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Verhaltenstherapie: Angststörungen häufig unerkannt

Soziale Angststörungen sind häufig, werden jedoch in vielen Fällen nicht diagnostiziert. "Zusätzliche psychische Probleme stellen oft die Folge einer fehlgeschlagenen Bewältigung der sozialen Ängste dar und können dazu führen, dass die soziale Phobie unerkannt und unbehandelt bleibt. Häufig findet sich bei Betroffenen mit generalisierter sozialer Phobie auch eine vermeidend-selbstunsichere Persönlichkeitsstörung", berichten Thomas Heidenreich und Kollegen in der aktuellen Ausgabe von "Verhaltenstherapie und Verhaltensmedizin".

Das Spektrum der Komorbiditäten ist breit: zusätzliche Phobien, affektive Störungen, Depression, Suchtabhängigkeit, Schlaflosigkeit. Heidenreich und Kollegen stellen in ihrem Beitrag die diagnostischen Instrumente vor.

Frauen sind von Sozialer Phobie wesentlich häufiger betroffen als Männer. Der Beginn der Erkrankung liegt in drei Vierteln der Fälle vor dem 16. Lebensjahr. Bei fehlender Behandlung ist der Verlauf chronisch mit ungünstiger Tendenz. Kognitive Therapieen im Einzelsetting können jedoch die optimalen, langfristig haltbaren Ergebnisse erzielen. Die Autoren berichten über einen 28jährigen Phobiker, der seine Beziehungswünsche zu einer Frau noch nie hatte realisieren können. Erst nach 25 Therapiestunden gelang es ihm ...




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