2024 wurden über 197tausend Gewaltverbrechen registriert - davon 18 Prozent bei Alkoholeinfluss. 20009 umfasste die Gewaltkriminalität insgesamt über 216tausend Fälle - davon fast 32 Prozent unter Alkoholwirkung. Ähnlich rückläufig ist die Zahl der Alkoholunfälle im Straßenverkehr von fast 17.500 im Jahr 2009 auf knapp 15tausend im Jahr 2024.
Mit einer Entwarnung halten sich Prof. Dr. Martin Rettenberger und Hanna Verzagt im Jahrbuch Sucht allerdings zurück: "Ab 1,5 Promille zeigen sich symptomatisch eine alkoholbedingte Euphorie oder Aggressivität sowie Explosivität und herabgesetzte Kritikfähigkeit. Wobei die meisten Menschen, die Alkohol konsumieren, nicht aggressiv werden... Vielmehr wird eine alkoholbedingte Aggression neben neurobiologischen Faktoren häufig durch Erwartungen an die Wirkung des Konsums, frühere Erfahrungen mit gewalttätigen Konflikten und kognitive Defizite sowie Diskriminierungserfahrungen bedingt..."
Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (Hrsg.) Jahrbuch Sucht 2026.
Pabst, 340 S., Paperback ISBN 978-3-69217-035-0, eBook ISBN 978-3-69217-036-7



















