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Das große NEIN zur Schule: Trennungsangst und Schulphobie - Ursachenforschung, soziale Wahrnehmung in der Schule und Maßnahmen der Intervention

Kinder und Jugendliche verweigern aus unterschiedlichen Gründen die Schule. Eine Erscheinungsform ist die Schulphobie. Hierbei handelt es sich um ein durch Trennungsangst begründetes Fernbleiben von der Schule. Auf den ersten Blick erscheint das schulische Fernbleiben als Ausdruck einer "Null-Bock-Einstellung". Bei näherer Betrachtung haben wir es mit einer klinischen Angststörung zu tun.
Ziel dieser Arbeit ist, die Störungsbilder Schulphobie und Trennungsangst multiperspektivisch zu betrachten. Erkrankt ein Schüler an einer emotionalen Störung mit Trennungsangst, hat dies Auswirkungen auf den häuslichen, den schulischen und den therapeutischen Bereich.
Drei wissenschaftliche Untersuchungen werden im Rahmen dieser Arbeit durchgeführt: (1) zur Ursachenforschung, (2) zur sozialen Wahrnehmung in der Schule und (3) zu den Möglichkeiten einer gezielten Intervention. Im Rahmen der ersten Untersuchung werden die Ursachen zum Störungsbild empirisch erforscht. Dabei wird auf die erkrankten Kinder und Jugendliche selbst und auf deren Familie eingegangen. In Studie zwei wird der Fragestellung nachgegangen, welche Alltagsvorstellungen Lehrer und Schüler zu einer Trennungsangst und Schulphobie haben. Die Fragestellung wird anhand selbst konzipierter Fragebögen überprüft.
Untersuchung 3 dokumentiert vier Fallstudien in Hinblick auf die Interventionsmöglichkeiten schulvermeidender Schüler mit dem Ziel einer erfolgreichen Wiedereingliederung von der Klinikschule in die Regelschule.
Die Ergebnisse lassen praktische Implikationen für alle beteiligten Personen zu.


2011, 312 Seiten, ISBN 978-3-89967-710-2, Preis: 30,- Euro




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