Was lernen und trainieren Betroffene konkret?
- Patienten mit zwanghaften Zügen benötigen Gelassenheit, Genuss- und Entspannungsfähigkeit
- Wer einen dramatischen Stil pflegt oder an einer histrionischen Persönlichkeitsstörung leidet, wird in verlässlicher Wahrnehmung und kooperativer Konfliktfähigkeit geschult
- Wer zu übertriebener Anhänglichkeit neigt bzw. zur dependenten Persönlichkeitsstörung, lernt, selbstbewusst eigene Bedürfnisse und Stärken zu realisieren
- Wer einen selbstbewussten Stil pflegt bzw. unter einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung leidet, lernt Selbstkritik, Kooperation auf Augenhöhe - und Einfühlungsvermögen
- Wer besonders sensibel ist oder unter einer selbstunsicheren Persönlichkeitsstörung leidet, benötigt ein Training in selbstsicherem Verhalten, Durchsetzungsvermögen und adaptiver innerer Steuerung.
- Am häufigsten ist die Borderline-Persönlichkeitsstörung, in der intensivste Emotionen und innerer Leere einander abwechseln. Die wichtigsten Therapieziele sind Achtsamkeit, konstruktiver Umgang mit Gefühlsstürmen, Selbstregulationsfähigkeit
Das Therapieprogramm ist in einen strukturierten psychoedukativen Teil und einen kompetenzorientierten Übungsteil gegliedert. Daraus ergibt sich ein breit gefächertes Anwendungsspektrum zur Therapie und Prävention, Das Programm wird im stationären Rahmen, in ambulanten Gruppen oder betrieblichen Organisationen - oder auch in der Einzeltherapie erfolgreich eingesetzt.
Bernt Schmitz, Petra Schuhler, Annette Handke-Raubach, Andreas Jung:
Kognitive Verhaltenstherapie bei Persönlichkeitsstörungen und unflexiblen Persönlichkeitsstilen
in psychoedukativ- und kompetenzorientiertes Therapieprogramm zur Förderung von Selbstakzeptanz, Menschenkenntnis und persönlicher Entwicklung
Pabst, 234 S. Großformat, Paperback ISBN 3-935357-38-9














