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Geschlechtsspezifische Entwicklung: Interaktion von Persönlichkeits- und Sozialisationsfaktoren

Wie reagieren Kinder, wenn sie den Kummer anderer Menschen beobachten? Wie sind die außergewöhnlich großen Unterschiede zu verstehen? Existieren u.U. geschlechtsspezifische Entwicklungspfade?
Jutta Kienbaum versucht, eine empirische Antwort zu geben, indem sie verschiedene Variablen auf Seiten der Persönlichkeit und des Sozialisationsumfeldes eines Kindes zur Vorhersage mitfühlend-tröstender Reaktivität heranzieht.

Die Ergebnisse verweisen auf deutliche Geschlechtsunterschiede in der Vorhersage. Während sich für Jungen vor allem die Sozialisationsvariablen als bedeutsam erwiesen, standen bei den Mädchen das Persönlichkeitsmerkmal Aggressivität bzw. die Wechselwirkung zwischen Wärme und Unterstützung der Sozialisationsumgebung im Mittelpunkt.

Die Resultate erweitern das Verständnis der geschlechtsspezifischen Entwicklungsbedingungen prosozialer Responsivität in der Kindheit und bestätigen den Ansatz, sozioemotionale Entwicklung als ein Produkt des Zusammenwirkens von Persönlichkeits- und Sozialisationsfaktoren anzusehen.

 

Entwicklungsbedingungen prosozialer Responsivität in der Kindheit
Kienbaum, J.




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