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Das "Empty-Desk-Syndrom" - Die Leere nach der Pensionierung: Wie Führungskräfte nach Beendigung der Erwerbsarbeit ihre psychischen Probleme bewältigen

Die Arbeit postuliert und beschreibt das "Empty-Desk-Syndrom" - einen Komplex dauerhafter psychischer Probleme ehemaliger Führungskräfte im Ruhestand.
Ausgangspunkt ist der psychosoziale Kontext von Führungskräften. Diese entwickeln in ihren Positionen entsprechende Leistungspersönlichkeiten und berufsgeprägte Bedürfnisse und Ressourcen.
Die Pensionierung führt einerseits zu massiven Verlusterfahrungen (Status, Kontakte, persönliche Identität) und zur Verletzung von Bedürfnissen (Leistung, Kompetenz, Macht, Selbstverwirklichung). Andererseits verfügen Führungspersönlichkeiten über ganz spezifische Ressourcen zur Bewältigung der daraus resultierenden psychischen Probleme.
Zur Erhaltung bzw. Wiedergewinnung der seelischen Gesundheit der pensionierten Führungskräfte entwickeln die Autoren aus diesen Analysen ein konkretes Konzept für ein primärpräventives Gruppenseminar sowie eine sekundärpräventive Einzelberatung. Die 18 Bausteine des Seminars werden vor dem Hintergrund theoretischer Überlegungen und praktischer Erfahrungen gestaltet.
Ein anregendes und bereicherndes Buch für Wissenschaftler und Praktiker, für Trainer, Berater und Coaches, aber auch für betroffene Führungskräfte.


2008, 152 Seiten, ISBN 978-3-89967-437-8, Preis: 20,- Euro




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