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Empirische Sonderpädagogik

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2013-4

Effekte eines Trainings der Konstruktionsfähigkeit bei Kindern und Jugendlichen mit geistiger Behinderung
Jan Kuhl & Marco Ennemoser
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Der Einfluss mütterlicher Bindung und postpartaler Depressivität auf Entwicklungsauffälligkeiten des Kindes bis zum 18. Lebensmonat
Andrea Beetz, Kathrin Gaass, Matthias Beckmann & Tamme Goecke
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Entwicklungsstörungen des sublexikalischen (alphabetischen) Schreibens bei deutschsprachigen Drittklässlern mit Sprachentwicklungsstörungen: Welchen Effekt hat ein Training der phonologischen Bewusstheit?
Jürgen Cholewa, Imke Nierhaus, Maike Tiro & Julia Unger
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Zur aktuellen Diskussion und Relevanz des erweiterten Lesebegriffs
Christoph Ratz
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Das Verständnis von geistiger und körperlicher Behinderung: Zusammenhänge mit Alter, Kontakt und Einstellungen
Luciano Gasser, Jennifer Chilver-Stainer & Sebastian Tempelmann
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RTI in der Methodenausbildung von Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen - erste Implementierungsschritte und Evaluationsergebnisse
Christian Rietz, Simone van Koll & Sarah Franke
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Effekte eines Trainings der Konstruktionsfähigkeit bei Kindern und Jugendlichen mit geistiger Behinderung
Jan Kuhl & Marco Ennemoser

Mit Blick auf die spätere Berufstätigkeit von Schülerinnen und Schülern mit geistiger Behinderung kommt der Entwicklung handwerklich-technischer Kompetenzen eine immense Bedeutung zu. Geeignete Förderansätze sind aber bisher so gut wie nicht vorgelegt worden. Da das Konstruktionsspiel in diesem Feld eine wichtige Rolle einnehmen könnte, wurde im Rahmen der vorliegenden Studie ein Legotraining zur Förderung der Konstruktionsfähigkeit für Menschen mit geistiger Behinderung evaluiert. Zu diesem Zweck wurde eine Stichprobe von Schülerinnen und Schülern (N = 46) in drei Gruppen eingeteilt. Alle Schülerinnen und Schüler besuchten Schulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. Die erste Gruppe (n = 17) erhielt ein Legotraining, die zweite Gruppe (n =13) erhielt ein Training des induktiven Denkens in Anlehnung an das Denktraining für Kinder I von Klauer (1989) und die dritte Gruppe (n = 16) erhielt keine zusätzliche Förderung. Nach sechs Monaten wurde eine Follow-up-Erhebung durchgeführt. Beim Nachtest zeigte sich eine signifikant stärkere Leistungssteigerung der Konstruktionstrainingsgruppe beim Bauen mit Lego und Baufix. Die Effektstärken lagen dabei im mittleren Bereich. Der Transfer auf Baufix belegt, dass die Leistungssteigerung nicht nur auf einer reinen Verbesserung der Performanz im Umgang mit Lego beruht, sondern es zu einer echten Steigerung der Konstruktionskompetenz gekommen ist. Längerfristige Trainingseffekte konnten nicht abgesichert werden. Daher muss überlegt werden, wie die längerfristige Wirkung des Trainings verbessert werden kann. Mögliche Ansätze dafür werden diskutiert.

Schlüsselwörter: geistige Behinderung, Konstruktionsfähigkeit, Konstruktionsspiel, handwerklich-technische Kompetenz


Effects of training construction skills in children and youths with intellectual disabilities

With regard to the subsequent working life of students with intellectual disabilities (ID), a considerable focus should be placed on the development of their technical competence. However, only a few suitable instructional approaches have been presented so far. As constructive play might present an important role in the acquisition of basic constructive skills for students with ID, a training with Lego materials was evaluated in the present study. To examine this approach a sample of students from special schools (N = 46) was divided into three groups. The first group (n =17) received a lego training, the second group (n =13) obtained an inductive reasoning training according to Klauer (1989), and the third group (n =16) received no additional training. A follow-up test was conducted after six months. At post-test, the experimental group showed a significantly higher increase in performance on constructive activities with trained (Lego) and non-trained (Baufix) materials. The effect sizes were in the medium range. Transfer from Lego to Baufix materials indicated that the training did not only induce an increase of performance but also an increase of constructive competence. No long-term treatment effects were observed, leading to considerations of a possible improvement of the Lego training.

