch zu einer „Lebensweltorientierten Sozialen Arbeit“ aufgreift. Die Umsetzung bzw. der Einfluss dieser theoretischen Gedanken werden entlang des praktischen Alltags einer Jugendhilfeeinrichtung für „seelisch behinderte Jugendliche“ besprochen. Insbesondere wird hier aber direkt wie indirekt aufgezeigt, wie bedeutsam Federns Werk für die – im wahrsten Sinne des Wortes – nachhaltige „Institutionalisierung“ der Psychoanalytischen Sozialarbeit ist, die sich auf dieser soliden Grundlage gerade im komplexen Jugendhilfebereich fortwährend weiterentwickeln wird können.

Schlüsselwörter: Psychoanalytische Sozialarbeit, Jugendhilfe, seelische Behinderung, Hilfs-Ich, pädagogisch-therapeutisches Milieu, „gesprengte Institution“, Supervision


Dipl.-Päd. Michael Maas
maas-tuebingen@t-online.de

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„Eine wahnsinnige Arbeit! Allerdings eine riesig interessante!“
Ernst Federn als Herausgeber der „Protokolle der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung“

Galina Hristeva

Zusammenfassung:
Der Beitrag hebt die große Bedeutung der „Psychologischen Mittwochabende“ hervor und untersucht anhand der „Protokolle der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung“ einige ihrer wichtigsten Aspekte unter besonderer Berücksichtigung von Paul Federns Rolle. Neben der Rekonstruktion von Ernst Federns Arbeit als Herausgeber der „Protokolle“ (zusammen mit Hermann Nunberg) wird auch seine Leistung als Begründer der Geschichte der psychoanalytischen Bewegung analysiert. Ernst Federns Sicht der Frühgeschichte der Psychoanalyse wird mit ihren Grundpfeilern „Widerstand“ und „Kritik“ neueren Auffassungen der Geschichte der Psychoanalyse als Geschichte eines „kumulativen Traumas“ (Elisabeth Young-Bruehl und Murray Schwartz 2011) gegenübergestellt.

Schlüsselwörter: „Psychologische Mittwochabende“, Paul Federn, Protokolle der WPV, Traumageschichte, Widerstand, Kritik


Dr. Galina Hristeva
Schleifbrückenstr. 11/1
73430 Aalen
galina.hristeva@gmx.de

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