U.a. "müssen barrierefreie Hard- und Softwaregestaltung sowie arbeitsorganisatorische Maßnahmen Berücksichtigung finden. Bezüglich der Hardware- und Softwaregestaltung sollten u.a. frei wählbare Eingabeformate, multimodale Ausgabemöglichkeiten und adaptierbare Informationsdarstellungen sichergestellt werden. Arbeitsorganisatorisch kann die frühzeitige Einbindung der Beschäftigten sowohl bei der Geräte- und Software-Auswahl, als auch bei Schulungen und der Weiterentwicklung von Arbeitsprozessen eine gleichberechtigte Nutzung durch die Beschäftigten und vergleichbare Arbeitsergebnisse fördern - unabhängig von den individuellen Präferenzen, funktionalen Einschränkungen oder situativen Bedingungen."
Mittelfristig zeigt sich allerdings, "dass technologische Innovationen mit der Notwendigkeit einhergehen, deren Barrierefreiheit regelmäßig zu evaluieren, um Gefährdungen, Benachteiligungen oder Zugangshürden frühzeitig zu identifizieren und zu vermeiden bzw. zu beseitigen. Barrierefreiheit ist ein dynamischer Prozess, der kontinuierlich an den technologischen Wandel und veränderbare Nutzungskontexte angepasst werden muss," fordern Germaine Haase, Frederike Pischke und Ulrike Pietrzyk (TU Dresden).
Wirtschaftspsychologie 2025-4: Anke Weber, Claudia Ang-Stein, Tobit Zaun (Hrsg.)
Diversität und Interkulturalität als
wirtschaftspsychologische Erfolgsfaktoren
Pabst, Print: 1615-7729, PDF: 1615-7729



