Key words: intellectual disabilities, construction skills, constructive play, technical competence


Jan Kuhl
Justus-Liebig-Universität Gießen
Otto-Behaghel-Str. 10/F
35394 Gießen
jan.kuhl@psychol.uni-giessen.de

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Der Einfluss mütterlicher Bindung und postpartaler Depressivität auf Entwicklungsauffälligkeiten des Kindes bis zum 18. Lebensmonat
Andrea Beetz, Kathrin Gaass, Matthias Beckmann & Tamme Goecke

Auffälligkeiten in der psychischen und physischen Entwicklung von Kindern scheinen zuzunehmen, auch schon im frühen Kleinkindalter, wozu wahrscheinlich suboptimale soziale Interaktionen und Beziehungen bzw. unsichere Bindungen maßgeblich beitragen. In der vorliegenden Studie wurden die Bindungsrepräsentation, pränatale Bindung und postpartaler Depressivität von 161 Erstgebärenden mit einem relativ hohem Bildungsgrad im Zusammenhang mit physischen und psychischen bzw. Verhaltensauffälligkeiten des Kindes im Alter von 18 Monaten untersucht. Eine ausgeprägte Bindungsdesorganisation und mittelgradige postpartale Depressivität der Mutter, insbesondere sechs Monate postpartum, gingen signifikant mit mehr Auffälligkeiten des Kindes in den verbindlichen Vorsorgeuntersuchungen (Kinderregeluntersuchungen U5/U6) und mit von der Mutter berichteten Verhaltensauffälligkeiten einher. Dies zeigt, dass auch bei Populationen mit höherem Bildungsgrad, welche nicht die üblichen Risikofaktoren aufweisen und denen wohl seltener frühe Hilfen angeboten werden, Unterstützung sinnvoll ist, wobei als einfach zu erfassender Indikator die postpartale Depressivität sechs Monate postpartum dienen könnte.

Schlüsselwörter: Bindung, pränatale Bindung, postpartale Depression, Verhaltensauffälligkeiten, kindliche Entwicklung


The influence of maternal attachment and postpartum depression on abnormal development of the child until the age of 18 months

Problems in the psychological or physical development of children seem to increase in Western Societies, probably also due to suboptimal interactions with caregivers and insecure attachments, and can be observed already in early childhood. In the present study, the association of children’s abnormal development until the age of 18 months with attachment representation, prenatal attachment and postpartum depression of their 161 primiparae mothers with a relatively high educational background were investigated. A high level of maternal attachment disorganization and even medium levels of postpartum depression were significantly linked to noticeable problems with physical and behavioral development in the regular child screening exams (at 6 and 12 months) and with the problem behaviour reported by the mothers. This suggests that also mothers without obvious and known risk factors, who are usually not targeted by early interventions, would profit from professional support. A simple indicator for a screening would be maternal depression at 6 months postpartum.

