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Forensische Psychiatrie und Psychotherapie

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2008-1

Inhalt

Editorial

Psychisch kranke Gefangene im Strafvollzug
H. Schöch
Zusammenfassung | Abstract

Die sozialtherapeutische Anstalt als Alternative zur Forensischen Psychiatrie
R. Egg
Zusammenfassung | Abstract

Mitgefangen - Mitgehangen. Psychisch kranke Frauen und Männer im geschlossenen Justizvollzug
C.-E. von Schönfeld
Zusammenfassung | Abstract

Wie kann aus juristischer Sicht die Unterbringung fehl eingewiesener oder nicht therapierbarer Patienten beendet werden? Eine Darstellung der juristischen Möglichkeiten anhand von Fallbeispielen
J. Leygraf
Zusammenfassung | Abstract

Nachträgliche Sicherung nach Erledigung der Unterbringung im Psychiatrischen Krankenhaus gemäß § 67 d Abs. 6 StGB - Eine Regelung für wenige Einzelfälle?
N. Schalast
Zusammenfassung | Abstract

Chancen und Risiken eines Vorwegvollzugs von Freiheitsstrafen vor der Unterbringung gem. § 64 StGB
M. Welzel
Zusammenfassung | Abstract

 


Psychisch kranke Gefangene im Strafvollzug
Heinz Schöch

Zusammenfassung

Eines der größten Probleme der Gesundheitsfürsorge im Strafvollzug ist die große Zahl psychisch kranker oder gestörter Gefangener. Aufgrund verschiedener Untersuchungen kann man schätzen, dass unter den Strafgefangenen mindestens 30% eine dissoziale Persönlichkeitsstörung aufweisen und ca. 3-4% endogene Psychosen. Hinzu kommen noch eine beträchtliche Zahl Alkohol- und Drogenabhängiger sowie Gefangene mit Anpassungsstörungen. Trotz erheblicher Anstrengungen der Anstaltsärzte ist die nach § 56 StVollzG gebotene Gesundheitsfürsorge in diesen Fällen oft unzureichend.
Eine Überweisung psychisch kranker Gefangener in den psychiatrischen Maßregelvollzug ist nach § 67a StGB ausgeschlossen, bzw. nur für Sicherungsverwahrte und Gefangene mit anschließender Sicherungsverwahrung möglich, bei denen ein Zustand nach § 20 oder § 21 StGB vorliegt (UnterbrSichG vom 16.7.2007).
Die Verlegung in ein allgemeinpsychiatrisches Krankenhaus nach § 65 Abs. 2 StVollzG kommt wegen der Sicherheits- und Kostenprobleme nur in Ausnahmefällen in Betracht. Die Behandlung durch vertraglich verpflichtete externe Psychiater ist nur ein - oft unzureichender - Notbehelf. Kooperationsverträge mit psychiatrischen Maßregelvollzugseinrichtungen können rechtlich problematisch sein.
Deshalb muss dringend an alle Bundesländer appelliert werden, zumindest in den zentralen Vollzugskrankenhäusern psychiatrische Abteilungen mit einer ausreichenden Zahl von Behandlungsplätzen einzurichten, wie dies teilweise in Bayern, Baden-Württemberg, Berlin, Nordrhein-Westfalen und Sachsen geschehen ist. Für kleinere Länder bieten sich Vollzugsgemeinschaften gemäß § 150 StVollzG an.

