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Psychoanalyse

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2015-2

André Karger & Bertram von der Stein
Vorwort: Statt eines Geburtstagsgeschenks - Textgaben anlässlich des 70sten Geburtstags von Bernd Nitzschke

"Ist das Grundprinzip der psychoanalytischen Therapie nicht die Erinnerung an das Ausgeschlossene?"
Bernd Nitzschke anlässlich seines 70sten Geburtstags über Grenzgänger, Dissidenten, Autoritätsgehorsam und den Verlust des revolutionären Potentials der Psychoanalyse im Gespräch mit André Karger
Zusammenfassung

Bertram von der Stein
Grenzgänger in ihrer Zeit
Zusammenfassung

Albrecht Götz von Olenhusen
Der Rebell und die Patriarchen. Otto Gross zwischen Sigmund Freud, C. G. Jung und Max Weber
Zusammenfassung

Andreas Peglau
Wilhelm Reich: ausgegrenzt, vergessen, neu bewertet
Zusammenfassung

Galina Hristeva
Georg Groddeck - Grenzgänger und "enfant terrible" der Psychoanalyse
Zusammenfassung

Karl Fallend
Meine Begegnungen mit der emigrierten Wiener Psychoanalytikerin Else Pappenheim
Zusammenfassung

Brigitte Boothe
Glanz und Elend der Sexualität. Das Unbehagen am Liebesleben. Die Macht des Sexuellen im evolutionären Prozess
Zusammenfassung

Thomas Anz
Beziehungskonstellationen zwischen Psychoanalyse und moderner Literatur
Zusammenfassung

Oliver Decker
Sekundärer Autoritarismus - psychoanalytisch-sozialpsychologische Forschungserträge zur Wachstumsgesellschaft
Zusammenfassung

Helmut Dahmer
Restitution einer "Kritischen Theorie"
Zusammenfassung

Bernd Nitzschke
Am Jüngsten Tag vor Gottes Thron: Schlussworte zum Symposium.
Sigmund Freuds widerständiges Erbe - Grenzgänge innerhalb und außerhalb psychoanalytischer Institutionen
Zusammenfassung

Bernd Nitzschke
Sieg oder Niederlage? Die Einsamkeit des Langstreckenläufers. Über einen Film von Tony Richardson
Zusammenfassung


Einzelbeitrag

Nina Saroldi
Kunst, Geld und "alles Mögliche"
Zusammenfassung

 


"Ist das Grundprinzip der psychoanalytischen Therapie nicht die Erinnerung an das Ausgeschlossene?"
Bernd Nitzschke anlässlich seines 70sten Geburtstags über Grenzgänger, Dissidenten, Autoritätsgehorsam und den Verlust des revolutionären Potentials der Psychoanalyse im Gespräch mit André Karger

Zusammenfassung: Im Interview geht es um die Bedeutung der Grenzgänger in der Gesellschaft - und speziell um die Rolle der Dissidenten in der Geschichte der Psychoanalyse. Ausgewählte Stationen aus der Kindheit und Jugend, Studienschwerpunkte, die Teilnahme an der 68er-Studentenbewegung sowie die Tätigkeit als Journalist und Psychoanalytiker zeigen die lebensgeschichtliche Begründung dieses Forschungsschwerpunkts im Werk Bernd Nitzschkes auf. Am Beispiel des Verhaltens der Psychoanalytiker in der Zeit des Nationalsozialismus und des damit im Zusammenhang stehenden Ausschlusses Wilhelm Reichs aus den psychoanalytischen Organisationen werden die Bedingungen des Autoritätsgehorsams und die Fähigkeit zum Widerstand erörtert. Aufgezeigt wird Sigmund Freuds Rolle als Aufklärer, kritisiert wird sein Verhalten als Machtpolitiker.

