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Wirtschaftspsychologie

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2013-1

Editorial
Lorenz Fischer

SelfAssessment: Ideen, Hintergründe, Praxis und Evaluation
Lutz F. Hornke, Marold Wosnitza, Kathrin Bürger
Zusammenfassung | Abstract

Prinzipien und Verfahren der Self-Assessments vom "Wiener Autorenkollektiv Studienberatungstests"
Klaus D. Kubinger, Martina Frebort, Lale Khorramdel & Lisbeth Weitensfelder
Zusammenfassung | Abstract

Bessere Noten und zufriedenere Studierende? Das Marburger Self-Assessment für den Studiengang Biologie
Svea Hasenberg, Lothar Schmidt-Atzert
Zusammenfassung | Abstract

Entscheidung für das Studienfach mit Online-Self-Assessment (OSA)
Sandra Pietrangeli, Eva Sindern & Georg Rudinger
Zusammenfassung | Abstract

Self-Assessments als Tool zum Erwartungsabgleich
Christian Bosau
Zusammenfassung | Abstract

HAW-Studienwahl-Navigator - Bedürfnisgeleitete hochschul- und studiengangspezifische Online-Studienorientierung
Kristof Kupka, Lisa Adler, Joachim Diercks, Stefanie Kieback, Jutta Kast
Zusammenfassung | Abstract

Online-Self-Assessments: Ein Impuls zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung
Maren Hiltmann
Zusammenfassung | Abstract

Self-Assessment im Rahmen der Personalauswahl: Möglichkeiten und Grenzen
Klaus D. Kubinger
Zusammenfassung | Abstract

 


SelfAssessment: Ideen, Hintergründe, Praxis und Evaluation
Lutz F. Hornke, Marold Wosnitza, Kathrin Bürger

Zusammenfassung

SelfAssessments werden an der RWTH Aachen University schon seit über zehn Jahren konzipiert und eingesetzt, um junge Studieninteressierte für eine sinnvolle Studienfachwahl und -beratung sowie -vorbereitung zu gewinnen. Neben den sonst üblichen Sach- und Fachinformationen beabsichtigen SelfAssessments die Aufmerksamkeit gerade auch auf die ganz persönlichen Eignungen und Neigungen für ein Studium zu lenken, damit ein passendes Studienfach gewählt wird. Es wird erläutert, wie und mit wem die Anforderungen in den Studienfeldern zusammengestellt, welche verschiedenen fachlich eingekleideten Aufgabenmengen konstruiert und wie anhand von Itemanalysen mehrere Skalen für verschiedene SelfAssessments erstellt wurden. Ebenso wird referiert, was gerade bei webbasierten Instrumenten bezüglich der Datenqualität zu beobachten ist und getan werden kann, um weitergehende Datenanalysen zu ermöglichen. Abschließend wird auf Kriterienvalidierungen hingewiesen und gezeigt, dass der Studienerfolg mit R ≈ ,50 durchaus zufriedenstellend mithilfe von SelfAssessment-Ergebnissen prognostiziert werden kann. Dies ist notwendige Voraussetzung für weitergehende Studienempfehlungen und Gestaltungen sowohl des Bildungsmarketings, des Bindungsmanagements, der Studienberatung als auch der Studieneingangsphase, um frühzeitigen Studienabbruch zu verhindern.

Abstract
Since ten years RWTH Aachen University offers SelfAssessments to assist prospective students to start looking for a suitable academic field, seek guidance, and consider personal preparation for an academic career. Apart from the known factual and subject oriented information SelfAssessments attempt to have someone look at one‘s own potentials, interests, motivations and aspirations. The respective feedback ought to trigger the young to make up their mind and start a rational and serious choice for an academic subject of their own. - This article describes steps how requirements for several subject areas were put together, how items were written based on subject area considerations, and how items within scales were analyzed to yield final SelfAssessment versions. Also some thoughts and hints are given to assure data quality in a web based assessment environment. Finally, criterion related validity results are reported: It seems that SelfAssessment data do predict study success with an R of about .50. This is seen as a necessary requirement for study recommendations but also to improve marketing of higher education, bonding management, academic career counseling, and successfully introducing students to academic learning to prevent early dropouts.