Schlüsselwörter
Psychisch kranke Strafgefangene - justizeigene psychiatrische Abteilungen - Verlegung in ein psychiatrisches Krankenhaus


Summary
The high number of mentally disordered prisoners is one of the major health care problems in prisons. Several studies suggest that a minimum of 30 % of the prisoners suffer from antisocial personality and about 3-4 % from endogenous psychoses. This problem is aggravated by a considerable number of prisoners with alcohol and drug addiction or adjustment disorders. Despite major efforts of medical staff it is often impossible to provide
health care according to § 56 StVollzG. Transferral of mentally disordered prisoners to psychiatric order treatment is precluded pursuant to § 67a StGB (German Penal Code); such a transferral is only possible in case of prisoners sentenced to preventive detention and prisoners with subsequent preventive detention where a condition pursuant to § 20 or § 21 StGB is present (UnterbrSichG, law dated 16.7.2007).
Due to security and financial problems, transferral to a general psychiatric hospital pursuant to § 65 Abs. 2 StVollzG can only be taken into consideration in exceptional cases. Treatment of patients by external psychiatrists who are bound by contract often is an unsatisfying compromise. Cooperations with psychiatric forensic institutions may involve problems.
For this reason, all federal states of Germany have to be urgently called upon implementing psychiatric wards providing a sufficient number of treatment places, at least in central hospitals of penal institutions - as partly realized in some of the federal states. Smaller federal states would profit from cooperation between penal institutions according to § 150 StVollzG.

Key words
Mentally disordered prisoners - mental health departments in penal institutions - transferral to a psychiatric hospital


Prof. Dr. Heinz Schöch
Institut für die gesamten Strafrechtswissenschaften der LMU München
Geschwister-Scholl-Platz 1
80539 München
heinz.schoech@jura.uni-muenchen.de

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Die sozialtherapeutische Anstalt als Alternative zur Forensischen Psychiatrie
Rudolf Egg

Zusammenfassung

Der Beitrag befasst sich mit der Entwicklung und der aktuellen Situation der sozialtherapeutischen Anstalten und Abteilungen im deutschen Strafvollzug. Diese gehen ursprünglich auf eine Reformidee der 1960er Jahre zurück. Geplant war die Einführung einer dritten therapeutischen Maßregel - neben psychiatrischem Krankenhaus und Entziehungsanstalt - für bestimmte Tätergruppen, darunter auch solche (schuldunfähigen oder vermindert schuldfähigen) Personen, bei denen die Sozialtherapie für die Resozialisierung günstiger erscheint als der psychiatrische Maßregelvollzug.
Diese Maßregellösung scheiterte aber aus finanziellen Gründen bereits in den 1980er Jahren. Übrig blieb eine sog. freiwillige Vollzugslösung, d.h. eine Verlegung auf Antrag eines Gefangenen, freilich ohne Rechtsanspruch und ohne Verpflichtung. Seit 2003 gibt es jedoch zusätzlich eine "verpflichtende Vollzugslösung" - allerdings nur für Sexualstraftäter mit Freiheitsstrafen über 2 Jahre.
Anhand von Stichtagserhebungen der Kriminologischen Zentralstelle wird die in den letzten Jahren erfolgte Entwicklung dieser Einrichtungen gezeigt. Des Weiteren wird die Frage der Evaluation, also der Wirksamkeit der sozialtherapeutischen Behandlung, diskutiert. Abschließend wird auf das Verhältnis zwischen Sozialtherapie und psychiatrischem Maßregelvollzug sowie auf Möglichkeiten der Kooperation und Verbesserung gegenwärtiger Problemfelder eingegangen.

Schlüsselwörter
Sozialtherapie - Justizvollzug - Straftäterbehandlung - Evaluation


Summary
This contribution is focussing on the development and the current situation of social therapy wards. These wards trace back to a reform approach of the sixties planning to introduce a third type of therapeutic order treatment - along with psychiatric hospitals and detoxification clinics - for certain offender groups like those persons [with deminished criminal responsibility or exculpation]  where social therapy is considered to produce more successful resocialisation results than psychiatric order treatment.
This hospital order treatment project already had to be abandoned in the eighties due to financial reasons. The project was reduced to a so called "free" setting, i. e. transferral on request of a prisoner, without any legal title or obligation. Since 2003 there is also an "obligatory setting" - but this procedure only applies for sexual offenders with custodial sentences of 2 years and above.
Using data of the "Kriminologische Zentralstelle" [German institution for criminologic research and documentation] we were able to describe how these wards have developed in the past years. Furthermore, we discuss evaluation questions, i. e. efficacy of social therapy treatment. Concluding we examine the relationship between social therapy and psychiatric order treatment as well as the possibilities of cooperation and amendments in current problem areas.

