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Heilung am heimischen Herd

Magersucht lässt sich in einer Tagesklinik ebenso gut behandeln wie durch einen Klinikaufenthalt; eine tagesklinische Therapie bringt außerdem weniger psychische Probleme für die Patientinnen mit sich als eine stationäre Aufnahme. Dies ist das Ergebnis einer Studie unter Beteiligung Marburger Wissenschaftlerinnen, die in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "The Lancet" erschienen ist.

Exploring the Genetics of "I’ll Do It Tomorrow”

Procrastination and impulsivity are genetically linked, suggesting that the two traits stem from similar evolutionary origins, according to research published in Psychological Science, a journal of the Association for Psychological Science. The research indicates that the traits are related to our ability to successfully pursue and juggle goals.

Tasse oder Kännchen? Mit Koffein gegen die Alzheimer-Krankheit

Koffein zählt zu den weltweit am häufigsten konsumierten psychoaktiven Substanzen. Es ist in Kaffee und Tee enthalten oder Süßgetränken zugesetzt. Seit einiger Zeit gibt es Hinweise darauf, dass Kaffee- und Tee-Trinker in höherem Alter bessere Gedächtnisleistungen zeigen und ein verringertes Risiko aufweisen, an Alzheimer zu erkranken.

Noch keine Trendwende beim Rauschtrinken von Jugendlichen - Fortsetzung der BZgA-Kampagne

Die Ergebnisse zum Alkoholsurvey 2012 der BZgA zeigen, dass sich etwa 17 Prozent der Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren mindestens einmal im Monat in einen Rausch trinken. Bei den 18- bis 25-Jährigen sind es sogar 44 Prozent. Damit ist beim Rauschtrinken im Vergleich zur Erhebung in 2010 (18 Prozent/ 42 Prozent) keine Trendwende sichtbar. Positiv ist festzustellen, dass immer mehr 12- bis 17-Jährige vollständig auf Alkohol verzichten. 30 Prozent geben an, noch nie in ihrem Leben Alkohol getrunken zu haben. Vor zehn Jahren waren es lediglich 13 Prozent.

Gesundheit, Qualifikation und Motivation

Die drei Faktoren Gesundheit, Qualifikation und Motivation sind entscheidend für die Frage, ob als Folge des demografischen Wandels Beschäftigte auch noch über das 67. Lebensjahr hinaus erwerbstätig sein können. Um die Potentiale älterer Mitarbeiter optimal nutzen zu können, müssen Arbeitgeber passende Rahmenbedingungen und Voraussetzungen schaffen. Maßnahmen des Personal- und Gesundheitsmanagements oder der Arbeitsplatzgestaltung dürfen jedoch nicht erst in einem höheren Alter der Mitarbeiter ansetzen, sondern sollten das gesamte Erwerbsleben begleiten. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie, die der Arbeits- und Organisationspsychologe Prof. Dr. Karlheinz Sonntag durchgeführt hat.

"Ehrenmord" in Deutschland: Die Justiz sieht "niedrige Beweggründe" und verurteilt zu "lebenslänglich"

BILD und dessen Abschreiber behaupten aktuell, die deutsche Justiz gewähre nach einem "Ehrenmord" eine Art "Islam-Rabatt". Die Behauptung ist falsch. Seit 20 Jahren wird "Ehrenmord" als Mord mit lebenslanger Haft geahndet. Allerdings werteten die meisten deutschen Gerichte bis 1996 den "Ehrenmord" als Totschlag und fällten ein milderes Urteil, berichtet Dr. Carina Agel in ihrer Studie "Ehrenmord in Deutschland".

Depression increases heart failure risk by 40 percent

Reducing stress that triggers depression may improve outlook

Moderate to severe depression increases the risk of heart failure by 40%, a study of nearly 63 000 Norwegians has shown. The findings were presented for the first time today at EuroHeartCare 2014.

