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Wirtschaftspsychologie

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2010-1

Editorial: The Constructive Developmental Framework - Arbeitsfähigkeit und Erwachsenenentwicklung
Otto Laske


I. The Constructive Developmental Framework (CDF)

Persönlichkeitsentwicklung wird messbar: Verborgene Dimensionen menschlicher Arbeit entdecken und messen
August Hager
Zusammenfassung | Abstract

Step into the Service and Challenge of Dialectical Thinking: A Brief Review of Otto Laske’s Manual of Dialectical Thought Forms
Sara Nora Ross
Zusammenfassung | Abstract

Ein in Entwicklungsforschung verankerter Begriff von Prozessberatung
Otto Laske
Zusammenfassung | Abstract


II. Facilitating Change in Organizations

CDF: Towards a Decision Science for Organisational Human Resources? A Practitioner’s View
Nick Shannon
Zusammenfassung | Abstract

An Informal Application of the Constructive Developmental Framework in Staff Appraisal and Team Building
Juliette Engel
Zusammenfassung | Abstract

Mental Highways and Behavioral Pathways: The Unity of Thinking and Doing
Jan De Visch
Zusammenfassung | Abstract


III. Issues of Leadership

Führungskräfteentwicklung im Schulmanagement mit dem Ansatz des Constructive-Developmental Framework
Pia Neiwert
Zusammenfassung | Abstract

Competent is not good enough! Defining a New Kind of Corporate Management Development Program
Alper Tengüz
Zusammenfassung | Abstract

Using the Constructive Developmental Framework (CDF) in Leadership Coaching: A Case Study in Shifting from Behavioral to Developmental Coaching in Midstream
Nad Philips
Zusammenfassung | Abstract

Cognitive Development: A New Focus in Working with Leaders
Jean Ogilvie
Zusammenfassung | Abstract

The Impact of the Constructivist Developmental Framework on Adult Learning in Ministry Leadership Formation
Lorraine Ste-Marie, Abigail Johnson
Zusammenfassung | Abstract


IV. Beyond Organizations: Using CDF as a Framework for Thinking about Political, Teaching, and Psychiatric Issues

Logic versus Ill-Logic in Policy Making: A Look at Economic and Trade Policies
Karin Ulmer
Zusammenfassung | Abstract

CDF als Bildungswerkzeug für Menschen im Zeitalter der Wissensökonomie
Simone Schweikert
Zusammenfassung | Abstract

Insights into Pre-linguistic Senses of Self in Relation to the Higher Reaches of Adult Development from Laske’s Constructive-Developmental Framework
Bernardo Merizalde
Zusammenfassung | Abstract


Separata

Quellen unseres Führungsdenkens
Felix Frei
Zusammenfassung | Abstract

 


Persönlichkeitsentwicklung wird messbar: Verborgene Dimensionen menschlicher Arbeit entdecken und messen
August Hager

Diese Rezension blickt auf Professor Laskes vorliegende zwei Bände (2006, 2009) vom Standpunkt des Coachings. Die Bände beschreiben einen neuen viel versprechenden Ansatz im Aufdecken und Messen des bisher verborgen gebliebenen menschlichen Entwicklungsstandes. Das Werk analysiert die beiden wichtigsten Linien persönlicher Entwicklung, die sozial-emotionale und die kognitive Linie, und zeigt auf, wie der aktuelle Entwicklungsstand eines Individuums gemessen werden kann. Insbesondere legt der zweite Band Nachdruck auf die Bedeutung transformationalen dialektischen Denkens in einer sich kontinuierlich verändernden Welt. Dieser Band, der dialektisches Denken als eine natürliche Weiterentwicklung formalen logischen Denkens konzipiert, legt auch die Bedeutung einer Brücke zwischen dem westlichen und dem asiatischen Denkansatz offen. Im Mittelpunkt beider Bände stehen die am Interdevelopmental Institute (IDM) speziell entwickelten und gelehrten Messinstrumente - strukturierte Assessment Interviews - die es einem Kenner des Constructive Developmental Framework (CDF) erlauben, den aktuellen persönlichen Entwicklungsstand eines Individuums zu bestimmen und zu beschreiben. Dem europäischen Leser machen Laskes Bücher auf einen wesentlichen Unterschied zwischen dem in Europa vorherrschenden Verhaltenscoaching und dem in diesen Bänden vorliegenden neuen Ansatz des Coachings aufmerksam, in dem es darum geht, ein Wissen über das aktuelle persönliche Entwicklungsniveau des Kunden in das Coaching einzubeziehen.

