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Veränderungen in der Herausgeberschaft von "Wirtschaftspsychologie"

Vier Mitherausgeber der unabhängigen Fachzeitschrift "Wirtschaftspsychologie" sind zum Jahresende 2019 zurückgetreten. Professor Dr. Lorenz Fischer (Universität Köln) führt die Publikation als Editor-in-Chief kontinuierlich fort. Er trägt seit 21 Jahren die wesentliche redaktionelle Verantwortung und wird von einem zehnköpfigen wissenschaftlichen Beirat begleitet.

 

Die ausgeschiedenen Mitherausgeber sind die Professores Fabian Christandl (Hochschule Fresenius, Köln), Michael Dick (Universität Magdeburg), Annette Kluge (Universität Bochum) und Theo Wehner (Eidgenössische Technische Hochschule Zürich). Der Verleger, Wolfgang Pabst, dankte allen für die geleistete erfolgreiche Arbeit.

 

Anlass des Rücktritts war der in Nr. 4/2019 publizierte Beitrag von Professor Dr. Bruno Klauk (Hochschule Harz, Wernigerode) "Intelligenzdiagnostik bei überwiegend Nicht-EU-Migrantinnen und - Migranten. Ergebnisse einer empirischen Studie mit einem kulturfairen Messverfahren". Klauk diagnostizierte bei mehr als 500 Migranten einen mittleren Intelligenzquotienten um 100, ähnlich wie in der deutschen Allgemeinbevölkerung. Entgegen den Gutachten im Reviewverfahren und nach der Publikation glaubten die Mitherausgeber, in der Studie eine rechtspopulistische Ambition zu sehen.

 

Den kontroversen, vertiefenden Sachdiskurs zum Thema führen Wissenschaftler in "Wirtschaftspsychologie" 2/2020 mit mehreren Beiträgen. Lorenz Fischer und Wolfgang Pabst werden mit potentiellen neuen Mitherausgebern Gespräche führen.

 

zur Fachzeitschrift :"Wirtschaftspsychologie" 4/19

 

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