Key words
social therapy - penal system - offender treatment - evaluation


Prof. Dr. Rudolf Egg
Kriminologische Zentralstelle
Viktoriastr. 35
65189 Wiesbaden
r.egg@krimz.de

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Mitgefangen - Mitgehangen. Psychisch kranke Frauen und Männer im geschlossenen Justizvollzug
Carl-Ernst von Schönfeld

Zusammenfassung

Es wird über eine empirische Studie berichtet, die in den Jahren 2002 und 2003 in einer geschlossenen Haftanstalt durchgeführt wurde. Gegenstand der Studie ist die  Häufigkeit und Ausprägung psychischer Störungen bei Frauen und Männern im geschlossenen Justizvollzug. Der klinische Eindruck aus der Praxis legt die Vermutung nahe, dass die Zahlen sehr hoch sind. Studien aus dem Ausland, insbesondere aus dem angloamerikanischen Raum, bestätigen diese Eindruck. In Deutschland liegen aber kaum Zahlen vor. Zu weiblichen Gefangenen waren zum damaligen Zeitpunkt überhaupt keine diesbezüglichen Daten bekannt.
Eine weitere Frage galt dem möglichen Zusammenhang zwischen der Haftdauer und psychischen Erkrankungen, sowie der Abschätzung des Behandlungsbedarfs.

Schlüsselwörter
Strafvollzug - Prävalenz psychischer Erkrankung - Behandlungsbedarf


Summary
We report on an empirical study which had been performed in 2002 and 2003 in a closed prison. The study was aimed at examining prevalence of psychiatric disorders in women and men in a closed prisons setting. Clinical impression from practice suggests that there is a very high number of mentally ill prisoners. This impression is supported by studies performed abroad, especially in Anglo-American countries. There is very few data for Germany. As far as female prisoners are concerned, there were no data available at all.
We further focussed on the possible relationship between length of prison stay and mental disorders as well as assessment of treatment needs.

Key words
prison - prevalence of mental disorders - treatment needs


Dr. Carl-Ernst von Schönfeld
Fachkrankenhaus Bethel
Tagesklinik Bethel
Gadderbaumer Str. 31
33602 Bielefeld

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Wie kann aus juristischer Sicht die Unterbringung fehl eingewiesener oder nicht therapierbarer Patienten beendet werden? Eine Darstellung der juristischen Möglichkeiten anhand von Fallbeispielen
Johannes Leygraf

Zusammenfassung

Die Relevanz des Maßregelrechts im Strafrecht hat durch das - häufig durch die Medien geschürte - Sicherheitsbedürfnis der Allgemeinheit in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Sowohl die Einweisungszahlen als auch die durchschnittliche Dauer der Unterbringungen sind erheblich gestiegen. Dabei kommt es immer wieder zu Einweisungen von Patienten, die objektiv oder nach Einschätzung der Klinik im Maßregelvollzug fehl am Platze sind. Dies kann ihren Grund darin haben, dass die Voraussetzungen des § 63 StGB schon bei der Anordnung der Maßregel nicht vorlagen, sie später weggefallen sind, die Vollstreckung nicht mehr verhältnismäßig ist oder aber der Patient schlicht im Maßregelvollzug nicht behandelt werden kann. Hinsichtlich der ersten drei Varianten hat der Gesetzgeber mit § 67 d VI StGB - mit der Möglichkeit der nachträglichen Sicherungsverwahrung gem. § 66 b III StGB bei einer Fehleinweisung - einen Weg eröffnet, die Unterbringung für erledigt zu erklären. Trotz des klaren Gesetzeswortlautes zeigen sich in der Praxis jedoch Schwierigkeiten in der Gesetzesauslegung. Hierauf werde ich in Fallbeispielen eingehen. Bezüglich der "Nichtbehandelbaren" sind Versuche des Gesetzgebers, eine Lösungsmöglichkeit im neuen Maßregelrecht zu schaffen, zwischenzeitlich gescheitert.