Univ.-Prof. Dr. Lutz F. Hornke
Vormals LS Betriebs- und Organisationspsychologie
RWTH Aachen
proflfh@aol.com

Univ.-Prof. Dr. Marold Wosnitza
Professor für Erziehungswissenschaft, RWTH Aachen;
Adjunct Professor, Murdoch University Perth
(Australia)
marold.wosnitza@rwth-aachen.de

Diplom-Pädagogin Kath rin Bürger
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
SelfAssessment-Team der RWTH Aachen
kathrin.buerger@rwth-aachen.de

RWTH Aachen
Institut für Erziehungswissenschaft
Eilfschornsteinstraße 7
52056 Aachen

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Prinzipien und Verfahren der Self-Assessments vom "Wiener Autorenkollektiv Studienberatungstests"
Klaus D. Kubinger, Martina Frebort, Lale Khorramdel & Lisbeth Weitensfelder

Zusammenfassung

Es werden die Besonderheiten der Self-Assessments vom "Wiener Autorenkollektiv Studienberatungstests" vorgestellt. Dabei geht es grundlegend um die Orientierung an der DIN 33430, was vor allem als Ausgangspunkt für die Entwicklung und Zusammenstellung einer Batterie psychologisch-diagnostischer Verfahren eine Anforderungsanalyse in Zusammenarbeit mit Lehrenden und Studierenden als Experten notwendig macht. Unter den besonderen Verfahren sind insbesondere solche der experimentalpsychologischen Verhaltensdiagnostik zu nennen.

Abstract
Special features of the self-assessment packages of the "Viennese collective of authors of student advisory service tests” are presented. Conforming to the standards of DIN 334301 is the main topic. As a consequence analyses of job requirements or to say field of study’s requirements are to be done, primarily, that is interviews with professors and students as the experts. Only afterwards a psychological test-battery might be composed and developed, respectively. As concerns psychological tests, above all tests providing experiment-based assessment of behavior will be illustrated.


Prof. Dr. Klaus Kubinger
c/o Universität Wien, Fakultät für Psychologie
Arbeitsbereich Psychologische Diagnostik
klaus.kubinger@univie.ac.at
www.klaus-kubinger.com

Dr. Martina Frebort
m.frebort@bifie.at

Dr. Lale Khorram del
LKhorramdel@ETS.ORG

Mma g. Lisbeth Weitensfelder
lisbeth.weitensfelder@univie.ac.at

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Bessere Noten und zufriedenere Studierende? Das Marburger Self-Assessment für den Studiengang Biologie
Svea Hasenberg, Lothar Schmidt-Atzert

Zusammenfassung

Das Marburger Self-Assessment für den Studiengang Biologie ist ein studiengang- und hochschulspezifischer Selbsteinschätzungstest für Studieninteressierte. Zu den inhaltlichen Modulen gehören Erwartungen, kognitive Fähigkeiten, fachspezifisches Vorwissen sowie Motivation und Selbstorganisation. Die Stichprobe zur Überprüfung der Kriteriumsvalidität bestand aus 75 Biologiestudierenden, die am Anfang des ersten Semesters am Self-Assessment teilnahmen. Die Erfassung der Kriterien (Studienleistung und Studienzufriedenheit) erfolgte am Ende des zweiten Semesters. Zusammen mit der Note der Hochschulzugangsberechtigung erklärte das Self-Assessment 40% der Varianz der Durchschnittsnote und 32% der Varianz der Studienzufriedenheit. Die höchsten Zusammenhänge ergaben sich für die Studienleistung mit der Note der Hochschulzugangsberechtigung und den kognitiven Fähigkeiten. Für die Studienzufriedenheit waren die Skalen zur Motivation und Selbstorganisation die besten Prädiktoren.

Schlüsselwörter: Self-Assessment, Biologie, Kriteriumsvalidität, Studienerfolg, Studienzufriedenheit


Better grades and more satisfied students? The Marburg Self-Assessment for Biology

Abstract
The Marburg Self-Assessment for Biology is a self-assessment for prospective students specific to the studies of Biology at the University of Marburg. It includes modules concerning expectations, cognitive skills, subject-specific knowledge, motivation and self-organisation. The sample for testing the criterion validity consisted of 75 Biology students. The predictors were measured at the beginning of the first semester, the criteria (academic performance and students’ satisfaction) at the end of the second semester. Along with the high school grade the self-assessment explained 40% of the variance of the academic performance and 32% of the variance of students’ satisfaction. The high school grades and cognitive skills showed the strongest correlations with academic performance. The measures of motivation and self-organisation were the best predictors for students’ satisfaction.

