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Leid-Erleben: eine lange Entstehungsgeschichte und ein nützlicher Schutzfaktor

Meist tun wir alles, um es zu vermeiden. Oft führen wir es jedoch unbewusst oder vorsätzlich herbei: das Leid. Wie entsteht es? Wie sind die Kontexte, die Folgen? Der Psychiater Prof. Dr. Friedel Reischies diskutiert die Fragen in einem fiktiven Gespräch zwischen einem Psychopathologen, einem Neurobiologen, einem Evolutionsbiologen, einem Vitalisten und einem Logiker.

 

Sie alle gehen von einer naturgeschichtlichen Entstehung des Leiderlebens aus. Welche Schritte waren erforderlich, um Leiderleben zu entwickeln? Welche kognitiven Leistungen der Hirnrinde, welche Nervensysteme sind erforderlich, um Leid zu empfinden?  Waren Lebewesen, die Leid verarbeiten konnten, in einem evolutionären Vorteil?  Es dient dem Selbstschutz, dass wir Schädliches als Leid wahrnehmen.

 

Leid ist vielgestaltig: Das Spektrum reicht vom Mitleiden - bereits bei Primaten erkennbar - bis zum existentiellen Leiden, wie es der Philosoph Sören Kierkegaard beschreibt. Und selten ist das Leidempfinden mit der objektiven Situation korreliert, meist ereignet es sich selektiv und verzerrt - und dazu noch interindividuell variabel. Wie korrelieren psychische Erkrankungen - etwa Depression - mit Leiderleben?

 

Friedel M. Reischies: Leid-Erleben - ein Fundament der Psychopathologie.

Pabst, 128 Seiten, Hardcover

 

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