Schlüsselwörter: Geschichte der Psychoanalyse, Sigmund Freud, Wilhelm Reich, Psychoanalyse und Nationalsozialismus, 68er-Studentenbewegung, antiautoritäre Erziehung, Psychoanalyse und Philosophie, Methode der freien Assoziation


André Karger
Am Rittersberg 47
40595 Düsseldorf
E-Mail:
karger@uni-duesseldorf.de

Dr. Bernd Nitzschke
Stresemannstr. 28
40210 Düsseldorf
E-Mail:
bernd.nitzschke@t-online.de

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Grenzgänger in ihrer Zeit
Bertram von der Stein

Zusammenfassung:
Seit ihren Anfängen gibt es ein Spannungsverhältnis zwischen der Psychoanalyse als Vereinigung und Institution mit ihren Regeln, Normen und Zwängen und einzelnen Psychoanalytikern, die hierzu teils differente und differenzierende Positionen vertreten. Solche Grenzgänger waren und sind für den kreativen Entwicklungsprozess der Psychoanalyse notwendig. Der Beitrag beschäftigt sich mit Grenzgängern in der Geschichte der Psychoanalyse und zeigt aktuelle gesellschaftliche Probleme auf, bei deren Diskussion sich die Psychoanalyse stärker positionieren sollte.

Schlüsselwörter: Psychoanalytische Institutionen, Grenzgänger, Spaltungen, Kreativität, Migration, Grenzerfahrungen, Aufklärung, Milieu


Dr. Bertram von der Stein
Berrischstr. 130a
50769 Köln
E-Mail:
dr.von.der.stein@netcologne.de

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Der Rebell und die Patriarchen. Otto Gross zwischen Sigmund Freud, C. G. Jung und Max Weber
Albrecht Götz von Olenhusen

Zusammenfassung:
Otto Gross war Arzt, Psychoanalytiker und Psychoanalyse-Dissident, der in der europäischen Reformbewegung am Beginn des 20. Jahrhunderts eine wichtige und exzentrische Rolle spielte. Dabei überschritt Gross mit Hilfe seiner Interpretation der psychoanalytischen Methode persönliche, soziale und politische Grenzen, um autoritäre und patriachale Strukturen buchstäblich aufzusprengen. Der Beitrag schildert Lebensstationen dieser Auseinandersetzung bis hin zum selbstdestruktiven Ende von Otto Gross und zeigt die Antinomien von Regeln und deren Überschreitung auf.

Schlüsselworte: Otto Gross, Hans Gross, C.G. Jung, Sigmund Freud, Max Weber - Paradiessucher, Anarchismus, Psychoanalyse und Gesellschaft


Prof. Dr. Götz von Olenhusen, RA
Lindenstraße 255
40235 Düsseldorf
E-Mail:
ra.goetz.von.olenhusen@t-online.de

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Wilhelm Reich: ausgegrenzt, vergessen, neu bewertet
Andreas Peglau

Zusammenfassung:
Wilhelm Reich wird als herausragender Psychoanalytiker gewürdigt, der bis 1933 wesentlich populärer und einflussreicher war, als heute bekannt ist.  Zudem war er der einzige Psychoanalytiker, der sich vor 1940 öffentlich und gründlich mit dem Faschismus auseinandersetzte - während der analytische Hauptstrom und die IPV tiefer in das NS-Gesundheitssystem verstrickt und weit weniger Restriktionen ausgesetzt waren, als überliefert wurde: Es hat nie eine systematische Verfolgung der Freud’schen Lehre im Hitler-Regime gegeben.
Fehlurteile über Reich - wie die angeblich durch seine Lebensenergieforschung bewiesene "Verrücktheit" - werden widerlegt. Letztlich wird darauf verwiesen, dass nicht infrage steht, ob Reich ein würdiges Mitglied der analytischen Community war - sondern ob deren heutige Organisationen würdige Verwalterinnen für Reichs psychoanalytisches Erbe sein könnten.

Schlüsselwörter: Rehabilitierung Wilhelm Reichs, Massenpsychologie des Faschismus, Psychoanalyse im Nationalsozialismus, NS-Bücherverbote, Libidometrie, gesellschaftliche Verantwortung der Psychoanalyse.