Schlüsselwörter: kognitive Entwicklung, sozial-emotionale Entwicklung, Dialektik, interkulturelle Unterschiede, Coaching


Discovering and Measuring Hidden Human Dimensions in Work and Life
Professor Laske’s two new books contain and analyze a new approach to discovering and measuring adult social-emotional and cognitive development. The books illuminate the two major lines of development; the cognitive and the social-emotional line, and teach how to measure them based on semi-structured interviews. The second volume (2009), on cognitive development, sees transformational "dialectical” thinking as a natural outgrowth of formal-logical thinking and emphasizes the importance of such thinking in a permantly changing world. The second volume also points to the importance of bridging Western and Asian ways of thinking. Both volumes focus on teaching how to assess an individual’s present developmental profile, and how to give feedback to the individual for the purpose of realizing a more equilibrated private and/or work life. In so doing, the books mark an important distinction between behaviorally focused and developmental coaching.

Key words: adult cognitive development, adult social-emotional development, dialectics, intercultural differencies, coaching


E-Mail: mail@augusthager.com

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Was es bedeutet, die Herausforderung dialektischen Denkens anzunehmen: Eine kurze Beschreibung von O. Laskes Handbuch Dialektischer Denkformen
Sara Nora Ross

Dieser kurze Beitrag befasst sich mit dem Handbuch der dialektischen Denkformen aus Laskes Veröffentlichung "Measuring Hidden Dimensions of Human Systems" (2009). Besonderes Augenmerk wird hierbei auf die praktische Anwendung des dialektischen Denkens bei der Prozessberatung gelegt.

Schlüsselwörter: dialektisches Denken, Beratungsprozess, Denkstruktur, Denkformen


Step into the Service and Challenge of Dialectical Thinking: A Brief Review of Otto Laske’s Manual of Dialectical Thought Forms
This short article reviews the Manual of Dialectical Thought Forms included in Laske’s Measuring Hidden Dimensions of Human Systems (2009). The article emphasizes the practical uses of dialectical thinking in process consultation.

Key words: dialectical thinking, process consultation, structure of thought, thought forms


E-Mail: sara.nora.ross@gmail.com

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Ein in Entwicklungsforschung verankerter Begriff von Prozessberatung
Otto Laske

Dieser Aufsatz erweitert den von Edgar Schein konzipierten Begriff der Prozessberatung dadurch, dass er Befunde der nordamerikanischen Entwicklungsforschung in ihn einführt, um zu einem erweiterten Begriff von Beratung zu gelangen. Nach kurzer Erklärung des ursprünglichen Begriffs wird dargesellt, inwiefern das Constructive Developmental Framework (CDF) sich auf ein Beratungskonzept gründet, das sowohl organisatorische Beratung wie psychotherapeutische Hilfestellung und andragogische Lehre umfasst. Vor allem wird Nachdruck auf die von CDF bereitgestellten kognitiven Werkzeuge, dialektische Denkformen genannt, gelegt, deren Verwendung die Erweiterung des Denkhorizonts von Kunden wie Schülern und Kollegen anstrebt. Es wird vorgeschlagen, Sozialwissenschaft auf eine Praxis hin zu erweitern, in der sogenannte "Theorien,” dem Action Learning ähnlich, ihre Bestätigung und Validierung in der Unterstützung des real-zeitlichen Lernens Erwachsener finden.

Schlüsselwörter: entwicklungsverankerte Prozessberatung, andragogische sozial-wissenschaftliche Lehre


Introduction to Developmental Process Consultation
This article extends E. Schein’s notion of process consultation by extending it to its adult-developmental meaning. After briefly explaining the notion, the article shows in what way CDF leads to a concept of consulting that comprises organizational consulting as well as psychotherapy and andragogic teaching. Special emphasis is put on the cognitive development of those consulted to, following CDF. In conclusion it is suggested that it would be worthwhile to extend the social sciences in an andragogic direction, such that, in addition to teaching "theories,” theories find their validation in supporting the real-time learning of adults.