Key words: attachment, prenatal attachment, postpartum depression, behaviour problems, child development


Dr. Andrea Beetz
Institut für sonderpädagogische Entwicklungsförderung und Rehabilitation
Universität Rostock
August-Bebel-Str. 28
18055 Rostock

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Entwicklungsstörungen des sublexikalischen (alphabetischen) Schreibens bei deutschsprachigen Drittklässlern mit Sprachentwicklungsstörungen: Welchen Effekt hat ein Training der phonologischen Bewusstheit?
Jürgen Cholewa, Imke Nierhaus, Maike Tiro & Julia Unger

Zahlreiche Studien aus unterschiedlichen alphabetischen Schriftsystemen haben belegt, dass phonologische Bewusstheit im Vorschulalter und in den ersten beiden Grundschulklassen bei vielen Kindern mit umschriebenen Entwicklungsstörungen des Lesens und Schreibens (LRS) effektiv trainiert werden kann und dass sich dadurch auch der Schriftspracherwerb in der alphabetischen Phase unterstützen lässt. Für ältere Grundschulkinder aus transparenten Schriftsystemen wie dem Deutschen gelten solche Trainingsmaßnahmen aber als wenig nützlich und auch nicht als erforderlich, weil die vergleichsweise leicht durchschaubaren regelmäßigen Zuordnungsbeziehungen zwischen Phonemen und Graphemen bis spätestens zum Ende der zweiten Grundschulklasse ohnehin auch von Kindern mit LRS weitgehend entschlüsselt werden könnten.
Die hier beschriebene Studie liefert Evidenz dafür, dass diese optimistische Prognose nicht für alle Subgruppen von Kindern mit LRS verallgemeinert werden darf. Die 26 deutschsprachigen Drittklässler aus Schulen für Sprachbehinderte, die an einem Training der phonologischen Bewusstheit teilnahmen, wiesen sowohl vor als auch noch nach dem Training erhebliche Defizite beim Schreiben einfacher Pseudowörter und in Aufgaben zur Phonembewusstheit auf. Konsequenzen für die Entwicklung von effektiveren Methoden zur Förderung der alphabetischen Entwicklung bei dieser besonders schwer und nachhaltig beeinträchtigten LRS-Subgruppe werden diskutiert.

Schlüsselwörter: phonologische Bewusstheit, Entwicklungsstörungen des Lesens und Schreibens (LRS), Schriftspracherwerb in der alphabetischen Phase, Training der phonologischen Bewusstheit, Defizite beim Schreiben


Sublexical spelling deficits in German 3rd graders with developmental language impairment: the effects of phonological-awareness training

Numerous treatment studies conducted with dyslexic children from divergent alphabetic systems support the assumption that phonological awareness and consequently alphabetic reading and spelling can be trained effectively in preschool and during the first two years of literacy acquisition. However, for older primary school children acquiring a transparent orthography, such as German, these training approaches are considered to be ineffective, because in these languages the comparably simple relations between phonemes and graphemes can be understood even by most dyslexic children up to the end of the second grade.
In this paper evidence is provided that this optimistic prediction should not be generalized to all subgroups of dyslexic/dysgraphic children in German. The 26 dyslexic German 3rd graders from specialized schools for children with developmental speech and language impairments who participated in a treatment study showed severe difficulties when they were asked to write simple pseudowords based on dictation or to segment these pseudowords phonemically. Even after 10 hours of training with one of two different treatment approaches the performance of these children in writing and analyzing pseudowords only improved to a limited extent and remained far below an age appropriate level. Consequences for the development of more efficacious methods to help improve the alphabetic spelling skills of German children with particularly severe and persistent orthographic and phonological difficulties are discussed.

Key words: phonological awareness, alphabetic reading and spelling, literacy acquisition, transparent orthography, dyslexic/dysgraphic children in German, writing and analyzing pseudowords, alphabetic spelling skills


Prof. Dr. Jürgen Cholewa
Pädagogische Hochschule Heidelberg
Institut für Sonderpädagogik
Keplerstr. 87
69120 Heidelberg
cholewa@ph-heidelberg.de

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Zur aktuellen Diskussion und Relevanz des erweiterten Lesebegriffs
Christoph Ratz

