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Stationäre psychosomatische Rehabilitation bei chronischen Schmerzpatienten - Evaluation einer psychoedukativen sozialmedizinischen Gruppenintervention

Patienten mit laufendem Rentenverfahren gelten in der stationären (psychosomatischen) Rehabilitation als besonders schwieriges Klientel. Der Therapieverlauf ist typischerweise durch Konflikte geprägt, Ziele des Patienten und des Therapeuten divergieren, die therapeutische Beziehung ist maximal belastet. Die Therapieerfolge sind im Vergleich zu Patienten ohne Rentenbegehren durchschnittlich geringer und weniger stabil.

Die aktuelle wirtschaftliche und sozialpolitische Situation trägt dazu bei, dass der Anteil der Patienten mit sozialmedizinisch schwierigem Hintergrund, z.B. durch lange Arbeitsunfähigkeitszeiten und/oder vorzeitigem Rentenbegehren, zunimmt. Diese Entwicklung macht neue therapeutische Konzepte notwendig, um den Umgang mit sozialmedizinischen Fragestellungen im Bereich der stationären Rehabilitation zu verbessern.

Das Forschungsprojekt der Psychosomatischen Fachklinik Bad Dürkheim zielte darauf ab, ein neues spezifisches Therapieangebot für Patienten mit zentraler sozialmedizinischer Fragestellung, insbesondere für Patienten mit laufendem Rentenverfahren, zu konzipieren. Das psychoedukative Gruppenmodul wurde vor Aufnahme in das Standardangebot der Klinik exemplarisch bei Patienten mit einer chronischen Schmerzsymptomatik eingeführt und evaluiert.

 

392 Seiten,ISBN 978-3-89967-278-7 , Preis: 30,- Euro




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