Key words: developmental process consultation, andragogic teaching in the social sciences


E-Mail: otto@interdevelopmentals.org

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CDF: Auf dem Weg zu einer Entscheidungstheorie für organisatorische Personalentscheidungen: Eine Betrachtung aus Sicht des Managementpsychologen
Nick Shannon

Für den Erfolg eines Unternehmens sind Auswahlprozesse in der Unternehmensführung von wesentlicher Bedeutung. Dennoch werden bis heute nur selten aussagekräftige wissenschaftliche Methoden und Kenntnisse als Grundlage solcher Entscheidungsprozesse herangezogen. Aufgrund aktueller Forderungen von Wissenschaftlern wurden Managementpsychologen dazu gedrängt, einen Ansatz der Entscheidungstheorie in der Praxis des Personalmanagements einzuführen und anzuwenden, indem Entscheidungsfindungsprozesse auf eine stabile Theorie und logische Rahmenkonzepte basiert werden und die Ergebnisse der Personalentscheidungen dann beobachtet und gemessen werden. In diesem Beitrag wird argumentiert, dass CDF ein Schritt vorwärts zur Erfüllung solcher Anforderungen im Bereich der Führungskräfteauswahl ist. CDF liefert dabei eine nachprüfbare Hypothese, die eine Verbindung herstellt zwischen der Messung von Entwicklungsprofilen von Führungskräften und der Stufe, auf der sie innerhalb einer Organisation effektiv ihre Tätigkeit ausüben können. In diesem Sinne sollte CDF als eine gültige und nützliche "Decision Theory" angesehen werden.

Schlüsselwörter: Entscheidungstheorie, Führung in Organisationen, Erwachsenenentwicklung


CDF: Towards a Decision Science for Organisational Human Resources? A practitioner’s view
Selection decisions concerning a business organization’s management are critical to the success of that organization, but to date there has been little use of rigorous scientific methods and knowledge to inform the decision making process. Recent calls by academics have urged practitioners to adopt a "Decision Science” approach to Human Resources by grounding decision-making processes in sound theory and logical frameworks and by monitoring and measuring the outcomes of HR decisions. This paper contends that CDF is a step forward in terms of meeting such requirements in the field of executive selection decisions and provides a testable hypothesis that relates measurements of executives’ developmental profiles to the level at which they can function effectively within an organization. As such it should be considered as a valid and useful "Decision Theory”.

Key words: decision science, organizational leadership, adult development


E-Mail: n.shannon@mpsy.co.uk

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Eine informelle Verwendung von CDF (Constructive Developmental Framework) in Performanzbeurteilung und Teambuilding
Juliette Engel

Der Beitrag beschreibt die Erfahrungen eines Managers bei der Verwendung von CDF bei der Mitarbeiterbeurteilung und beim Aufbau eines Teams. Die Methode wurde in einem Eingewöhnungsprozess über einen Zeitraum von drei Jahren informell eingesetzt. Im ersten Jahr wurde auf die sozio-emotionale Beurteilung fokussiert. Im zweiten Jahr lag der Schwerpunkt auf der kognitiven Beurteilung, während man sich im dritten Jahr auf die Entwicklung des Teammanagers konzentrierte. Das Team war eine Gruppe, mit der man nur schwer arbeiten konnte, da klassische Teambuilding-Ansätze keine greifbaren oder langfristigen Erfolge brachten. Es war daher umso erfreulicher, dass das Coaching des Managers mit Hilfe von CDF diesen in die Lage versetzte, das Team neu zu organisieren. Insgesamt ergab die Arbeit mit CDF, dass der Einsatz dieses Instrumentes auch außerhalb eines formellen Assessment-Prozesses vorteilhaft ist, da seine grundlegenden Ideen neuartig und weitreichend sind.

Schlüsselwörter: Teambuilding, Performanzbeurteilung, Constructive Developmental Framework, sozio-emotionale Intelligenz, kognitive Intelligenz, Messinstrumente


An Informal Application of the Constructive Developmental Framework in Staff Appraisal and Team Building
The article describes the experience of a manager applying the Constructive Developmental Framework (CDF) to staff appraisal and team organization. The method was used informally alongside a familiarization process with the instrument over a three years period. The first year focused on socio-emotional evaluation. In the second year, cognitive evaluation was highlighted, leading to work on developing the manager of the team in the third year. The team itself was difficult to work with, since classical team building exercises did not yield any tangible or long-term results. It was, therefore, all the more gratifying that coaching the manager using CDF assessment results enabled the manager to re-organize her team. Overall, work with CDF showed that using the instrument is beneficial even outside a formal assessment process because its foundational ideas are novel and far-reaching.

