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Leiden – Pathos – Ausdruck

Leiden – Pathos – Ausdruck Daniel Sollberger, Erik Boehlke, Ulrich Kobbé (Hrsg.)

 

Die Deutschsprachige Gesellschaft für Kunst und Psychopathologie des Ausdrucks (DGPA) beschäftigt sich, wie es ihr Name programmatisch sagt, mit der Frage, inwiefern und inwieweit bildnerische Gestaltungen, sprachliche Äußerungen, Perfomances und anderes, kurzum: Ausdrucksweisen von Menschen mit psychischen Ausnahmeerfahrungen als Kunst verstehbar und uns zugänglich werden.

Der Band Leiden – Pathos – Ausdruck versammelt die Beiträge der DGPA-Jahres-versammlung 2019 in Innsbruck. Sie bewegen sich in ihrer thematischen Breite und inhaltlichen Vertiefungen in einem Spektrum, in welchem auf der einen Seite ein Leiden aktiv, zuweilen mit Pathos, vorgetragen wird und sich ausdrückt, auf der anderen Seite in einer Passivität und nicht bewusst intendiert zum Ausdruck kommt. Die Frage nach dem Verhältnis und der Vermittlung von psychopathologischem und künstlerischem Ausdruck erhält dort eine besondere Wendung, wo Leiden gerade da emphatisch zum Ausdruck kommt, wo der Versuch, es sprachlich oder mit anderen Mitteln auszudrücken, misslingt.

 



INHALT

 

DGPA Tagungsband
Leiden – Pathos - Ausdruck


Vorwort


I. Exposition: Leiden und Ausdruck
Hartmann Hinterhuber


Ausdruckskraft, Pathos und Leid in der Kunst von Franz Xaver Messerschmidt (1736-1783)
Gereon Becht-Joerdens


Sunt lacrimae rerum ... Der Abstand zum Leiden.
Metatextuelle Reflexionen zu einem Paradoxon der Kunst bei Homer und Vergil

Kamyar Nowidi


Füsslis Nachtmahr oder die Entdeckung des rezeptionsästhetischen Unbewussten
Ulrich Kobbé


Fluchten der Sprache:
Metaphrase und Mimikry, Pathos und Pathologisierung des dissidenten Sprachwesens Hölderlin

Erik Boehlke


Das pathische Pentagramm 
II. Klinische Durchführung
Daniel Sollberger


Zu wenig Zeit für zu viel Welt.
Das Leiden an der Zeit und ihr Ausdruck in der psychischen Krankheit .

Hans-Peter Kapfhammer


Pathos, Leiden und Ausdruck bei konversionshysterischen Störungen:
Wohin sind sie verschwunden – sind sie verschwunden? 

Anna Buchheim


Interaktion – Bindung – Emotion.
Synchronisierungsprozesse im Verhalten und narrativen Ausdruck

Sabine Mertens


Analogität im digitalen Zeitalter — Vom Sprachbild zur Bildsprache und zurück.
Lony Schiltz


Dissoziation und künstlerischer Ausdruck 
III. Reprise in der Musik
Christoph Nowak


Variationen und Assoziationen zu Leid und Pathos in der Musik
Karl Betz


»Sagen Sie, verehrter Meister, wie fangen Sie es nur an, solch herrliche Adagios zuschreiben?«
»Meine Verleger bestellen sie so.« (Brahms im Gespräch mit einer Verehrerin)

IV. Psychogrammatische Coda
Axel-Uwe Walther


Kreativer Ausdruck überwindet die Isolation des Leidens.
Leben und Krankheit einer dichtenden Malerin nach überstandener Verwirrtheitspsychose und fast 40 Jahren beim Bayerischen Rundfunk
Anna Schoch


Leiden – Pathos – Ausdruck:
König Ludwig II von Bayern


Zu den Autorinnen und Autoren

 


 

Leiden – Pathos – Ausdruck
Daniel Sollberger, Erik Boehlke, Ulrich Kobbé (Hrsg.)

2020 Pabst Science Publishers· D-49525 Lengerich

www.pabst-publishers.com
pabst@pabst-publishers.com

eBook: ISBN 978-3-95853-627-2

 

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