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Physiker bestätigt: Der freie Wille des Menschen ist Realität, keine Fiktion

"Aus der Quantentheorie folgt wegen ihrer universellen Gültigkeit, dass die Annahme eines streng determinierten Verhaltens sowohl in der Natur im Allgemeinen als auch speziell beim Menschen und seinem Bewusstsein aus naturwissenschaftlichen Gründen als überholt angesehen werden muss", postulieren der Physiker Prof. Dr. Thomas Görnitz und die Psychologin Dr. Brigitte Görnitz (München) in ihrem Beitrag zum interdisziplinären Aufsatzband "Willensfreiheit - eine Illusion?"

uot;Bewusstsein nennen wir den dynamischen Prozess, welcher es ermöglicht, sich selbst zu erleben und selbst zu kennen. Bewusstsein ist real, aber keine Materie. Dennoch vollzieht sich die Wechselwirkung zwischen Bewusstsein und Körper.

Vorgänge im Bewusstsein sind lediglich relativ stark festgelegt, nämlich bezüglich der Entwicklung der Möglichkeiten, aber nicht der Fakten - damit sind sie in einem naturwissenschaftlichen Sinne gerade nicht streng durchgängig determiniert.

Hinreichend umfangreiches und gut strukturiertes Bewusstsein, das ein weit entwickeltes Gehirn als Träger besitzt, bildet ein Ich aus. Ein Ich ist in der Lage, ein internes Modell von seiner Umwelt und von sich selbst zu erzeugen. Bewusstsein, das beim Menschen zur Selbstreflexion fähig wird, kann nach der Abwägung von Gründen freie Willensentscheidungen treffen.

Diese Gründe werden selbstverständlich auch durch biologische und biografische Daten beeinflusst, ohne dass deswegen in allen Fällen die Entscheidungen bereits festgelegt sein müssen ..."




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