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Musiktherapie in der Burnout-Behandlung wirksam

Das Burnout Syndrom erfordert als multidimensionales Erschöpfungssyndrom eine differenzierte und individualisierte therapeutische Herangehensweise. Musiktherapeutische Interventionen können im Kontext von Entspannung, Achtsamkeit, Ressourcenaktivierung und Selbstwahrnehmung unterstützend wirken. Vor diesem Hintergrund gewinnt insbesondere der nonverbale Zugang an Bedeutung, da nonverbale Verfahren häufig besser geeignet sind, PatientInnen ein authentisches Gespür für die eigene Person zu vermitteln als rein sprachliche Interventionen," berichten Yeliz Akin und Karl Hörmann in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift ´Musik- Tanz- & Kunsttherapie´(1/26).

 

"Sowohl zeitgenössische Instrumente wie die Handpan als auch kulturell verankerte Instrumente wie die Cura eröffnen unterschiedliche Resonanz- und Bedeutungsräume, die zur emotionalen Regulation und Identitätsstabilisierung beitragen können. Die therapeutische Relevanz liegt dabei weniger im Instrument selbst als in dessen professioneller. kontext- und kultursensibler Anwendung. In diesem Zusammenhang lässt sich Musik auch als strukturgebendes Medium verstehen: Hörmann verweist darauf, dass Musik in besonderer Weise über Ordnung und Zeitstruktur wirkt und damit Hinweise zur Einordnung innerer energetischer Bewegungen geben kann. Gerade im rezeptiven Setting wird dabei die Dimension Zeit/Tempo als zentral beschrieben, da Musik wesentlich durch Zeitstruktur konstituiert ist."

 

 Yolanda Bertolaso, Georg Franzen, Wolfgang Mastnak (Hrsg:.)Musik-, Tanz- und Kunsttherapie 2026-1

Junge Forschung in den Künstlerischen Therapien

Pabst, 2026,  Print:ISSN 0933-6885, PDF: ISSN 0933-6885

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