Dr. Andreas Peglau
Drachenfelsstr. 4
10318 Berlin
E-Mail:
ich.ev@t-online.de

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Georg Groddeck - Grenzgänger und "enfant terrible" der Psychoanalyse
Galina Hristeva

Zusammenfassung:
Ausgehend von der Notwendigkeit, die Geschichte der Psychoanalyse als eine Geschichte des Widerstands umzuschreiben, rekonstruiert der Aufsatz die langjährige und komplexe Beziehung zwischen Sigmund Freud und Georg Groddeck und ermittelt den Platz des Begründers der psychoanalytischen Psychosomatik innerhalb der "widerständigen" Psychoanalyse. Nachgezeichnet werden sowohl Groddecks frühe Opposition gegen die naturwissenschaftliche Medizin als auch seine Polemik gegen die Psychoanalyse. Nach der Darstellung der nicht unproblematischen Annäherung des "Grenzgängers" Groddeck an die Psychoanalyse steht die berühmte Kontroverse zwischen Freud und Groddeck über das Ich und das Es im Fokus der Untersuchung. Wie der Text zeigt, war Groddeck trotz Ambivalenzen und Schwächen seiner Kritik mehr als ein "wilder Analytiker": Er hat mit seiner antidogmatischen Haltung die Psychoanalyse maßgeblich beeinflusst und bereichert.

Schlüsselwörter: Geschichte der Psychoanalyse, Georg Groddeck, Trauma, Widerstand, Kritik, Das Ich und
das Es


Dr. Galina Hristeva
Schleifbrückenstr. 11/1
73430 Aalen
E-Mail:
galina.hristeva@gmx.de

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Meine Begegnungen mit der emigrierten Wiener Psychoanalytikerin Else Pappenheim
Karl Fallend

Zusammenfassung:
Der Autor gibt einen kurzen Einblick in die Biographie der nach New York emigrierten Wiener Psychoanalytikerin Else Pappenheims und bezieht dabei auch seine persönlichen Begegnungen mit ein. Es waren Begegnungen, die über ihre Wiener Schul- und Studienfreundin Marie Langer eingefädelt wurden. Führten Pappenheims Fluchtwege vor der NS-Herrschaft nach New York, landete Marie Langer über Montevideo, Buenos Aires schließlich in Mexico. Die Freundschaft der beiden Psychoanalytikerinnen wird durch einen bisher unbekannten Briefwechsel (1983-1987) der beiden Frauen in diesem Beitrag in einen speziellen Fokus genommen.

Schlüsselwörter: Else Pappenheim, Marie Langer, unbekannter Briefwechsel, Geschichte der Psychoanalyse, Austrofaschismus


Prof. (FH) Univ. Doz. Dr. Karl Fallend
Rienösslgasse 4/3
A-1040 Wien
Österreich
E-Mail:
karl.fallend@aon.at

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Glanz und Elend der Sexualität. Das Unbehagen am Liebesleben. Die Macht des Sexuellen im evolutionären Prozess
Brigitte Boothe

Zusammenfassung
: Die Autorin betont die Bedeutung des Sexuellen für psychische und soziale Entwicklungsprozesse und stellt psychoanalytische Entwicklungspsychologie in Bezug zur Evolutionsbiologie und sozialen Prozessen.

Schlüsselwörter: Sexualität, Entwicklungspsychologie, Evolutionstheorie


Prof. Dr. phil. Brigitte Boothe
Rämistraße 5
CH-8001 Zürich
Schweiz
E-Mail:
brigitte.boothe@uzh.ch

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Beziehungskonstellationen zwischen Psychoanalyse und moderner Literatur
Thomas Anz