Schlüsselwörter
Unterbringung im psychiatrischen Krankenhaus - Fehleinweisung - nicht behandelbar - Erledigung


Summary
Importance of order treatment within the penal system has significantly increased in the past years due to security needs of the general population - often stired up by mass media. Institutionalization rates as well as average placement times have increased considerably.
Again and again patients are being institutionalized for whom - objectively or in the eyes of the clinical staff - hospital order treatment is not suitable. The reason for this problem could be that already at the point of deciding order treatment, requirements of § 63 StGB [German Penal Code] have not been met, or they do not exist any more at a later point of time, or law enforcement is no more propositional or because the patient simply doesn't profit from hospital order treatment. With respect to the first three types of wrong placement, German penal system has introduced a way to terminate placement pursuant to § 67 d VI of the German Criminal Code - this law provides the possibility of subsequent preventive detention pursuant to § 66 b III StGB in case of false admission. In spite of the precise wording of the law, difficulties arise in practical application of this law, which will be explained by case examples. As far as patients are concerned who will not profit from any treatment, attempts of German legislation have failed to provide solutions in the new forensic penal code.

Key words
psychiatric hospital placement - false admission - non-treatable offenders - termination  of hospital orders


Vorsitzender Richter am OLG
Johannes Leygraf
Oberlandesgericht Hamm
Heßlerstraße 53
59065 Hamm

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Nachträgliche Sicherung nach Erledigung der Unterbringung im Psychiatrischen Krankenhaus gemäß § 67 d Abs. 6 StGB - Eine Regelung für wenige Einzelfälle?
Norbert Schalast

Zusammenfassung

Jahrzehntelang wurde von Seiten der Einrichtungen des Maßregelvollzugs darauf gedrängt, Patienten unter bestimmten Umständen in den Justizvollzug verlegen zu dürfen. Mit dem eilig verabschiedeten Gesetz über die Einführung der nachträglichen Sicherungsverwahrung vom 23. Juli 2004 wurde eine solche Möglichkeit grundsätzlich eröffnet. Wenn der krankhafte Zustand, der die Zubilligung verminderter (oder aufgehobener) Schuldfähigkeit begründete, nicht mehr vorliegt, kann die Unterbringung "erledigt" werden. Sind gleichwohl schwere Straftaten zu erwarten, kann in einem zweiten Schritt und Verfahren nachträgliche Sicherungsverwahrung angeordnet werden.
Der Beitrag stellt zunächst dar, in welchem kriminal- und psychiatriepolitischen Kontext die gesetzliche Regelung eingeführt wurde. Die Reichweite der Erledigungsregelung wird von der Rechtsprechung unterschiedlich bewertet. Untersucht wird, ob sie sachgerecht ist und auf eine gut abgrenzbare Problemgruppe abzielt.

Schlüsselwörter
Unterbringung gemäß § 63 StGB - Erledigung gemäß § 67 d Absatz 6 StGB - nachträgliche Sicherungsverwahrung


Summary
For several decades, forensic mental hospitals have been asking for ways to  transfer patients to prisons under certain conditions. This has principally been made possible by a law concerning the implementation of subsequent preventive detention which was rapidly
passed on July 23rd, 2004. As soon as the mental disorder justifying diminished criminal responsibility (or exculpation) does not exist any more, hospital order is "terminated".  In case the patient is expected to commit serious offences in the future, the court can order subsequent preventive detention in a second law-suit.
This contribution will first present the criminal and psychiatric policy context of this regulation. The effect of this termination procedure has been judged differently by the legal community. The authors examine whether this regulation is appropriate and whether it is focusing on a well definable patient population.

