PartnerInnen und Familienangehörige Pädophiler und Hebephiler erleben häufig Diskriminierung, Misstrauen, Scham, Schuld, Angst. Die Psychotherapeutin Dr. Elisabeth Quendler-Adamo lässt in ihrer qualitativen Studie Betroffene ausführlich zu Wort kommen und sieht einen hohen Unterstützungsbedarf: v.a. durch realistische Information, durch vertrauensbildende Dreier-Gespräche zwischen dem/der Betroffenen, dem/der Angehörigen und dem/der Therapeut/in. Auf diese Weise können Beteiligte erleben, dass sie mit ihren Problemen nicht allein sind und wie sie damit umgehen können. Die Angehörigen-Arbeit dient der Stabilisierung der Einzelnen und ihrer Beziehungen, also auch gleichzeitig der Gesundheit und dem Ziel ´kein Täter werden´.
DOI: 10.2440/0021













