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Emotionen & Peripherphysiologie - Emotionale Filmclips, kontinuierliche Selbstbewertung und peripherphysiologische inklusive okulomotorische Veränderungen

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Zusammenspiel von Selbstbewertung und peripherphysiologischen Veränderungen während des Erlebens von Emotionen, sowie dem Verhältnis von Basisemotionen wie Angst oder Freude zu den grundlegenden Affektdimensionen angenehm-unangenehm und aufregend-beruhigend. Im ersten Teil wird der aktuelle Wissensstand zum Thema Emotionen in der Psychologie (z.B. Lazarus, Ekman, Bradley & Lang) und den Neurowissenschaften (Rolls, Panksepp, Damasio) dargestellt. Anschließend werden die relevanten peripherphysiologischen Signale Hautleitfähigkeit, Gesichtsmuskelaktivität und Herzaktivität beschrieben. Auch auf Sakkaden und spontanen Lidschlag als weitere mögliche Maße wird dabei eingegangen.
Im zweiten Teil wird eine eigene Studie präsentiert, bei der diese Signale zusammen mit einer kontinuierlichen Selbstbewertung erfasst wurden. Dazu wurde ein Verfahren aus der Musikpsychologie für die Präsentation von Filmclips adaptiert. Die eingesetzten Filmclips induzierten die Basisemotionen Freude, Trauer, Ekel, Wut und Angst. Die Auswertung der erhobenen Daten erfolgte sowohl ohne als auch mit Berücksichtigung des zeitlichen Verlaufs.
Im Anschluss an die Diskussion der Ergebnisse und ihrem Bezug zu anderen aktuellen Studien in diesem Bereich wird ein Ausblick auf die Anwendung emotionspsychologischer Untersuchungsansätze in der Mensch-Computer-Interaktion gegeben.


2009, ISBN 978-3-89967-562-7, 268 Seiten, Preis: 30,- Euro




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