Key words
hospital order pursuant to § 63 of the German Penal Code - termination pursuant to § 67 d Abs. 6 StGB - subsequent preventive detention


Dr. Norbert Schalast
Institut für Forensische Psychiatrie
Virchowstr. 180
45147 Essen
norbert.schalast@uni-duisburg-essen.de

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Chancen und Risiken eines Vorwegvollzugs von Freiheitsstrafen vor der Unterbringung gem. § 64 StGB
<

m>Monika Welzel

Zusammenfassung
Mit Inkrafttreten des Gesetzes zur Sicherung der Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus und in einer Entziehungsanstalt am 20. Juli 2007 wurde u.a. die Vollstreckungsreihenfolge im Falle der Unterbringung in einer Entziehungsanstalt neu geregelt. Die bis dahin geltende Regelung, die neben einer Freiheitsstrafe angeordnete Unterbringung in einer Entziehungsanstalt grundsätzlich vor der Strafe zu vollziehen, wurde dahingehend abgewandelt, dass bei Begleitstrafen von mehr als drei Jahren nunmehr der Vorwegvollzug eines Teils dieser Strafe zur Regel wird. Dieser Teil ist so zu berechnen, dass nach seiner Vollstreckung und einer anschließenden Unterbringung eine Bewährungsentscheidung möglich ist. Damit sollen insbesondere die schädlichen Wirkungen des Regelvorwegvollzugs vor einer langjährigen Freiheitsstrafe vermieden werden. Dieser führte bisher nämlich immer wieder dazu, dass nach erfolgreicher Therapie die Reststrafe schon deshalb nicht zur Bewährung ausgesetzt werden konnte, weil noch nicht einmal die Hälfte der Strafe erledigt war. Zur Vermeidung einer Rückverlegung in eine Justizvollzugsanstalt blieb nur der Weitervollzug der Maßregel über zwei Jahre hinaus, was kostenintensive Therapieplätze blockierte und die Behandlungsmotivation gefährdete. Kann die Neuregelung halten, was sie verspricht? Der Beitrag beleuchtet die Chancen und Risiken.

Schlüsselwörter
Maßregelvollzug - Unterbringung in Entziehungsanstalt (§ 64 StGB) - Umkehr Vollstreckungsreihenfolge - Vorwegvollzug von Freiheitsstrafen


Summary
Since July 20th, 2007 when the law concerning securing placement in a detoxification clinic entered into force, there have also been new regulations as to the timing of administering sentences in case of placement in a detoxification clinic. The previous regulation specifying that, along with custodial sentence, placement in a detoxification clinic principally has to precede custodial sentence, has been altered insofar as, in cases of sentences of more than three years, prisoners regularly serve part of their sentence first. This part of their sentence has to be calculated in such a way to allow a decision of probation after enforcement and ensuing placement. This new regulation is aimed at avoiding adverse effects observed when prisoners first undergo order treatment before they start serving long-term custodial sentence. In the past, this previous procedure has often been responsible for the fact, that after successful treatment, the rest of the sentence could not be suspended because half of the sentence had not been terminated until that time. In order to avoid re-transferral to a prison, this population had to remain in forensic hospitals for more than two years; this practice was involving high costs for treatment places which were blocked and it was jeopardizing treatment motivation. Whether the new regulation holds promise, still has to be seen. The present contribution is assessing odds and risks.

Key words
hospital order treatment - placement in a detoxification clinic (§ 64 StGB) -  reversal of hospital/prison timing


Monika Welzel
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Maßregelvollzugsabteilung Westfalen
Warendorfer Str. 25-27
48133 Münster
monika.welzel@lwl.org

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