Key words: team building, performance appraisal, constructive developmental framework, socio-emotional intelligence, cognitive intelligence, measurement tools


E-Mail: juliette.engel@skynet.be
or:
juliette@pro-action.eu

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"Geistige Autobahnen" und sie begleitende Verhaltenspfade: Die Einheit von Denken und Handeln
Jan De Visch

Der Beitrag befasst sich mit den kognitiven Anforderungen der Unternehmensleitung, insbesondere der Führungsaufgaben. Ausgehend von der Hypothese, dass das Denken dem Handeln vorausgeht, macht uns der Autor neue Einsichten aus Jaques und Laske in die Anforderungen von kognitiver Fähigkeit an die Unternehmensführung bewusst. Auf der Basis von CDF und des darin angewandten dialektischen Denkens in der Mitarbeiterbeurteilung kritisiert der Autor die derzeit vorherrschenden Kompetenzmodelle und zeigt auf, dass bei diesen Modellen übersehen wird, entwicklungsbedingt verankerte menschliche Fähigkeiten zu berücksichtigen, und dass sie daher besonders auf höheren Verantwortungsstufen versagen. Um diese Hypothese zu erläutern, wird im Beitrag das Modell der "Geistigen Autobahnen" eingeführt, das dazu dient, diejenigen Veränderungen im Verhalten und in den Kompetenzen aufzudecken, die für Manager auf höheren Verantwortungsstufen nötig sind. Abschließend wird über Veränderungen reflektiert, die in der Heranbildung von Führungskräften erforderlich sind.

Schlüsselwörter: Führungsverantwortung, Arbeitskomplexität, Kompetenz-Modulierung, Führungsdenken, Größe der Person, Größe der Rolle


Mental Highways and Behavioral Pathways: The Unity of Thinking and Doing
The article focuses on the cognitive requirements of organizational, especially managerial, work. Based on the hypothesis that thinking precedes doing, the author makes us aware of new insights by Jaques and Laske into requirements of cognitive capability in organizational work. Based on CDF and its dialectical-thinking assessment, the author criticizes the presently predominant competency models, showing that they neglect to take developmentally anchored human capabilities into account and therefore fail particularly at higher managerial echelons. To detail this hypothesis, the article introduces the "Mental Highways” model, meant to identify the changes in behavior and competences that are needed at higher levels of managerial accountability. The article concludes with reflections on changes required in leadership education.

Key words: managerial accountability, work complexity, competency modeling, managerial thinking, size of person, size of role


E-Mail: jan.de.visch@connecttransform.be

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Führungskräfteentwicklung im Schulmanagement mit dem Ansatz des Constructive-Developmental Framework
Pia Neiwert

Die Anforderungen, die an schulisches Führungshandeln gestellt werden, haben sich in den letzten Jahren vom reinen Verwalten einer Schule oder eines Schulbezirks zum aktiv steuernden Führen und Managen hin verändert. Neben der Sicherstellung des Regelbetriebs gehört es nun zur kontinuierlichen Aufgabe, komplexe Wandlungsprozesse zur Qualitätsverbesserung des schulischen Systems zu initiieren und durchzuführen. Der Beitrag beleuchtet die Anforderungen an Führungskräfte im Schulmanagement vor dem Hintergrund des Constructive-Developmental Framework (CDF) und zeigt auf, welche Konsequenzen die Anwendung des CDF für eine gezielte Führungskräfteentwicklung hat. Zentraler Aspekt dabei ist, dass Kompetenzen und psychologisches Profil konsequent in Beziehung zu Theorie und Forschungsergebnissen der Erwachsenenentwicklung gesetzt werden.

Schlüsselwörter: Führungskräfteentwicklung, Schulmanagement, Erwachsenenentwicklung, Kompetenzen, psychologisches Profil, Constructive-Developmental Framework


Leadership Development in Schools Based on the Constructive-D

velopmental Framework
The demands on school leadership have changed in the last years from mere administration to active controlling and management of a school or school district. Besides the running of the school or school district, one of the continuous tasks is to initiate and accomplish change processes geared to complex whole system improvement. The article illuminates demands on leaders in school management against the background of the constructive-developmental framework (CDF). It points out consequences of the use of CDF in leadership development. The central aspect of the article is that competencies and psychological profiles of personnel are consistently seen in their relationship to research in adult development.

