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Lernen aus Lastern: die sieben Ursünden des Managements

Papst Gregor I definierte bereits vor 1600 Jahren einen Lasterkatalog, den Unternehmensberater Dr. Georg Kraus (Bruchsal) heute als die "sieben Ursünden des Managments" versteht. In der Zeitschrift Manager-Seminare zählt er sie auf. "Fälschlicherweise werden diese Sünden oft als Todsünden bezeichnet. Tatsächlich aber sind es sieben schlechte Charaktereigenschaften bzw. sieben Laster. Diese verleiten dazu, echte Sünden zu Begehen."

  • Superbia (Hochmut). Klug wäre demgegenüber ein gesundes Maß an Selbstbewusstsein und Überzeugungen. Genügend Demut vermindert Risiken, sich selbst und andere falsch einzuschätzen.
  • Avaritia (Geiz) Ein Ausgleich zwischen eigenen und fremden Interessen ermöglicht allen ein ordentliches Auskommen.
  • Luxuria (Verschwendung) Wer eine Balance zwischen Genuss und Maßhalten erreicht, kann sich einer hohen Lebensqualität erfreuen.
  • Ira (Zorn) Wer es schafft, authentisch auch zu seinen negativen Emotionen zu stehen, ohne sein Gegenüber abzuwerten, schont sich selbst und die anderen.
  • Gula (Völlerei) Essen, Trinken und sonstige Genüsse in vernünftigem Maß dienen der Lebensfreude, der Gesundheit und oft auch der Geselligkeit.
  • Invidia (Neid) Wer Erfolge anderer achtet und sich von ihnen positiv motivieren lässt, entwickelt sich weiter.

Acedia (Trägheit des Herzens/Geistes) Eine gesunde Neugier und Mobilität setzt Energien frei und ermöglicht Fortschritte.

Professor Dr. Klaus D. Hildemann skizziert ähnlich, mit dem Vokabular der Psychologie, die optimalen Eigenschaften eines verantwortlichen Managers:

Im Gegensatz zur über- oder unterkontrollierten Persönlichkeit sollte die/der Betroffene eine beachtliche Resilienz besitzen. "Sie zeichnet sich durch geringe Neurotizismuswerte aus und höhere Werte in den Bereichen Extraversion, Offenheit für neue Erfahrungen, Verträglichkeit, Gewissenhaftigkeit.

Das Profil einer resilienten Persönlichkeit zeigt sich in Verhaltensdispositionen, die ein aktives von Toleranz, Hilfsbereitschaft, Beharrlichkeit und Zuverlässigkeit geprägtes Verhalten ermöglichen, das für neue Erfahrungen offen ist."




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