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Radikales Greenfluencing ist contraproduktiv

Report Psychologie 3/2026

Ein radikales Greenfluencing kann Menschen abschrecken und demotivieren. Es leistet damit dem Klimaschutz einen Bärendienst, berichtet REPORT PSYCHOLOGIE in seiner aktuellen Ausgabe (3/2026).

Anhand empirischer Studiendaten verdeutlicht Isabelle Bock, "dass Hasskommentare und radikaler Content die empfundene Polarisierung in der Diskussion über den Klimawandel fördern können, was wiederum einen Nährboden für Umwelt-Hoffnungslosigkeit darstellt. Offenbar tragen radikale GreenfluencerInnen nicht dazu bei, User für kollektives Handeln zugunsten des Klimas zu motivieren. Damit unterscheiden sie sich von nicht-radikalen GreenfluencerInnen, die durch das Bewerben nachhaltiger Produkte, das Vorleben eines umweltfreundlichen Lebensstils und das Anstoßen von Diskussionen über den Klimawandel junge Menschen zu Klimaaktivismus und klimafreundlichem Handeln motivieren können. Polarisierung und Misstrauen behindern die kollektive Anstrengung, welche die Eindämmung des Klimawandels erfordert ..."

Report Psychologie 3/2026 

 




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