Study shows more than half of high-risk alcohol users report improvement after surgery

Much has been reported about the potential for increased risk of alcohol misuse after weight loss surgery (WLS), with most theories pointing to lower alcohol tolerance and a longer time to return to a sober state after surgery, but a new study from Beth Israel Deaconess Medical Center suggests that upwards of half of high-risk drinkers are actually less likely to report high-risk drinking behavior after weight loss surgery.

Wirtschaftspsychologie: Im Alter verändert sich die Arbeitskraft, aber sie verringert sich nicht

Wirtschaftspsychologie: Produktivitätsfaktoren und arbeitsrelevante Denkmuster können sich zwar im Alter verändern; doch die Entwicklungen sind eher positiv, und die Arbeitszufriedenheit steigt tendenziell. Dr. Rüdiger Okonek und Prof. Dr. Petia Genkova (Hochschule Osnabrück, Wirtschaftspsychologie) fanden in ihrer Studie "Gerne lange arbeiten?" nur geringe Leistungsdifferenzen zwischen jüngeren und älteren Berufstätigen.

"Deutsche Angst" und skandinavische Courage

Wer Entscheidungen zu treffen hat, wägt deren Risiken ab - ob bei der Wahl der Sportart oder der Einnahme von Medikamenten. Nicht zuletzt beeinflusst die Risikoabwägung, wie man mit Geld umgeht. Ob man eher vorsichtig oder eher mutig ist, wirkt sich beispielsweise auf Konsum, Finanzwirtschaft oder Versicherungswesen aus. Prof. Marc Oliver Rieger von der Universität Trier, Prof. Mei Wang (WHU Vallendar) und Prof. Thorsten Hens (Universität Zürich) haben untersucht, ob sich Risikopräferenzen nach Ländern oder Kulturen unterscheiden. Dabei sind die Wissenschaftler zu überraschenden Ergebnissen gekommen. Sie haben auch festgestellt, dass an der berühmt-berüchtigten "deutschen Angst" durchaus etwas dran ist.

Frauen bewerben sich nicht auf "männliche" Stellenausschreibung

Schon die Formulierung der Stellenausschreibung kann entscheidend sein, ob eine Frau oder ein Mann den Job bekommt - weil sich Frauen im Zweifel gar nicht erst bewerben. Sie fühlen sich von häufig verwendeten Begriffen wie "zielstrebig" und "durchsetzungsstark" weniger angesprochen, weil diese mit männlichen Stereotypen verbunden sind. Das hat ein Forschungsprojekt gezeigt, bei dem Wissenschaftlerinnen der TU München die Auswahl und Beurteilung von Führungskräften untersucht haben. Wichtige Erkenntnisse haben sie auch über die Rolle von Emotionen gewonnen: Sie entlarvten das Klischee, dass Führungskräfte erfolgreicher sind, wenn sie gegenüber ihrem Team regelmäßig Ärger zeigen.

Entwicklungspsychologie: Die Ursprünge von Wohltätigkeit

Zu Beginn von Charles Dickens Erzählung "A Christmas Carol" weigert sich der herzlose Ebenezer Scrooge, Armen eine Spende zu geben. Drei Geister müssen ihn nachts heimsuchen, bis er sich läutert und zu einem besseren Menschen wird. Dickens lässt Scrooge mithilfe der Geister lernen, worüber schon Kinder verfügen: Mildtätigkeit. Wie eine Studie von Markus Paulus, Professor für Entwicklungspsychologie an der LMU, zeigt, handeln bereits Fünfjährige wohltätig. Die Studie leistet einen entscheidenden Beitrag zur Debatte, ob Mildtätigkeit ihre Wurzeln in der frühen kindlichen Entwicklung hat oder ob sie ein Produkt jahrelanger Sozialisation und Erziehung ist. Wie Paulus aktuell in der Fachzeitschrift Frontiers in Psychology berichtet, konnte er nun nachweisen, dass ihr Ursprung in der frühen Kindheit liegt.




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