Key words: leadership development, school management, adult development, competencies, psychological profile, constructive-developmental framework


E-Mail: neiwert@gmx.de

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Kompetent sein genügt nicht! Über eine neue Art, Führungskräfte zu entwickeln
Alper Tengüz

Topmoderne Programme zur Managemententwicklung in Unternehmen haben einen enormen Grad an Komplexität und Integration mit Organisationssystemen erreicht. Es besteht ein starkes Interesse seitens der Unternehmen, von denjenigen Firmen zu lernen, die zur Avantgarde der Managemententwicklung zählen. Gleichzeitig herrscht aber immer noch Skepsis, ob selbst die ausgefeiltesten Ansätze in der Entwicklung so genannter "Führungskräfte der nächsten Generation" effektiv sein werden. Diese Skepsis hat noch nicht zu populären Alternativen zu herkömmlichen Ansätzen der Managemententwicklung geführt. Im vorliegenden Beitrag schlage ich einen solchen alternativen Ansatz vor. Ich mache mir Einsichten aus der Theorie zur Erwachsenenentwicklung und aus der Praxis der Bildungspsychologie zunutze, um einen Rahmen für alternative Programme der Managemententwicklung vorzuschlagen.

Schlüsselwörter: Managemententwicklung, Personalentwicklung, Erwachsenenentwicklung, Constructive Developmental Framework (CDF), Kognition


Competent is not good enough! Defining a new kind of corporate management development program
State-of-the-art corporate management development programs have reached an enormous degree of complexity and integration with organizational systems. There is intense interest by corporations to learn from those companies at the vanguard of management development. At the same time there is continued skepticism whether even the most sophisticated approaches are effective in developing the so-called next generation of leaders. This skepticism has not yet led to mainstream alternatives to orthodox management development approaches. In this article I propose such an alternative approach. I leverage insights from adult development theory and education psychology practice to propose a framing for alternative management development programs.

Key words: management development, human resource development, adult development, constructive-developmental framework (CDF), cognition


E-Mail: alper.tenguez@gmail.com

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Über die Verwendung von Constructive Development Framework (CDF) im Coaching von Führungskräften: Eine Fallstudie der Verbindung von Verhaltenscoaching und Entwicklungscoaching
Nad Philips

Im vorliegenden Beitrag verwende ich eine aktuelle Fallstudie, um Veränderungen im Coaching-Prozess nachzuzeichnen, die sich aus der Verwendung von CDF im Vergleich zu einem ursprünglich eingesetzten verhaltensbezogenen Ansatz ergeben haben. Nach einer Einführung in den ausgewählten Fall werde ich das CDF erläutern und anschließend die Entwicklungsbefunde vorstellen, die sich mit der Verwendung dieses Instruments für meinen Coachee Michel ergeben haben. Ich werde den Effekt der Entwicklungsbeurteilung auf Michel diskutieren sowie die Coaching-Beziehung. Abschießend werde ich über die Vorteile reflektieren, die der Einsatz von CDF im Vergleich zu einem nicht evidenzbasierten Verhaltensansatz gebracht hat.

Schlüsselwörter: Verhaltenscoaching, Entwicklungscoaching


Using the Constructive Developmental Framework (CDF) in Leadership Coaching: A case study in shifting from behavioral to developmental coaching in midstream
In this paper, I use an actual case study to demonstrate changes in the coaching process nurtured by the use of CDF compared to an initially adopted behavioral approach. After an introduction into the chosen case, I introduce CDF in some detail and then present the developmental data produced by using this instrument for coachee Michel. I discuss the effect of developmental assessment on Michel as well as the coaching relationship. In conclusion, I reflect on the advantages brought about by using CDF compared to a non-evidence-based behavioral approach.