Keywords:  self-assessment, biology, criterion validity, academic performance, student satisfaction


Dr. Svea Hasenberg
svea.hasenberg@staff.uni-marburg.de

Prof. Dr. Lotha r Schm idt-Atzert
schmidt-atzert@staff.uni-marburg.de

Universität Marburg
Arbeitsgruppe Psychologische Diagnostik
Gutenbergstraße 18
35032 Marburg

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Entscheidung für das Studienfach mit Online-Self-Assessment (OSA)
Sandra Pietrangeli, Eva Sindern & Georg Rudinger

Zusammenfassung

Immer mehr deutsche Hochschulen und zuletzt auch das Land Nordrhein-Westfalen setzen Online-Self- Assessments (OSA) ein, um Studieninteressierten eine fundierte Entscheidungshilfe bei der Studienfachund -ortswahl zu bieten. In dem vorliegenden Artikel wird die Fragestellung untersucht, in wieweit die OSA der Universität Bonn aus Sicht der Teilnehmer zur Entscheidung für ein Studienfach und den Studienort beitragen. Dazu wurden Teilnehmer direkt nach der Teilnahme und mehrere Monate danach zum Nutzen von OSA befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass OSA insbesondere im Anschluss an die Durchführung als Entscheidungshilfe für die Studienfachwahl gesehen werden. Rückblickend wird der Nutzen geringer bewertet, wobei deutlich wird, dass OSA als eine Entscheidungshilfe zur Studienfachwahl wahrgenommen werden, gleichzeitig aber nur eine Minderheit OSA als zentrale Entscheidungshilfe ansieht. Ferner scheinen die Bonner OSA im Entscheidungsprozess eher zur Absicherung einer möglichen Studienfachwahl zu dienen. Bei der Studienortswahl werden die OSA von der Mehrheit der Befragten nicht als Entscheidungshilfe herangezogen, obwohl die meisten Befragten angaben, sich durch das OSA gut über das Studium an der Universität Bonn informiert zu fühlen.

Abstract
Many German universities all over the country as well as finally in the state North-Rhine-Westphalia implemented Online Self assessments (OSA) to offer prospective students a well-founded decision assistance in their choice of field of study and location. This article explores the question whether the OSA of the University of Bonn contribute - from the perspective of the participants - to the before mentioned decisions and choices. To answer this question, participants of OSA took part in a survey directly after completing an OSA and additionally in a follow-up survey some months later. The results indicate that in particular directly after taking part in an OSA participants evaluate the instrument as a decision-making aid for their choice of the field of their study. In retrospective these benefits have been evaluated lower. Only a minority of participants specified OSA as the central instrument for their study decision, the majority however considers OSA - among others - just as one helpful information. In addition, if OSA was estimated as a helpful tool to find the appropriate study programme, the majority of participants assessed OSA serving to secure their decision for a specific study programme rather than to weaken it. Concerning the selection of the study location the majority of participants did not understand OSA as a crucial factor for this type of decision. Nevertheless they asserted to feel well informed by OSA about studying at the University of Bonn.


Dipl.-Psych. Sandra Pietrangeli
pietrangeli@uni-bonn.de

Dipl.-Psych. Eva Sindern
sindern@uni-bonn.de

Prof. emer. Georg Rudinger
rudinger@uni-bonn.de

Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität,
Zentrum für Evaluation und Methoden (ZEM),
Bonn

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Self-Assessments als Tool zum Erwartungsabgleich
Christian Bosau

Zusammenfassung

Self-Assessments als selbstverantwortlich absolvierte Tests für Studieninteressierte gehören an vielen Universitäten bereits zu einem Standardtool der Studienberatung. Neben rein informationsbasierten Verfahren auf der einen Seite und Verfahren der persönlichkeitsorientierten Testung auf der anderen Seite ist das Tool, welches an einer der Fakultäten der Universität zu Köln entwickelt wurde, ein Verfahren, welches explizit einen Erwartungsabgleich im Sinne eines "realistic-study-preview" ermöglichen soll. Erste Ergebnisse zeigen, dass die Nutzungszufriedenheit der Teilnehmer hoch ist und dass eine höhere Informierheit von Studiengangsinteressenten mit solch einem Tool erreicht werden kann.

