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Wirtschaftspsychologie

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2020-2

Inhaltsverzeichnis

Editorial
Lorenz Fischer


Forum Intelligenzdiagnostik bei Migranten

Ein Eklat – und eine redaktionelle Spurensuche
Lorenz Fischer

Stellungnahme der Sprechergruppe der DGPs
Thomas Rigotti

Stellungnahme als wissenschaft licher Beirat der Zeitschrift „Wirtschaft spsychologie“ zum Artikel „Intelligenzdiagnostik bei überwiegend Nicht-EU-Migrantinnen und Migranten“ von Bruno Klauk
Erich H. Witte

Shit happens: Ein Ereignis gegen den Strich gebürstet. Aperçus zur phantasmatischen Schleife reflexiver Nachlese und retroaktiver Reflexe
Ulrich Kobbé

Kommentar zur Diskussion zum Aufsatz von B. Klauk
Walter Krämer

„Wir sind die Guten“ – oder: Von blinden Flecken und Denkverboten unserer Profession
Rüdiger Reinhardt

Kommentar zum Beitrag „Intelligenzdiagnostik bei Migranten“ von Bruno Klauk
Heiner Rindermann

Welche Art von Einflussnahmen im Wissenschaft ssystem wollen wir?
Heinrich Wottawa

Es gibt drei Arten von Lügen: Lügen, verdammte Lügen und Statistiken – Kommentar zu Klauk (2019)
Ulrich Schroeders & Oliver Wilhelm

Stellungnahme des GWPs-Präsidiums zur Veröffentlichung „Intelligenzdiagnostik bei überwiegend Nicht-EU-Migrantinnen und -Migranten. Ergebnisse einer empirischen Studie mit einem kulturfairen Messverfahren“ von Bruno Klauk in der Ausgabe 4/2019 der Zeitschrift „Wirtschaft spsychologie“
Christian Dries, Stefanie Winter, Sascha Rülicke & Susanne Geister

Wissenschaftliche Freiheit und Verantwortung – ein Kommentar zu Klauk (2019) „Intelligenzdiagnostik bei überwiegend Nicht-EU-Migrantinnen und -Migranten“
Patrick Müller, Thomas Bäumer, Hans-Georg Wolff & Daniela Lohaus

Fakten und Interpretationen. Kommentar zum Beitrag von Klauck
Lothar Schmidt-Atzert

Zurück zur Sache, bitte. Psychologische Forschung muss belastbare Daten liefern und keine politische Diskussion. Kurz-Stellungnahme zu B. Klauk (2019)
Andreas Frintrup

Wissenschaft in Zeiten politischer Korrektheit – Bemerkungen zur Causa Klauk
Fritz Söllner

Berufsrelevante Potenzialanalysen bei Menschen mit rezenten Migrationserfahrungen: Zur ergänzenden Interpretation der Befunde von Klauk (2019)
Lothar Bildat, Kai Externbrink, Susanne Geister, David Scheffer, Matthias Schmidt & Tim Warszta

Der linkskulturelle Imperativ der Gleichheit. Stellungnahme in eigener Sache zur  „Klauk-Kontroverse“
Bruno Klauk

Zur Verteidigung der freien Debattenkultur an Universitäten. Resolution des 69. DHV-Tages 2019 in Berlin
Deutscher Hochschulverband

Unerledigte Aufgaben der AOW-Psychologie und eine Empfehlung von Sokrates
Wolfgang Pabst


Separatum

Arbeitgeberattraktivitätsinventar (AGA-I) – Ein deutschsprachiges Instrument zur Messung der Arbeitgeberattraktivität
Daniela Lohaus & Christian Rietz
 


Shit happens: Ein Ereignis gegen den Strich gebürstet - Aperçus zur phantasmatischen Schleife reflexiver Nachlese und retroaktiver Reflexe
Ulrich Kobbé

Zusammenfassung
:
Die Veröffentlichung eines psychologischen Beitrags mit intelligenzdiagnostischen Untersuchungsdaten, deren kulturvergleichende Auswertung und darauf einsetzende Distanzierungen von FachkollegInnen wird als narrativ agiertes Ereignis mit retroaktiver Dynamik verortet. Mit dem analytischen Repertoire Lacans und Žižeks nimmt der Verfasser ein Screening des publizistischen Konfliktfalls mitsamt der wissenschaftlichen Doublebind-Falle von wissenschaftlicher Freiheit, tabuisierten Grenzen und deren provokanter Überschreitung vor.