Zusammenfassung:
Die Literaturgeschichte des 20. und auch noch des 21. Jahrhunderts ist ohne die Rezeptionsgeschichte der Psychoanalyse nicht angemessen zu begreifen - so wie umgekehrt die Psychoanalyse nicht ohne ihre Auseinandersetzung mit Literatur. Der Beitrag zeigt an Beispielen etlicher Autorinnen und Autoren der frühen literarischen Moderne, von Arthur Schnitzler, Karl Kraus, Alfred Döblin oder Thomas Mann über Arno Schmidt oder Friederike Mayröcker bis hin zu E. L. James (Fifty Shades of Grey), dass die Beziehungen zwischen Literatur und Psychoanalyse nur zum Teil angemessen mit Kategorien wie ‚Einfluss’ oder ‚Wirkung’ zu beschreiben sind. Denn sie sind zugleich Interaktionsdramen, die durch starke Rivalitäten, Prioritätsansprüche, aber auch gegenseitigen Respekt gekennzeichnet sind. Psychoanalyse und Literatur reagierten gleichzeitig und in wechselseitiger Abhängigkeit auf gravierende Identitätsprobleme des modernen Subjekts angesichts zunehmend diskrepanter, schwer zu integrierender Ansprüche in ausdifferenzierten Gesellschaften. Psychoanalyse und Literatur kooperierten dabei, aber konkurrierten auch miteinander in ihren Beschreibungen von Kämpfen, deren Schauplatz die Psyche des Menschen ist.

Schlüsselwörter: Autonomie, Assoziationstechnik, Avantgarde, Innerer Monolog, Krankengeschichten, Moderne, Pathologisierung, Sinnlichkeit und Vernunft, Surrealismus, Traumdeutung, Unterhaltungsliteratur, Verschreibkunst


Prof. Dr. Thomas Anz
Steinebacher Weg 7
82229 Seefeld
E-Mail:
anz@staff.uni-marburg.de

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Sekundärer Autoritarismus - psychoanalytisch-sozialpsychologische Forschungserträge zur Wachstumsgesellschaft
Oliver Decker

Zusammenfassung:
Die Gesellschaften, in welchen kapitalistische Produktionsweise herrscht, sind auf dauerhaftes Wachstum verpflichtet. Sowohl Apologeten wie Kritiker der kapitalistischen Gesellschaft sehen hier eine Rationalität am Werk, welche sich über die Köpfe der Beteiligten hinweg durchsetzt. Die Subjekte, welche die Wachstumsgesellschaft für ihr Funktionieren braucht, scheinen entweder mit unsichtbarer Hand oder unter Zwang und mittels Regierungstechniken hervorgebracht zu agieren. Es gilt aber zu verstehen, wie Individuen nicht bloß unter Zwang, sondern auf Grund eigenen Wollens auf die Rationalität der Gesellschaft verpflichtet sind. Um die Subjektform der Wachstumsgesellschaft zu verstehen, werden hier zunächst Phänomene Thema sein, welche dieser gesellschaftlichen Rationalität weiter nicht entfernt sein könnten: rechtsextreme Einstellung, Vorurteile und Ungleichwertigkeitsideologien. Fluchtpunkt meiner folgenden Argumentation ist die These, dass die Wachstumsgesellschaft durchzogen ist von einer autoritären Dynamik. Trifft diese zu, dann ist über die rechtsextreme Einstellung Auskunft über die Gesellschaft selbst einzuholen. Mit Hilfe der psychoanalytischen Sozialpsychologie kann so ein Schlaglicht auf die Wachstumsgesellschaft geworfen werden.

Schlüsselwörter: Mitte-Studien, Rechtsextremismus, sekundärer Autoritarismus


PD Dr. phil. Oliver Decker, Dipl.-Psych.
Abt. Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie
Universität Leipzig
Ph.-Rosenthal-Straße 55
04103 Leipzig
E-Mail:
Oliver.Decker@medizin.uni-leipzig.de

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Restitution einer "Kritischen Theorie"
Helmut Dahmer

Zusammenfassung:
Die Freud’sche Psychoanalyse ist eine Schwester der Marx’schen Kritik der politischen Ökonomie. Beide sind Kritiken jener Institutionen, die unser Leben einschränken, statt es zu fördern - Institutionen der persönlichen Lebens- oder Seelengeschichte und Institutionen der Sozialgeschichte. Unter äußerem Druck haben Psychoanalytiker seit den dreißiger Jahren die psychoanalytische "Technik" aus ihrer Matrix, der Kritik der Gegenwartskultur, herausgelöst und ihr gegenüber verselbständigt. So ist die Freud’sche Aufklärung nur in reduzierter Gestalt auf uns gekommen. Es ist an der Zeit, diese Selbsteinschränkung rückgängig zu machen.