Über ein Drittel aller Schülerinnen und Schüler im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung (FGE) lesen weder alphabetisch noch orthographisch. Um den Fähigkeiten dieser relativ großen Schülergruppe gerecht zu werden, und dennoch von "Lesen" sprechen zu können, wird seit den 70er-Jahren der "erweiterte Lesebegriff" diskutiert. Dieser "erweiterte Lesebegriff" ist im Profil der Didaktik des FGE fest etabliert, ist aber zuletzt diskutiert worden, vor allem wegen seiner mangelnden Anbindung an geläufige theoretische Modelle des Schriftspracherwerbs, weshalb Koch (2008) ein "revidiertes Modell des erweiterten Lesens" vorgelegt hat.
Die vorliegende Studie diskutiert den "erweiterten Lesebegriff" kritisch. Anhand des "revidierten Modells des erweiterten Lesen" wird die Prävalenz der Stufen bei 1629 Schülerinnen und Schülern mit dem FGE (6-21 Jahre) in Bayern erhoben. Lehrkräften im FGE wurden Fragen zum erweiterten Lesen und zur Leseentwicklung ihrer Schülerinnen und Schüler vorgelegt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Schülerschaft mit dem FGE eine große Bandbreite an Fähigkeiten nach dem "revidierten Modell des erweiterten Lesens" zeigen: 13.2% der Schülerinnen und Schüler lesen (noch) gar nicht, 14.3% beherrschen das Bilderlesen und Lesen von ikonischen Zeichen, 12.0% lesen Symbole bzw. lesen logographisch, 27.8% können alphabetisch lesen und 32.8% lesen orthographisch. Schulstufe und Intelligenzbeeinträchtigung sind dabei bedeutsame Einflussgrößen. Das "revidierte Modell des erweiterten Lesens" erweist sich hinsichtlich der Verteilung der Stufen als praxistauglich.

Schlüsselwörter: Erweiterter Lesebegriff, Schriftspracherwerb, geistige Behinderung, intellektuelle Beeinträchtigung, Förderschwerpunkt geistige Entwicklung


Enhanced reading: current discussion and prevalences among students with intellectual disabilities

Over a third of the students with intellectual disabilities (ID) read neither on an alphabetical nor an orthographic level. To match the skills of this large group of students, a concept of ‘enhanced reading’ is common in Germany since the 1970s. ‘Enhanced reading’ has lately been criticized for not being attached to theories of reading development; therefore Koch (2008) has suggested a ‘revised model of enhanced reading’. The present study assessed the (enhanced) reading stages of 1629 school-aged students with ID (age 6-21) in Bavaria within a randomly chosen and representative sample. Teachers described the reading stages according to ‘enhanced reading’ in a questionnaire. Results indicate that 13.2% do not read at all, 14.3% read pictures and icons, 12.0% read symbols or logographically, 27.8% read at an alphabetic level and 32.8% at an orthographic level. The ‘revised model of enhanced reading’ proves to lead to reasonable stage sizes throughout students with ID.

Key words: enhanced reading, reading, intellectual disabilities


Dr. Christoph Ratz
Universität Würzburg
Lehrstuhl für Sonderpädagogik IV
Pädagogik bei Geistiger Behinderung
Wittelsbacher Platz 1
97074 Würzburg
christoph.ratz@uni-wuerzburg.de

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Das Verständnis von geistiger und körperlicher Behinderung: Zusammenhänge mit Alter, Kontakt und Einstellungen
Luciano Gasser, Jennifer Chilver-Stainer & Sebastian Tempelmann

In dieser Studie wurden 381 Kindergarten- und Primarschulkinder (6-, 9-, 12-Jährige) zum Verständnis der Ursachen und Veränderlichkeit von geistiger und körperlicher Behinderung befragt. Im Weiteren wurden Kontakte zu Gleichaltrigen mit Behinderungen erfasst. Die Mädchen und Jungen stammten zur einen Hälfte aus integrativen Klassen, in denen Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam unterrichtet werden und zur anderen Hälfte aus nicht-integrativen Klassen. Die Ergebnisse zeigten, dass die Schülerinnen und Schüler größere Schwierigkeiten haben, geistige Behinderung als Körperbehinderung zu verstehen. Mit zunehmendem Alter gelingt es ihnen besser, spezifische Erklärungen für verschiedene Behinderungen zu generieren. Schließlich zeigten sich positive Effekte der integrativen Schulung und Kontakte auf das Behinderungsverständnis. Es wurden Zusammenhänge zwischen dem Behinderungsverständnis und Einstellungen gegenüber Kindern mit Behinderungen gefunden. Die Zusammenhänge verschwanden jedoch nach Kontrolle des Alters.