Schlüsselwörter: Self-Assessment, BWL, Sozialwissenschaften, Realistic-job-preview, Erwartungen, Erwartungsabgleich


Self-Assessments as a tool for the adjustment of expectations

Abstract
Self-Assessments, which are tests that are done independently by prospective students, are nowadays a standard tool for student advisory services at many universities. Besides tools that are on the one hand solely information-based and tools that are on the other hand based on personality-oriented diagnostics the tool that was developed at the faculty of management, economics and social sciences at the University of Cologne is based on the idea of adjusting expectations like a "realistic-study-preview”-approach. First results show that the satisfaction of participants is high and that a higher level of information of the participants that are interested in studying at the faculty was achieved.

Keywords: Self-assessment, management studies, social sciences, realistic-job-preview, expectations, adjustment of expectations.


Prof. Dr. Christian Bosau
Rheinische Fachhochschule Köln gGmbH
University of Applied Sciences
Schaevenstraße 1 a/b
50676 Köln
christian.bosau@rfh-koeln.de

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HAW-Studienwahl-Navigator - Bedürfnisgeleitete hochschul- und studiengangspezifische Online-Studienorientierung
Kristof Kupka, Lisa Adler, Joachim Diercks, Stefanie Kieback, Jutta Kast

Zusammenfassung

Der vorliegende Beitrag beschreibt den konzeptionellen Hintergrund, die Entwicklung und die inhaltliche Ausgestaltung des Online-Angebots zur Studienorientierung an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, das zwischen 2006 und 2011 in Kooperation mit der CYQUEST GmbH entstanden ist. Vor dem Hintergrund der hochschulpolitischen Zielsetzungen und den Befunden zu Ursachen des Studienabbruchs wurde die Online-Studienorientierung als ein mehrstufiges, bedürfnisgeleitetes Angebot konzipiert. Anhand von Daten aus einer Befragung von ca. 45.000 Studieninteressierten werden Ergebnisse zur Benutzerakzeptanz vorgestellt. Es zeigt sich, dass das Angebot von den Befragten insgesamt als gut und hilfreich eingeschätzt wird und der Informationsgehalt von den Befragten sehr geschätzt wird. Gerade bei vorher Studienwahlunsicheren kann eine signifikante Erhöhung der selbsteingeschätzten Studienwahlsicherheit nach Durchlaufen der Online-Studienorientierung festgestellt werden. Die Befunde lassen insgesamt darauf schließen, dass das Angebot zur Online-Studienorientierung deutlich zur Studienwahlsicherheit von Studieninteressierten beiträgt.

Schlüsselwörter: Online-Studienorientierung, Studienwahlsicherheit, Self-Assessment


HAW Navigator - Online Counseling T

ol for future University Students with special Focus on Individual Needs

Abstract
The following article describes the conceptual background, development and content of the online counseling tool for future university students offered by the University of Applied Sciences Hamburg that was developed between 2006 and 2011 in cooperation with the CYQUEST GmbH. Considering the background of higher-education policy objectives and identified reasons for university dropouts the online counseling was built as a multi-level tool that focuses on individual needs. Based on a survey with about 45.000 prospective students evaluation results regarding user acceptance are presented. It is shown that users appreciate the counseling tool as a good and helpful offer. Especially insecure users show a significant increase in their selfassessed security for their choice of studies after completing the counseling tool. In conclusion the results show that the counseling tool helps future university students in their choice of studies.