Schlüsselworte: Restitution, Provenienz, Medizinalisierung, Institutionenkritik, zweite Natur, Realitätsprinzip, therapeutische "Partei", Überich-Abbau, Mittel und Zwecke, Affäre Ehebald, Psychoanalyse als "Stahlbad", Vereinslegenden, "Simon Wiesenthal der Psychoanalyse", "Kulturbolschewismus", "weltliche Seelsorger".


Prof. Dr. Helmut Dahmer
Mommsengasse 15 / 16
A-1040 Wien
Österreich
E-Mail:
prof.helmut.dahmer@gmail.com

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Am Jüngsten Tag vor Gottes Thron: Schlussworte zum Symposium
Sigmund Freuds widerständiges Erbe - Grenzgänge innerhalb und außerhalb psychoanalytischer Institutionen
Bernd Nitzschke

Zusammenfassung:
Der Autor bedankt sich beim Organisator und bei den Veranstaltern des Symposiums, stellt seine persönlichen Beziehungen zu den Referenten und Referentinnen dar und zeigt Gemeinsamkeiten zwischen den Vortragsthemen und seinen wissenschaftlichen Interessen auf.

Schlüsselwörter: Gender Studies, Georg Groddeck, Otto Gross, Sabina Spielrein, Wilhelm Reich, Psychoanalyse im Nationalsozialismus, Rechtsextremismus, Alter, Tod und Teufel


Dr. Bernd Nitzschke
Stresemannstr. 28
40210 Düsseldorf
E-Mail:
bernd.nitzschke@t-online.de

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Sieg oder Niederlage? Die Einsamkeit des Langstreckenläufers. Über einen Film von Tony Richardson
Bernd Nitzschke

Zusammenfassung:
Der Film Die Einsamkeit des Langstreckenläufers (The Loneliness of the Long Distance Runner, 1962) von Tony Richardson, dem die gleichnamige Erzählung von Alan Sillitoe zugrunde liegt, der auch das Drehbuch zum Film geschrieben hat, wird als Parabel für den Widerstand eines (delinquenten) Jugendlichen interpretiert, der sich gegen die Verinnerlichung von Normen zur Wehr setzt, die vermeintlich gerecht sind, tatsächlich aber der Legitimierung der gesellschaftlichen Ordnung der Ungleichheit dienen.

Schlüsselwörter: Jugendliche Delinquenz, Schwarze Pädagogik, Autoritäre Persönlichkeit, Nacherziehung, Verteilungsgerechtigkeit


Dr. Bernd Nitzschke
Stresemannstr. 28
40210 Düsseldorf
E-

ail: bernd.nitzschke@t-online.de

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Kunst, Geld und "alles Mögliche"
Nina Saroldi

Zusammenfassung:
In diesem Artikel wird die These verfolgt, dass das Geld zur grundlegenden Referenz für das gegenwärtige Kulturschaffen wird - sowohl in einem negativen, destruktiven Sinne als auch in einem positiven, kreativen. Von der Annahme ausgehend, dass wir, in den Begriffen Christoph Türckes, in einer "erregten Gesellschaft" leben, werde ich Theodor W. Adornos und Max Horkheimers Schrift über die Kulturindustrie wiederaufnehmen und die Untersuchung von Olav Velthuis über den zeitgenössischen Kunstmarkt benutzen, um über die Frage der Werte in der Kunstszene nachzudenken. Um die hierbei entwickelten Gedanken zu veranschaulichen, wird am Ende eine kurze Studie zu dem Werk der Bildenden Künstlerin Christin Lahr stehen.

Schlüsselwörter: Kunst, Geld, Kulturproduktion, Werte, Subjektivität


Prof. Dr. Nina Saroldi
Universidade Federal do Estado do Rio de Janeiro
CCET - Escola de Engenharia de Produção
(Ênfase em Produção Cultural)
Av. Pasteur, 458
Urca - Rio de Janeiro/RJ
CEP: 22290-240
Brasilien
E-Mail:
nina.saroldi@uniriotec.br

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