Dr. Ulrich Kobbé
Diplom-Psychologe
iwifo-Institut
D-59543 Lippstadt

 


Welche Art von Einflussnahmen im Wissenschaftssystem wollen wir?
Heinrich Wottawa

Zusammenfassung
Die auch vom Deutschen Hochschulverband bedauerten Angriffe gegen die freie Forschung und Lehre nehmen zu. Dabei werden auch typische Argumentationsformen verwendet, die geeignet sind, das Ansehen von Kolleginnen und Kollegen zu beschädigen und dadurch andere von ähnlichen „unerwünschten“ Arbeiten abzuhalten. Einige besonders wichtige davon werden an Beispielen aus Rigotti und Kollegen (2020) beschrieben und die Konsequenzen für den wissenschaftlichen Diskurs aufgezeigt.


Prof. (em.) Dr. Heinrich Wottawa

 


Wissenschaftliche Freiheit und Verantwortung – ein Kommentar zu Klauk (2019) „Intelligenzdiagnostik bei überwiegend Nicht-EU-Migrantinnen und -Migranten“
Patrick Müller, Thomas Bäumer, Hans-Georg Wolff & Daniela Lohaus

Zusammenfassung
Die in Deutschland grundgesetzlich geschützte Freiheit von Forschung und Lehre ist auch mit einer entsprechenden Verantwortung für die Forschenden verbunden. In diesem Kommentar zum Artikel „Intelligenzdiagnostik bei überwiegend Nicht-EU-Migrantinnen und -Migranten“ (Klauk, 2019) werden drei Ebenen verantwortungsvoller psychologischer Forschung näher betrachtet: die theoretische, die methodische und die ethische. Die Diskussion der Defizite des Artikels von Klauk (2019) auf diesen Ebenen soll sowohl dazu beitragen, die Ergebnisse des Artikels besser einordnen zu können, als auch die Aufmerksamkeit darauf lenken, diese Punkte ausreichend in der wissenschaftlichen Begutachtung zu berücksichtigen.

Schlüsselwörter: Intelligenz, Migration, Forschungsethik


Scientific freedom and responsibility – a commentary on Klauk (2019) „Intelligence diagnostics of predominant non-EU migrants“

Abstract
The freedom of research and teaching, which is protected by the German constitution, is associated with a corresponding responsibility for researchers. In this commentary on the article ‘Intelligence diagnostics of predominant non-EU migrants’ (Klauk, 2019), three levels of responsible psychological research are examined: a theoretical, a  Zethodological and an ethical. The discussion of the deficits of Klauk’s article on these levels should both contribute to a better understanding of the results of the article and direct attention to the fact that these three levels should be considered appropriately in the scientific review process.

Keywords: intelligence, migration, research ethics


Prof. Dr. Patrick Müller
Hochschule für Technik Stuttgart
Fakultät B/Studiengang
Wirtschaftspsychologie
Schellingstraße 24
D-70174 Stuttgart


Prof. Dr. Thomas Bäumer
Hochschule für Technik Stuttgart


Prof. Dr. Hans-Georg Wolff
Universität zu Köln


Prof. Dr. Daniela Lohaus
Hochschule Darmstadt
FB GW/Wirtschaftspsychologie

 


Berufsrelevante Potenzialanalysen bei Menschen mit rezenten Migrationserfahrungen: Zur ergänzenden Interpretation der Befunde von Klauk (2019)
Lothar Bildat, Kai Externbrink, Susanne Geister, David Scheffer, Matthias Schmidt & Tim Warszta

Zusammenfassung
Ergänzend zu den Befunden von Klauk (2019; Intelligenzdiagnostik bei überwiegend Nicht-EU-Migrantinnen und -Migranten), wird in diesem Übersichtsartikel Rekurs genommen auf die Bedeutung der Intelligenz zur Vorhersage von Berufserfolgskriterien im Kontext von Migrationserfahrungen. Ferner werden die bei Klauk nicht im Fokus stehenden Kernelemente der Potenzial- und Kompetenzerfassung skizziert, inklusive berufsrelevanter Personenmerkmale und Interessen. Durch Zuwanderung erhöht sich die Diversität in der Gesellschaft, ggf. auch in Unternehmen, daher werden hier bedeutsame Aspekte der Diversität in Arbeitsgruppen, insbesondere Stereotype, kurz erläutert. Der Artikel schließt mit einigen Handlungsimpulsen und Ausblicken auf zukünftige Forschung

Schlüsselwörter: Eignungsdiagnostik bei Menschen mit rezenten Migrationserfahrungen, Diversity, Intelligenztests, Potenzialanalyse


Prof. Dr. Lothar Bildat
Nordakademie gAG
Hochschule der Wirtschaft
D-25337 Elmshorn


Prof. Dr. Kai Externbrink
FOM Hochschule für Oekonomie & Management
D-44269 Dortmund


Prof. Dr. Susanne Geister
International School of Management (ISM)
Campus Berlin


Prof. Dr. David Scheffer
Nordakademie gAG
Hochschule der Wirtschaft
D-25337 Elmshorn


Prof. Dr. Matthias Schmidt
Hochschule Zittau/Görlitz
D-02826 Görlitz


Prof. Dr. Tim Warszta
FH Westküste
Fachbereich Wirtschaft
D-25746 Heide

 


Unerledigte Aufgaben der AOW-Psychologie und eine Empfehlung von Sokrates
Wolfgang Pabst

Zusammenfassung
Die Klauk-Kontroversen verdeutlichen dringlichen Forschungs- und Reflexionsbedarf in der Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie.Der Verleger dieser Zeitschrift skizziert seine persönlichen Eindrücke, Anmerkungen und Fragen in seiner Rolle als involvierter Zaungast. Er postuliert kritische Studien zu den Themen „Migration“ und „Wissenschaftliches Selbstverständnis“.