Key words: behavioral coaching, developmental coaching


E-Mail: n.philips@orange.fr

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Die Denkentwicklung von Führungskräften als zentraler Gesichtspunkt beim Coaching
Jean Ogilvie

Die Bedeutung der Denkentwicklung im Bereich der Führungskräfte-Entwicklung ist immer mehr anerkannt, und es wird immer deutlicher, dass Verhalten aus der inneren Landschaft jeder Führungskraft erwächst (Absichten, Commitment, Fähigkeiten, frühere Erfahrungen). Menschen denken zuerst und entscheiden dann, was sie tun werden - basierend auf diesen Gedankengängen. Dementsprechend bedeutet das Entwickeln von Führungskräften, dass wir ein tiefgehendes Verständnis für das kognitive Leben jener Person entwickeln müssen. Wofür wird ihre kognitive Abbildung der Welt und ihres Arbeitsplatzes diese Person prädisponieren? Was wird diese Abbildung öffnen und was wird sie verschließen? CFA (Constructive Developmental Framework) ermöglicht uns, auf verschiedene Phasen kognitiver Entwicklung aufmerksam zu werden, indem wir die Verwendung von Denkformen evaluieren, und den kognitiven Schwerpunkt einer Person im Hinblick auf die epistemische Position ebenso wie die dialektische Flexibilität zu beschreiben. Dies wiederum macht es uns als Coaches und Facilitatoren möglich, auf schlafende Ressourcen hinzuweisen, die in einer Person mobilisiert werden können.

Schlüsselwörter: Entwicklung von Führungskräften, kognitive Entwicklung, kognitives Assessment, dialektisches Denken


Cognitive Development: A New Focus in working with leaders
There is growing recognition of the importance of cognitive development in the field of executive and leadership development as we increase awareness around the phenomenon that behavior or agency comes from the internal landscape of any leader (intentions, commitments, abilities, prior experience). Humans think first, and then choose actions to take, based on those thought processes.  Accordingly, developing leaders requires us to come to an in-depth understanding and appreciation of the cognitive life of that person. What does their cognitive mapping of the world, and their workplace, predispose them to do?  What does such mapping open up, or make possible, and what does it shut down?  The Constructive Developmental Framework enables us to listen for different phases of cognitive development by evaluating the use of thought forms and to describe the cognitive centre of gravity of a person in terms of epistemic position as well as dialectical fluidity. This in turn enables us as coaches and facilitators, to point towards dormant resources that can be mobilized in a person.

Key words:  leadership development, cognitive development, cognitive assessment, dialectical thinking


E-Mail: jean@aeshnaproject.com

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Der Einfluss von CDF auf Erwachsenenentwicklung während der Ausbildung kirchlicher Führungskräfte
Lorraine Ste-Marie, Abigail Johnson

Es wird das Lernumfeld "field education"  im Rahmen der Gesamtausbildung kirchlicher Führungskräfte beschrieben. Dabei wird eine Überschneidung zwischen Erkenntnissen aus dem Constructive Development Framework (CDF) und den derzeitigen Ausbildungspraktiken herausgestellt. Der erste Teil beschreibt den Ort der "field education" in der Ausbildung kirchlicher Führungskräfte und hebt die theoretischen Grundlagen hervor, die der Ausbildung zugrunde liegen. Der zweite Teil zeigt, auf welche Art und Weise CDF einen Ansatz liefert, der zwischen sozial-emotionalen, kognitiven und psychologischen Faktoren unterscheidet, um ein tiefgehenderes Verständnis für Entwicklungslernen zu ermöglichen. Teil drei konzentriert sich speziell auf die Frage, wie der Aspekt kognitive Entwicklung im CDF zu einer Umstrukturierung der Lernanforderungen von Theologiestudenten als Entwicklungsanforderungen, welche die Person in ihrer Ganzheit beeinflussen, geführt hat. Es wird dabei auf die Begriffe "wohlgeformte Probleme" im Gegensatz zu "nicht wohlgeformten Problemen" (in Bezug auf das reflektierte Urteilen von King und Kitchener) aufmerksam gemacht, da sie sich auf Probleme beziehen, denen sowohl Theologiestudierende als auch  erfahrende kirchliche Führungskräfte begegnen. Der Beitrag schließt mit einer Untersuchung der Schnittpunkte zwischen theologischer Reflektion als Praxis und CDF, um eine größere Flexibilität im Denken anzuregen und infolgedessen eine effektivere Ausbildung kirchlicher Führungskräfte zu fördern. (Siehe auch "A Model for Theological Reflection on Experience" im Anhang dieses Beitrages).

