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Die Archäologie der Kunsttherapie - Modelle der psychischen Rekonstruktion in der bildnerischen Arbeit mit Patient*innen

Die Archäologie der Kunsttherapie Modelle der psychischen Rekonstruktion in der bildnerischen Arbeit mit Patient*innen | Karl-Heinz Menzen

 

Das hier Vorliegende zeigt, wie Symbole im Wandel und ein ums andere Mal zu erkunden sind. Es zeigt in seinem Zusammenhang, wie an den vielen Bildern aus der eigenen therapeutischen Praxis, dass es symbolische Ausdrücke gibt, die wir mit unseren Klienten in der Art von Key-Points, von sog. Schlüssel- d.h. aufschlussreichen Bildern teilen – und lange zu drehen und zu wenden haben, bis die Patient*innen das, was sie zu sagen und zuweilen bildnerisch zu zeigen haben, zu entschlüsseln vermögen. Es sind alte, archetypische, sich an die bewussten Anforderungen adaptierende Muster, die wir mit uns herumtragen, die uns zuweilen aber leidend machen, auffordern, sie in ihrer Zu- und Anordnung neu zu dekodieren, die schliesslich aber immer wieder zu transformieren, umzugestalten, in den Kontext des Alltags einzupassen sind.Das ist die Botschaft des Vorliegenden: dass wir uns, abseits der Vordergründigkeit der Bilder besinnen, – auf das, was sie, in aller Regel uns nicht bewusst, in sich bergen – einer neuen Form von Archäologie harrend.

 


Inhaltsverzeichnis

 

Einführung



Kapitel I
Vorüberlegungen zu einer Archäologie des Bewusstseins


1 Der Eindruck – poetisch vs. empirisch
1.1 Die Impression und der Impressionismus


2 Der Prozess der Wahrnehmung
2.1 Aus der Sicht der Künstler
2.2 Aus der Sicht der Neurologen
2.2.1 Sensorische Gating-Signale und Algorithmen
2.2.2 Bewusst-Werdung
2.2.3 Van Goghs Schlafzimmerstuhl – oder: Unbewusste Anspielungen


3 Die Melange des Vor- und Unbewussten wie des Bewussten
3.1 Formen des Bewusstseins
3.2 Das animistische Bewusstsein
3.2.1 Das Klopfmännchen – Frühe animistische Gefühle 
3.2.2 Anmerkungen zur Frühgeschichte von Animismus und Magie
3.3 Das mythische Bewusstsein
3.4 Das religiöse Bewusstsein
3.5 Das symbolische Bewusstsein
3.6 Das träumende Bewusstsein
3.7 Das reflektierende Bewusstsein Replik: Bewusstseinsformen im Vergleich



Kapitel II
Ansätze und Modelle einer Archäologie der bildnerischen Tätigkeit


4 Die Modelle der Archäologie in der bildnerischen Tätigkeit
4.1 Das anthropologische Modell
4.1.1 Das kultur-anthropologische Modell
4.1.2 Das ethno-psychoanalytische Modell
4.2 Das tiefen- und psychoanalytische Modell
4.2.1 Von der mythischen Herkunft des psychoanalytischen Modells aus dem Totemismus der primitiven Gesellschaften
4.2.2 In den Anfängen des psychoanalytischen Denkens: Die animalisch-magnetische Methode
4.2.3 Die hypnotisch ausgelöste Assoziation in der Psychoanalyse 
4.3 Das szenische gestalt-rekonstruktive Erinnerungsmodell 
4.4 Das neuro-psychoanalytische Modell der Gestaltbildung
4.4.1 Theoreme des Zustandekommens der Bild-Gestalt im Prozess des bildnerischen Ausdrucks
4.4.2 Das neurologische Synchronizitätstheorem im Prozess des bildnerischen Ausdrucks
4.4.3 Das neuro-psychoanalytische Theorem im Prozess des bildnerischen Ausdrucks Exkurs: Vorläufige Zusammenfassung und Vorausschau der Arbeit



Kapitel III
Spuren des seelischen Geschehens – Zur Logik des bildnerischen Ausdrucks


5 Bewusstseinsform als leibhaft-unbewusste Erinnerungspur 
5.1 Das Unbewusste als körperhaft erfahrene Sinnfigur und Matrix
5.1.1 Zur Funktion der ‚symbolischen Operatoren und Transformatoren‘ 
5.1.2 Vom präsymbolischen zum symbolischen Denken
5.2 Eine Inszenierung des Unbewussten – Bildbeispiel und Kommentar 1
5.2.1 Das symbolisch Unbewusste – C.G. Jung und der Blick zurück
5.2.2 Wenn das Unbewusste im Symbol erscheint 
5.2.3 Eine noch nicht begriffene Präsenz des Unbewussten – oder: Das unbewusste Mythische, ein archetypisches Lebensgefühl manifestiert sich symbolisch
5.2.4 Eine Inszenierung des Unbewussten – Bildbeispiel und Kommentar 2


6 Ein tiefenpsychologisch-physikalischer Konsens über die Struktur des Unbewussten und seine innere Ordnung 6.1 Der Archetyp – Wirkungseinheit des Unbewussten
6.2 Der Archetyp – ‚anordnend‘ im Dienst der unbewussten Funktion
6.3 Der Archetyp – eine erlebte, sich ausdrückende, ins Bild gesetzte, begriffene, – letztlich unbewusste Form
6.3.1 Eine Archäologie des alltäglichen Ausdrucks
6.3.2 Szenen des symbolischen Wandels – aus tiefenanalytisch-archäologischer Sicht 
6.3.3 Eine Inszenierung des Unbewussten – Bildbeispiel und Kommentar 3


7 Zur Logik des seelischen Geschehens
7.1 Die Freud‘sche und die Jung‘sche Logik der Erklärung des seelischen Geschehens
7.2 Zur Logik der Recherche der beiden Psycho- und Sozio-Ethnologen Erich Neumann und Claude Lévi-Strauss Exkurs: Von aufeinander ‚abgestimmten Symbolschichten‘in der Entwicklung der menschlichen Ausdrucksgeschichte
7.3 Zur Logik des physikalisch-mathematischen Vorgehens W. Paulis und W. Heisenbergs im Hinblick auf die analytische Tiefen-Psychologie C.G. Jungs


8 Im Focus der Kunsttherapeut*innen – Die Archetypen der Moderne


9 Kurze Zusammenfassung – oder: Ein Nachwort


10 Literatur 


11 Register

 


 

 

Die Archäologie der Kunsttherapie
Modelle der psychischen Rekonstruktion in der bildnerischen Arbeit mit Patient*innen

Karl-Heinz Menzen

2020 Pabst Science Publishers· D-49525 Lengerich

www.pabst-publishers.com
pabst@pabst-publishers.com

ISBN 978-3-95853-628-9
eBook: ISBN 978-3-95853-629-6

 

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