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Wirtschaftspsychologie: Arbeitsmotivation entsteht aus einer Kombination verschiedener Motive

"Eine erfolgreiche Personal- und Unternehmensführung setzt die Kenntnis grundlegender Prozesse der Arbeitsmotivation voraus," notiert Professorin Dr. Gabriele Elke. Das Lehrbuch "Arbeitsmotivation" von Prof. Dr. Uwe und Trudi Kleinbeck "liefert dazu einen strukturierten Über- und Einblick. Es bündelt prägnant die Fülle der Ergebnisse aus der Grundlagen- und Anwendungsforschung und macht sie als empirische Basis nutzbar für die Ableitung von Maßnahmen der Personalentwicklung und Arbeitsgestaltung. Das Buch ist v.a. für Arbeits- und Organisationsgestalter sehr zu empfehlen."

Die ausführliche Rezension erschien in der unabhängigen Zeitschrift "Arbeit" 1/12 (Lucius+Lucius Verlag); die Autorin gehört dem psychologischen Institut der Universität Bochum an. 

Nach Darstellung von Kleinbeck + Kleinbeck bestimmt die Arbeitsmotivation nicht nur die Leistung, "sondern trägt gleichermaßen zur Persönlichkeitsentwicklung bei. Arbeitsmotivation resultiert im Kern aus dem Zusammenwirken von persönlichen Motiven und den Motivierungspotenzialen der Arbeit, die sich z.B. aus einer auf Vielseitigkeit und Ganzheitlichkeit ausgerichteten Arbeitsgestaltung ergeben können. Im Arbeitskontext kommt auf Seiten der Person nicht nur dem Leistungsmotiv, sondern auch dem Anschluss-, Macht-, Neugier- und Aggressionsmotiv eine wichtige Rolle zu. Damit die einzelnen Motive wirksam werden können, bedarf es jeweils inhaltlich entsprechend anregender situativer Bedingungen.

So übernehmen z.B. Menschen mit einer hohen Ausprägung des Leistungs- und Machtmotivs oft Vorgesetztenfunktionen. Die entsprechenden Entscheidungs- und Einflussmöglichkeiten erlauben ihnen, entsprechend ihrer Motivlage zu handeln ...

Teamwork stellt heute eine der zentralen Formen der Organisation dar. Im Buch werden die entscheidenden Fragen der Arbeitsmotivation in Gruppen beantwortet. Die konzeptionelle Struktur für die Darstellung der motivationalen und volitionalen Kompetenzen von Gruppenmitgliedern bildet eine Erweiterung des Handlungsphasenmodells ..."




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