Schlüsselwörter: Verständnis von Behinderung, geistige Behinderung, körperliche Behinderung, Integration, Kindheit


Understanding of mental and physical disabilities: Relations with age, contact

nd attitudes

Kindergarten and elementary school children (6-, 9-, and 12-year-olds) were interviewed about their understanding of the causes and controllability of mental and physical disabilities (N =381). Moreover, children’s contacts to peers with disabilities were assessed. One half of the sample consisted of children from classes inclusive of children with disabilities, the other half consisted of children from noninclusive classes. Results revealed that children had greater difficulties to explain mental disabilities compared to physical disabilities. With increasing age, children were more likely to provide specific explanations for different disabilities. Moreover, inclusive education and contact predicted children’s understanding of disabilities. Finally, disability-related attitudes were associated with children’s understanding of disabilities. However, these relations disappeared after controlling for children’s age.

Key words: Understanding of disabilities, mental disabilities, physical disabilities, inclusive education, childhood


Luciano Gasser
Institut für Schule und Heterogenität
Pädagogische Hochschule Zentralschweiz Luzern
Töpferstrasse 10
6004 Luzern
luciano.gasser@phlu.ch

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RTI in der Methodenausbildung von Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen - erste Implementierungsschritte und Evaluationsergebnisse
Christian Rietz, Simone van Koll & Sarah Franke

Vor dem Hintergrund der bildungspolitischen Entwicklungen der letzten Jahre kommt einem individuellen Feedback über den eigenen Leistungsstand für Studierende eine immer größere Bedeutung zu. Gerade in großen Vorlesungen ist ein solches Feedback jedoch schwierig umzusetzen. Das im Artikel vorgestellte Projekt setzt dort mit dem theoretischen Ansatz der Response-to-Intervention an. Über ein webbasiertes Tool können Lehrpersonen mit relativ geringem Aufwand den Leistungsstand der Studierenden abfragen. Die Studierenden geben ihre Antworten ab und erhalten eine Rückmeldung über ihre Leistungen und ein individualisiertes Feedback. So bekommen sie die Möglichkeit, die Lerninhalte eigenständig zu vertiefen bzw. zu wiederholen und Lerndefiziten direkt entgegenzuwirken. Erste Evaluationsergebnisse deuten auf eine technisch gelungene Realisierung sowie eine hohe Akzeptanz und Teilnahmebereitschaft bei den Studierenden hin.

Schlüsselwörter: Response-to-Intervention, Hochschuldidaktik, Feedback


RTI in higher education - first evaluation results

On the background of recent educational policy-initiated measures, individual feedback about students’ performance is becoming increasingly important. However, it is very difficult for lecturers to implement individual feedback in the context of increasing student numbers. This project tries to solve this conflict by using the theoretical response-to-intervention model. Lecturers can use an easily accessible web-based tool for measuring the performance level of their students. After answering questions posed by their lecturers, students receive an individual feedback through the system. Therefore, they can reach a better understanding of the lecture contents and close knowledge gaps more easily. First evaluation results show a high acceptance and willingness to participate amongst students.

Key words: Response-to-intervention, higher education, feedback


Prof. Dr. Christian Rietz
Universität zu Köln
Humanwissenschaftliche Fakultät
Arbeitsbereich Forschungsmethoden
Frangenheimstraße 4
50931 Köln
christian.rietz@uni-koeln.de

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