Schlüsselwörter: CDF, pastorale Führungskräfte, Denkentwicklung


The impact of the Constructive Developmental Framework on adult learning in ministry leadership formation
This article describes the learning environment of field education within integral formation for pastoral leadership. It identifies an intersection between insights from the Constructive Development Framework (CDF) and current teaching practices of ministry candidates. Part one describes the place of field education in pastoral leadership education, and outlines its underlying educational theoretical foundations. Part two shows how CDF offers an approach that distinguishes between social-emotional, cognitive, and psychological factors, in order to offer greater insight for developmental learning. Part three looks specifically at how the cognitive development aspect of CDF has led to a reframing of ministry students’ learning challenges as cognitive developmental challenges that impact on the whole person. Attention is given to the notion of well-structured versus ill-structured problems in the King and Kitchener Reflective Judgment stages, as it applies to issues both students and seasoned pastoral leaders encounter. The article ends with an examination of the intersection between theological reflection as praxis and CDF for encouraging greater cognitive fluidity, hence, a more effective formation for ministry leadership. (See also "A Model for Theological Reflection on Experience” in the Appendix of this article).

Key words: CDF, pastoral leadership, cognitive development


E-Mail: lste-marie@ustpaul.ca

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Die Unlogik ökonomischer Grundsatzformulierungen: Ein Blick auf deren kognitive Grundlagen
Karin Ulmer

Politik wird letztendlich von Individuen gemacht, die das institutionelle Denken sowohl wiedergeben als auch beeinflussen. Im vorliegenden Beitrag geht es um Grundsatzformulierungen in komplexen Bereichen wie Wirtschaft und Handel sowie um die Frage, inwieweit formal-logisches Denken, das Kausalität als linear konstruiert, durch integrative und dialektische Denkformen ergänzt werden sollte.
Verschiedene Kurztexte werden untersucht, um zugrunde liegende Denkformen herauszufinden. Mit Hilfe der Instrumente aus Laskes Handbuch der Dialektischen Denkformen (2009) wird ein integrierter und systemischer Ansatz verwendet. Damit erhält man zufriedenstellendere Ergebnisse als den typischen "Zwang zur Vereinfachung" (Sutton, 2008) oder die Vermeidung von "unattraktiven Kompromissen" (Martin, 2007).
Einige der dialektischen Denkformen, die vom Autor vorgeschlagen werden, werden abgesteckt, zusammen mit dem Argument, dass diese wahrscheinlich zu Grundsätzen führen, die breiteren wirtschaftlichen und sozialen Interessen genügen und eine anhaltende Überprüfung der weitgehenderen Folgen dieser Grundsätze erlauben. Andere Vorteile, so wird nahe gelegt, sind eine breitere öffentliche Beteiligung sowie ein neuer Ansatz für die Evidenz von Grundsatzformulierungen.

Schlüsselwörter: Grundsatzformulierungen, dialetisches Denken, systemisches Denken


Logic versus Ill-logic in Policy Making: A Look at Economic and Trade Policies
Policy is ultimately made by individuals, who both represent and shape institutional thinking. The issue examined in this article is policy-making in complex economic and trade areas, and the extent to which formal logical thinking, which construes causality as linear, needs to be supplemented by integrative and dialectical thinking.
Several short texts are examined to establish the thinking behind them. Using the tools presented in Laske’s Dialectical Thought Form Manual (2009), the article argues for a dialectical, that is, an integrated and systemic, approach. This produces more satisfactory results than the typical "urge to simplify” (Sutton, 2008) or avoidance of "unattractive trade-offs” (Martin 2007).
Some of the dialectical ways of thinking proposed by the author are set out, along with the argument that these are likely to result in policies satisfying broader economic and social interests, allow for ongoing checks on broader impacts of policy. Other advantages, it is suggested, are broader public participation, and a new approach to the evidence behind policy-making.

Key words: policy making, dialectical thinking, systemic thinking


E-Mail: karinulmer@skynet.be

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CDF als Bildungswerkzeug für Menschen im Zeitalter der Wissensökonomie
Simone Schweikert

Dieser Beitrag geht von der Auffassung aus, dass es im Zeitalter der Wissensökonomie ergänzend zu den klassischen Fach-Ausbildungen neuer Bildungsangebote bedarf. Bei diesen sollte die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit und die Entdeckung und Entfaltung der eigenen Potentiale im Zentrum stehen, denn sie wirken sich als wichtigste Quelle von Innovation und Wertschöpfung aus. Angeregt durch die theoretischen und methodischen Elemente des für das Assessment von Erwachsenen entwickelten Constructive Developmental Framework (CDF) wird zuerst gezeigt, wie klassische, pädagogisch geprägte Bildungsangebote weiterentwickelt werden könnten. Anschließend wird ein hinsichtlich Form und Inhalt grundsätzlich neuartiges Konzept eines andragogischen1 "ZukunftsBildungsForums" vorgestellt.

