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Nähe und Distanz in der forensischen Psychiatrie: Therapie zwischen Liebe und Gewalt

In der forensischen Psychiatrie ist das Pendeln zwischen Nähe und Distanz ein hochkomplexer Risikobereich. Nähe und Distanz enthalten ähnlich hohes, wenn auch unterschiedliches Zerstörungspotenzial. Verbotene Liebe zwischen Patienten und Kliniksbeschäftigten ist nur eines von vielen Beispielen. Die 19. forensische Fachtagung "Sex&Drugs&Rock´n Roll" in Bedburg-Hau (Niederrhein) fokussiert den meist tabuisierten Themenbereich.

Die Tagung bietet Vorträge und Workshops ausgewiesener Wissenschaftler und erfahrener Praktiker, u.a.:

  • Wieviel kann die Psychoanalyse zur forensische Psychiatrie beitragen?
  • Wie kann die Behandlung von Patienten aus dem islamischen Kulturbereich gelingen?
  • In der modernen Gesellschaft erhalten Jungen meist zuwenig Zuneigung und Fürsorge - wie kann die Forensik darauf reagieren?
  • In der Klinik spielen Macht und Gewalt bei allen Beteiligten eine oft unauffällige, aber wirksame Rolle; wieviel davon ist zulässig oder notwendig?
  • Abstand in sinnvoller Dosierung lässt sich in der Dramatherapie verdeutlichen.
  • Verbotene Liebe zwischen Personal und Patient: Wer ist anfällig, welche Konstellationen bieten besondere Risiken, wie gehen Betroffene und Leitung im Fall eines Falles mit dem Problem um?

Wie in den Vorjahren bieten Pflegende aus Bedburg-Hau wieder einen Praxisbericht der besonderen Art: "Hund hinter Gittern". Sprich: Ein Vierbeiner subventioniert die Diagnostik, Therapie und das Stationsklima, wirksam und ohne Salär ... Zu den Spezifika der Veranstaltungen in Bedburg-Hau zählt die unmittelbare Praxisrelevanz; in den Workshops wird bereits mit der Umsetzung begonnen ...
 
Details und Programm: Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.klinik-bedburg-hau.lvr.de/aktuelles/




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