Keywords: Online counseling for future university students, choice of studies, self-assessment


Dr. Kristof Kupka
Geschäftsführer der webadelic.de GmbH
und Leiter der psychologischen
Verfahrensentwicklung der CYQUEST GmbH
kupka@webadelic.de

Lisa Adler
Projektmanagerin bei der CYQUEST GmbH
l.adler@cyquest.net

Joachim Diercks
Geschäftsführer der CYQUEST GmbH
j.diercks@cyquest.net

Dipl.-Psychologin Stefanie Kieback
Stellvertretende Leiterin der Zentralen
Studienberatung der HAW Hamburg
stefanie.kieback@haw-hamburg.de

Jutta Kast
Soziologin M.A., Leiterin der Zentralen
Studienberatung der HAW Hamburg.
jutta.kast@haw-hamburg.de

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Online-Self-Assessments: Ein Impuls zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung
Maren Hiltmann

Zusammenfassung

Die Bedeutung von "Self-Assessments" ist bislang nicht einheitlich definiert. Gemein ist vielen Definitionen aber die Zielsetzung als Unterstützung der persönlichen Standortbestimmung und Reflexion. Die meist online-basierten Verfahren finden Anwendung im gesamten HR-Kreislauf - von der Unterstützung der Studien- und Berufswahl über die Anlockfunktion im Personalmarketing, bei der Negativ-Selektion in der Personalauswahl bis hin zur Unterstützung in Fragen der persönlichen und der beruflichen Weiterentwicklung (Personalentwicklung). Der Beitrag verweist auf vielfältige Praxisbeispiele und geht auf die Allianz Perspektiven-Tests als eines der kostenfreien Angebote näher ein. Allgemein erfreuen sich Self-Assessments hoher Beliebtheit und gewinnen zunehmend an Bedeutung.

Schlüsselwörter: Self-Assessment, Online-Asssessment, Berufsorientierung, Personalauswahl, Personalentwicklung, Personalmarketing, Testverfahren


Online-Self-Assessments: An Impetus for Personal and Professional Development

Abstract
There is, as yet, no consistent definition of the term "self-assessments”. What many definitions share, however, is the objective of facilitating personal stocktaking and reflection. Such self-assessments, usually onlinebased, are used in varied ways throughout the entire HR process - from aiding in education and career choices, attracting talent in personnel marketing and self-selection of candidates in personnel selection to supporting decisions in personal and professional development (personnel development). This paper refers to numerous examples from practice, and examines the Allianz Perspectives Test, which is offered free of charge, in detail. In general, self-assessments are highly popular and have increasingly gained in importance.

Keywords: self-assessment, online-assessment, career choice, personnel selection, personnel development, recruitment marketing, web-based testing


Dipl.-Psych. Maren Hiltma nn
Senior Consultant
eligo GmbH
Universitätsstraße 142
44799 Bochum
maren.hiltmann@eligo.de

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Self-Assessment im Rahmen der Personalauswahl: Möglichkeiten und Grenzen
Klaus D. Kubinger

Zusammenfassung

Im vorliegenden Beitrag wird gezeigt, dass die in Self-Assessments eingesetzten psychologisch-diagnostischen Verfahren grundsätzlich genauso den Ansprüchen an die DIN 33430 gerecht werden müssen wie solche, die im Setting einer traditionellen Fallbehandlung Anwendung finden. Der wesentliche Unterschied gegenüber dem traditionellen Setting ergibt sich darin, dass infolge der Unkontrollierbarkeit, inwieweit sich die getestete Person instruktionsgemäß verhält, Self-Assessments immer nur als Screening eingesetzt werden sollten. Was die Verwendung von Persönlichkeitsfragebogen betrifft, wird wegen deren großer Verfälschbarkeit auch für Self-Assessments der Einsatz von Verfahren der experimentalpsychologischen Verhaltensdiagnostik empfohlen.

Abstract
Feasibilities and limits are discussed as concerns the use of self-assessments within personnel recruiting. The paper emphasizes that psychological instruments, in particular tests, always have to conform to the standards of DIN 334301, irrespective whether applied in a traditional setting or used for self-assessment. The only difference between traditional setting and self-assessment is that the latter is just to be used as a screening; this because it is impossible to control whether the testee works on the items according to instruction or does not. As concerns applications of personality questionnaires it is affirmed that experimentbased assessment of behavior is to prefer also in self-assessments because of the high degree of fakeability of personality questionnaires.


Prof. Dr. Klaus Kubinger
c/o Universität Wien, Fakultät für Psychologie
Arbeitsbereich Psychologische Diagnostik
klaus.kubinger@univie.ac.at
www.klaus-kubinger.com

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