Schlüsselwörter: andragogische Bildungsangebote, menschliche Potentiale


CDF as Educational Tool for th

Age of the Knowledge Economy
This article interprets CDF as an inspiration in reflecting upon ways to offer social science instruction not confined to expert knowledge but primarily focusing on fostering innovation and entrepreneurship in management students. The author envisions a Forum which permits adult learners to find their own voice and identity along with the absorption of conventional management knowledge.

Key words: andragogic learning, human potential, applied developmental theory


E-Mail: simone.schweikert@hslu.ch

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Einsichten in die Verbindung von vorsprachlichen Selbsterfahrungen zu Ich-Entwicklungen im Erwachsenenalter
Bernardo Merizalde

Im vorliegenden Beitrag werden Themen der menschlichen Persönlichkeit aus einem dialektischen Gesichtspunkt vorgestellt, basierend auf Laskes Constructive Developmental Framework (CDF). Dieses Modell ist aus einer psychiatrischen Perspektive hilfreich, da es die Dialektik von Kognition und Emotion als zusammenhängende Merkmale bei der Entwicklung postuliert und gleichzeitig dialektisches Denken als der Höhepunkt der kognitiven Entwicklung verstanden wird. Entsprechend der Theorie dynamischer Systeme, einem Schlüsselkonzept von Persönlichkeit und Persönlichkeitsentwicklung, wird der "Schwerpunkt" als "Attraktor" angesehen. Nach natürlichen Fluktuationen gravitiert das menschliche System auf einen Zustand oder eine "condition" zu. Attraktoren entsprechen über die Zeit hinweg stabilen Persönlichkeitszügen. Der Beitrag zeigt in Übereinstimmung mit dem Begriff einer zunehmenden Entwicklungsintegration über die Lebensspanne eines Menschen hinweg, dass Attraktoren zusammenhängender zu werden scheinen, wobei sie das Individuum stabilisieren und supra-rationale Formen von Kognition auftauchen lassen. Die Hypothese, dass dialektisches Denken die Spitze der kognitiven Entwicklung darstellt sowie einen Punkt, an dem Menschen Aspekte eines prä-lingustischen Selbstgefühls reklamieren, wird ebenso vorgestellt wie Begriffe in Psychiatrie und Praxis, die diese Hypothese zu erhärten scheinen.

Schlüsselwörter: Entwicklung des Menschen, Persönlichkeit, dialektisch, Attraktor, dynamische Systeme


Insights into Pre-linguistic Senses of Self in Relation to the Higher Reaches of Adult Development from Laske’s Constructive-Developmental Framework
In this article, issues of human personality are presented from a dialectical point of view, using as basis Laske’s Constructive Developmental Framework (CDF).  This model is useful from a psychiatric perspective since it postulates the dialectic of cognition and emotion as interrelated features in development, simultaneously understanding dialectical thinking as the apex of cognitive development. According to dynamic systems theory, a key concept of personality and personality development is that of a "center of gravity,” considered as an "attractor.” It is a state or condition a human system gravitates toward, after natural fluctuations. Attractors correspond to temporarily stable personality traits.
The article shows in correspondence with the notion of increasing developmental integration over the human life span that attractors seem to become more cohesive, thereby stabilizing the individual and permitting supra-rational modes of cognition to emerge. The hypothesis that dialectical thinking is the peak of cognitive development and a point where people can reclaim aspects of a pre-linguistic sense of self is also presented, as are notions in psychiatry and practice that seem to reinforce that hypothesis.

Key words: human development, personality, dialectic, attractor, dynamic systems


E-Mail: Bermeriz@Navpoint.com

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Quellen unseres Führungsdenkens
Felix Frei

(ohne Abstract)


Dr. Felix Frei
AOC AG Zürich
Heliosstr. 21
CH-8032 Zürich
SCHWEIZ
felix.frei@aoc-consulting.com

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