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Wie soziale Medien das Wohlbefinden stärken können

Forschungsbefunde aus der Positiven Psychologie Nachwuchsforschung der DGPPF, Band III

Die einschneidend negativen Folgen exzessiver bzw. falscher Nutzung sozialer Medien werden im Alltag immer deutlicher. Dem stellen Linda-Elisabeth Reimann und Phillip Ozimek mögliche positive Effekte gegenüber. Unter der Schlagzeile "Postet mehr Bilder" berichten sie über ihre Analysen im aktuellen Reader ´Forschungsbefunde aus der Positiven Psychologie´.

Aktive Internet-NutzerInnen posten "überwiegend positive bzw. idealisierte Inhalte von sich selbst in sozialen Netzwerken und besonders bei Instagram." Die passiven NutzerInnen beeindruckt dies und senkt u.U. ihr Selbstwertgefühl.  Entsprechend zeigen sich in Studien negative Zusammenhänge zwischen passiver Facebook-Nutzung und Wohlbefinden.

Verläuft die Kommunikation jedoch aktiv und erreicht sie eigene persönliche Bezugspersonen, steigt u.U. das "bindende Sozialkapital" und damit die Lebenszufriedenheit. "Um die Frage zu beantworten, wieso das Sozialkapital das Wohlbefinden erhöht, muss das grundlegende menschliche Bedürfnis nach Zugehörigkeit erwähnt werden. Es ist vor dem evolutionären Hintergrund der Menschheitsgeschichte von höchster Relevanz für das Überleben und beeinflusst dementsprechend menschliche Verhaltensweisen."

Forschungsbefunde aus der Positiven Psychologie
Nachwuchsforschung der DGPPF, Band III
Greve, Julian M.; Jürgenlimke, Hendrik; Roth, Helena (Hrsg.)
2025, 96 Seiten

 




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