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Krankheitsprävention in der Kontroverse

Der Begriff "Krankheitsprävention" verbindet sich mit der Hoffnung, die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Krankheiten vermindern und die Chancen für ein beschwerdefreies und womöglich langes Leben vergrößern zu können.
Die Verringerung von Krankheiten stellt zugleich ein volkswirtschaftlich und gesundheitspolitisches Ziel dar, für dessen Erreichung beträchtliche Summen für Förderprogramme und individuelle Leistungen ausgegeben werden. Dieses Buch geht nun generell der Frage nach, inwieweit die Grundlagen für solche Programme wissenschaftlich gerechtfertigt sind und Krankheitsprävention bei unterschiedlichen Altersgruppen und Indikationen wirklich einen Effekt hat. Dies betrifft zum einen die empfohlenen Risikountersuchungen je nach Alter und Geschlecht, zum anderen die zahlreichen Empfehlungen zu einem "gesunden" Lebensstil (gesundes Essen, Bewegung, Gewichtsreduktion u.ä.). Deutlich wird auch, dass Prävention nicht allein vom individuellen Bemühen abhängt, sondern auch vom jeweiligen "setting" (Schule, Betrieb u.ä.), in dem Prävention mehr oder weniger gelingen kann. Mit den entsprechenden Beiträgen dieses Buches soll der Diskussionsrahmen verbreitert werden, in dem entschieden werden kann, wo Präventionsmaßnahmen sinnvoll bzw. weniger sinnvoll sind.


Einleitung
Hans-Wolfgang Hoefert & Christoph Klotter


1. Einführung in die Thematik

Historische Wurzeln der Krankheitsprävention
Christoph Klotter

Empirische Grundlagen für Präventionsprogramme
Frank Wild

Inanspruchnahme von Maßnahmen zur Prävention von Krankheiten
Thomas von Lengerke


2. Spezifische Zielgruppen

Präventionsverhalten von Männern und Frauen
Martin Merbach, Lena Becker & Elmar Brähler

Gesundheit und Präventionsverhalten älterer Menschen
Ulla Walter & Wiebke Flor

Reflexionen über den Ernährungsalltag Jugendlicher
Jana Rückert-John


3. Spezifische Indikationen

Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen
Stephan Holmer

Prävention von Krebserkrankungen
Hans-Wolfgang Hoefert

Prävention von Rückenschmerzen
Dagmar Lühmann

Prävention von Allergien
Carsten Schmidt-Weber

Prävention psychischer Erkrankungen am Beispiel der Depression
Hubertus Himmerich & Nicole Lichtblau

Prävention demenzieller Erkrankungen
Eva-Maria Neumann & Michael A. Rapp

Prävention von psychischen Störungen im Internet
Christiane Eichenberg & Markus Schott


4. Diagnostiken und Screenings

Vorsorgeuntersuchungen und Überdiagnostik
Hans-Wolfgang Hoefert

Kardiovaskuläre Risikostratifikation und Früherkennung
Uwe Nixdorff

Brustkrebs-Screening
Hans-Wolfgang Hoefert

Prostatakrebs-Screening
Lothar Weißbach


5. Präventionsmaßnahmen

Krankheitsprävention durch gesundes Essen
Eva-Maria Endres

Krankheitsprävention durch Sport und Bewegung
Ingo Froböse & Martina Wendt

Gewichtsreduktion
Christoph Klotter

Reduktion von Tabak- und Alkoholkonsum
Ulrich John, Christian Meyer, Sabina Ulbricht, Jennis Freyer-Adam,Gallus Bischof & Hans-Jürgen Rumpf

Krankheitsprävention durch alternativ-komplementäre Medizin
Harald Walach

Chancen und Risiken präventiver Operationen der viszeralen Organe
Johanna Kirchberg & Jürgen Weitz


6. Krankheitsprävention im institutionellen und sozialen Kontext

Krankheitsprävention in der Schule
Heinz Hundeloh

Krankheitsprävention im Betrieb
Tobias Mahr & Bertolt Stein

Gesundheit und soziale Lebenslage
Fritz Haverkamp


2014, 404 Seiten, ISBN 978-3-95853-018-8, Preis: 30,- €




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