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Sucht: Alkohol und Nikotin potenzieren das Krebsrisiko um das 35fache

Sucht: Alkoholsüchtige sind meist auch nikotinsüchtig. Die Folgeschäden beider Süchte potenzieren einander. Dennoch konzentrieren sich die meisten Therapeuten auf den Alkoholmissbrauch und ignorieren das Rauchverhalten, kritisiert Professor Dr. Gerhard Wiesbeck (Basel). Er belegt, dass die synchrone Therapie beider Substanzabhängigkeiten schwierig, aber keineswegs aussichtslos ist. Die Studie erschien in dem aktuellen Reader "Sucht - Genuss und Therapie".

Does sexual aggression alter the female brain?

Rutgers scientists have taken a step toward understanding how sexual aggression alters the female brain. In a recent study in Scientific Reports, lead author Tracey Shors, professor in the Department of Psychology and Center for Collaborative Neuroscience in the School of Arts and Sciences, discovered that prepubescent female rodents paired with sexually experienced males had elevated levels of stress hormones, could not learn as well, and expressed reduced maternal behaviors needed to care for offspring.

Wenn das Gehirn wächst, steigt der IQ

Die Größe des Gehirns ist bei Menschen in Deutschland und Großbritannien im vergangenen Jahrhundert gewachsen. Damit einher ging ein Anstieg des Intelligenzquotienten. Diesen Zusammenhang haben internationale Wissenschaftler unter Leitung von Michael A. Woodley of Menie, PhD, nun erstmals nachgewiesen. Woodley of Menie ist Scientist in Residence an der Technischen Universität Chemnitz und Wissenschaftler des Center Leo Apostel for Interdisciplinary Research an der Vrije Universiteit Brussel. Beteiligt waren mit David Becker ein weiterer Forscher der TU Chemnitz sowie Wissenschaftler aus Kanada, Brasilien und Neuseeland. Ihre Ergebnisse haben sie im Januar 2016 in der Fachzeitschrift "Learning and Individual Differences" veröffentlicht, die im Verlag Elsevier erscheint.

Wirtschaftspsychologie: Wie agil die »Digital Natives« arbeiten wollen

Wirtschaftspsychologie: Unsere Arbeitswelt wandelt sich grundlegend. Ehemals starre Strukturen wurden zugunsten der Flexibilisierung aufgebrochen. Mit dem »agilen« Arbeiten hält nun die vollständige Dynamisierung Einzug in unsere Arbeitswelt. Das Fraunhofer IAO hat in einer Studie untersucht, welche Trends diesen Wandel symbolisieren und wie die »Digital Natives« den Trends gegenüberstehen.

Mit dem Pferd auf dem Weg zur Selbstakzeptanz

Wer sich hoch zu Ross durch die Landschaft bewegt, erfreut sich einer ungewohnten Perspektive auf die Umwelt. Doch wer mit seinem Pferd zufuß wandert, kann ihm und sich selbst ungewohnt intensiv begegnen. Monika Brossard und Ursula Schober beschreiben in ihrer Neuerscheinung "Begleiten mit dem Pferd" eine Erlebniswelt, die Gesunden, Gestressten und psychisch Kranken als Kraftquelle dienen kann. "Pferde geben Halt; sie sind freundlich und stark."

Couch potatoes may have smaller brains later in life

Poor physical fitness in middle age may be linked to a smaller brain size 20 years later, according to a study published in the February 10, 2016, online issue of Neurology®, the medical journal of the American Academy of Neurology. "We found a direct correlation in our study between poor fitness and brain volume decades later, which indicates accelerated brain aging," said study author Nicole Spartano, PhD, with Boston University School of Medicine in Boston.

Neurowissenschaft: Dunkel ist schneller als hell

"Da hat sich doch etwas bewegt?" Jeder kennt die Situation: man blickt in Richtung eines Geräuschs, kann aber beim besten Willen kein Objekt erkennen. Erst dessen Bewegung, und sei sie minimal, erlaubt dessen Wahrnehmung. Forscher der Ruhr-Universität Bochum haben dieses Phänomen untersucht und konnten zum ersten Mal zeigen, dass gleichzeitige Lichtänderungen zwischen Objektgrenzen und Hintergrund Aktivitätswellen in der visuellen Großhirnrinde auslösen. Diese könnten ein empfindliches Signal zur Wahrnehmung von Bewegung sein. Die Ergebnisse der Wissenschaftler wurden in "The Journal of Neuroscience" veröffentlicht.

Zeit lindert den Schmerz der Trauer

Wie reagieren Menschen auf den Verlust eines geliebten Angehörigen? Diese Frage haben Psychologen der Universität in einer neuen Studie mit mehr als 500 Teilnehmern untersucht. Ihre Ergebnisse korrigieren einige gängige Vorstellungen vom Trauern.

Weniger Stress durch starkes Gruppengefühl

Je mehr sich Menschen mit ihrer Gruppe identifizieren, umso weniger Stress erleben sie und umso weniger Stresshormone produziert ihr Körper. Das haben Psychologen der Universität Hildesheim in einer Studie mit 85 jungen Menschen, die sich für ein Sportstudium bewarben, gezeigt. Sie begleiteten die Bewerberinnen und Bewerber, die zu Beginn des Aufnahmetests in Gruppen eingeteilt worden waren, durch den Tag und bestimmten regelmäßig deren Stressniveau und Gruppenzugehörigkeitsgefühl. Die Ergebnisse wurden jetzt in der Fachzeitschrift "Personality and Social Psychology Bulletin" veröffentlicht.

"Moment, hier war ich doch schon!" - Wie das Gehirn Ortserinnerungen bildet

Tübinger Neurowissenschaftlern ist es gelungen, ruhende Gedächtniszellen von Ratten zu aktivieren. Durch gezielte schwachelektrische Impulse konnten sie vormals inaktive Zellen im Hippocampus dazu bringen, den Ort der Impulsverabreichung wiederzuerkennen. Der Hippocampus ist bei Nagetieren wie auch dem Menschen für das Gedächtnis zuständig. Die Studie des Forscherteams am Werner Reichardt Centrum für Integrative Neurowissenschaften (CIN) der Universität Tübingen gibt daher Hinweise darauf, wie in unserem Gehirn Erinnerungen gebildet werden. Die Ergebnisse wurden nun im Fachmagazin Current Biology veröffentlicht.

Wirtschaftspsychologie: Die Möglichkeit zur Heimarbeit wird in Deutschland nicht ausgeschöpft

Wirtschaftspsychologie: In Deutschland arbeiten nur zwölf Prozent aller abhängig Beschäftigten überwiegend oder teilweise von zu Hause aus, obwohl bei viel mehr Arbeitsplätzen nach eigener Einschätzung der Beschäftigten keine dauernde betriebliche Präsenz erforderlich ist. Viel mehr Beschäftigte würden gerne - zumindest gelegentlich - im sogenannten Home Office arbeiten, in den meisten Fällen scheitert der Wunsch jedoch an den Arbeitgebern. Würden diese umdenken, so könnte der Anteil der Heimarbeiter auf 30 Prozent steigen. Dies sind die zentralen Ergebnisse einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), veröffentlicht im DIW-Wochenbericht 5/2016.

Inflammation attacks brain's reward center

A new study by Neil Harrison and colleagues published in Biological Psychiatry suggests that a brain reward center, the striatum, may be directly affected by inflammation and that striatal change is related to the emergence of illness behaviors.




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