Schlüsselwörter: Arbeitsmarkt, Migration, Intelligenz, Diskriminierung, Kontroversen der Psychologie


Uncompleted tasks of work and organizational psychology (WOP) and a recommendation from Socrates

Abstract
The Klauk controversies highlight the urgent need for research and reflection in work, organizational and economic psychology. The publisher of this journal outlines his personal impressions, remarks and questions in his role as an involved onlooker. He postulates critical studies on the topics of “migration” and “scientific self-perception”.

Keywords: labour market, migration, intelligence, discrimination, controversies in psychology


Wolfgang Pabst, M.A.
CEO
Pabst Science Publishers
Eichengrund 28
D-49525 Lengerich

 


Arbeitgeberattraktivitätsinventar (AGA-I) – Ein deutschsprachiges Instrument zur Messungder Arbeitgeberattraktivität
Daniela Lohaus & Christian Rietz

Zusammenfassung
Arbeitgeberattraktivität beschreibt den (erwarteten) Nutzen, bei einem bestimmten Arbeitgeber zu arbeiten.Gegenstand der Studie ist die Entwicklung und Validierung eines Fragebogens zur Messung der Arbeitgeberattraktivität (AGA-I) an einer Stichprobe von 3 000 Berufstätigen. Erwartungskonform zeigte sich, dass die in der bisher umfassendsten qualitativen Studie zu Arbeitgeberattraktivitätsfaktoren gefundenen 19 Dimensionen faktoranalytisch repliziert werden konnten. Die Reliabilität des Fragebogens ist sehr hoch (Cronbachs α = .98). Das Instrument besteht aus Subskalen, so dass anwendungsbezogen ausgewählte Dimensionen separat erhoben werden können. Die Konstrukt- und Kriteriumsvalidierung anhand der Items zur allgemeinen Arbeitgeberattraktivität (Turban & Keon, 1993) zeigte ausnahmslos signifikante Korrelationen mit den Subskalen des AGA-I. Die spezifischen Dimensionen der Arbeitgeberattraktivität sagen die allgemeine Attraktivität von Arbeitgebern vorher. Das Instrument ist für Forschungs- und Praxiszwecke nutzbar, z. B. für Personalgewinnung und Employer Branding sowie das Management von Arbeitgeberimage und organisationaler Identität.

Schlüsselwörter: Arbeitgeberattraktivität, Arbeitgeberwahl, Messinstrument, Validierung, berufliche Entscheidung, Theorie der sozialen Identität, symbolische und instrumentelle Attraktivitätsfaktoren


Employer attractiveness inventory (AGA-I) – A German instrument to measure organizational attractiveness

Abstract
Employer attractiveness is defined as the (envisioned) benefits of working for a specific employer (Berthon, Ewing & Hah, 2005). The article deals with the development and validation of a questionnaire to measure employer attractiveness (AGA-I) using a sample of 3,000 working adults. Consistent with expectations, in a factor analysis 19 dimensions of employer attractiveness were identified that had already been found in a comprehensive qualitative study. Internal consistency of the questionnaire is very high (Cronbach’s α = .98). Due to its module-based structure, the subscales of the questionnaire can be used separately. Construct and criterion validation using items to measure general employer attractiveness (Turban & Keon, 1993) revealed without exception significant correlations with the subscales of the AGA-I. The instrument can be applied in research and practice, such as recruiting processes, developing an employer brand, management of employer image and organizational identity.

Keywords: employer attractiveness, organizational attractiveness, scale development, employer of choice, career decision, social identity theory, symbolic and instrumental factors of attractiveness


Prof. Dr. Daniela Lohaus
Hochschule Darmstadt
FB GW/Wirtschaftspsychologie


Prof. Dr. Christian Rietz
Diplom-Psychologe
Pädagogische Hochschule Heidelberg
Fakultät für Erziehungs- und Sozialwissenschaften

Institut für Erziehungswissenschaft (IfE)

 



Wirtschaftspsychologie
22. Jahrgang · Heft 2 · 2020

Pabst, 2020
ISSN-Nr. 1615-7729
Preis: 12,50 €

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