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Warum der Hund ein Meister im Trösten ist

Liebevolle, verlässliche Eltern sind die wichtigste Voraussetzung für die Persönlichkeitsentwicklung eines Kindes. Ist die Bindung an die Bezugspersonen gestört, vielleicht weil die Mutter drogensüchtig oder der Vater gewalttätig ist, tut sich das Kind später schwer, vertrauensvolle Beziehungen aufzubauen. Offenbar schafft es aber ein Hund, den Kreislauf des Scheiterns zu durchbrechen, denn mit ihm befreundet sich selbst ein bindungsgestörtes Kind, sagt die neue Studie eines europäischen Forscherteams.

Forscher der Universität Luxemburg fördern Zivilcourage in der Schule

Mobbing ist Alltag auf vielen Schulhöfen. Wer einem schikanierten Mitschüler helfen will, braucht oft eine gute Portion Zivilcourage. Ein neu entwickeltes Training der Universität Luxemburg hilft jetzt, in solchen Situationen das mutige Eingreifen durch Mitschüler zu fördern.

LSD and mushroom use: two different psychodelic generations

"Although psychedelic drug use is much less extensive today than it was in the historic 1960s phase, it occurs within similar consumption patterns, and typical users seem to share common social characteristics, i.e. the majority of them are well-educated young adults aged below 30, likewise supplemented by teenagers and other social milieus", Dr. Susanna Prepeliczay reports.

Konkrete Psychologie: eine große Tradition und eine spannende Herausforderung

Der von William Stern geprägte kritische Personalismus will nicht auf ein Schema des sezierten Menschen gründen, "sondern auf ein Bild der einheitlich ganzen lebensvollen Persönlichkeit." Hans Thomae gründete explizit auf diesem Ansatz und forderte von der Psychologie die Erforschung der "Individualität als letztes Ureigenstes´;" die wissenschaftliche Vorgehensweise verbindet höchstmögliche Konkretheit mit der Totalität der Erfassung des Individuums. Der Fortführung dieser Wissenschaftstradition dient der aktuelle Aufsatzband "Konkrete Psychologie", herausgegeben von Gerd Jüttemann und Wolfgang Mack.

Graffiti: strafbare und unverstandene Kunst am Bau

Graffiti steht oft als Vandalismus und aggressives Territorialverhalten im Fokus der öffentlichen Diskussion. Der Kommunikationscharakter der Graffitibilder bleibt dabei meist unverstanden und daher außer acht. Daniela Bauer, Psychologin am Institut für Wissensmedien in Tübingen, berichtet in "Umweltpsychologie" über die strafbare Kunst am Bau.

Schizophrenie verändert Blutfluss im Gehirn

Menschen, die an Schizophrenie leiden, zeigen im Vergleich zu Gesunden in bestimmten Hirnregionen eine verminderte, in anderen eine verstärkte Durchblutung. Forschern der Universität Bonn ist es gelungen, diese Blutflussmuster mit einem besonders schonenden Verfahren sichtbar zu machen. Die von ihnen verwandte Methode kommt völlig ohne belastende Strahlung oder Kontrastmittel aus. Die Studie erscheint in Kürze in der Zeitschrift Radiology, ist aber bereits online abrufbar (doi: 10.1148/radiol.10091224).

Studie: Online-Kauf macht leichtsinnig beim Datenschutz

Internet-Nutzer gehen nach wie vor leichtfertig mit ihren persönlichen Daten um. Zwar äußern sie ein starkes Interesse am Schutz ihrer Daten vor Missbrauch, verhalten sich aber nicht dementsprechend. Eine vom Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) veröffentlichte Studie weist nach, dass bei Online-Einkäufen schon geringe Preisvorteile zur Gleichgültigkeit gegenüber der Offenlegung privater Informationen verführen und selbst bei Preisgleichheit kein ernsthafter Vergleich von Kaufbedingungen hinsichtlich des Datenschutzes stattfindet.

DGPPN-Kongress 2010: Größte wissenschaftliche Psychiatrie-Tagung in Europa

Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) lädt erneut zu ihrer Jahrestagung von Mittwoch, den 24. November, bis Samstag, den 27. November 2010, ins Internationale Congress Centrum nach Berlin ein. Mit mehr als 8.500 erwarteten Teilnehmern ist der Kongress inzwischen die größte Fachtagung für Psychiatrie, Psychotherapie und Neurowissenschaften in Europa. Die mehr als 500 Einzelveranstaltungen stehen unter dem Motto "Psychiatrie interdisziplinär".

Studie: Frauen scheuen Wettbewerb schon im Kindesalter

Mädchen sind schon als Dreijährige deutlich seltener zum Leistungswettbewerb mit Gleichaltrigen bereit als Jungen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie, die beim Bonner Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) erschienen ist. Damit wird erstmals gezeigt, dass sich derartige Unterschiede zwischen den Geschlechtern bereits im Kleinkindalter ausprägen.

Angststörungen: Bei Frauen häufiger und andersartiger als bei Männern

Frauen leiden wesentlich häufiger als Männer unter Angststörungen. Die Ursachen sind geschlechtsspezifisch unterschiedlich. Daher benötigen Frauen und Männer jeweils individuell angepasste Therapiemodalitäten, beschreibt Dr. Monika Vogelgesang. Eine geschlechtsneutrale Behandlung bleibt immer mangelhaft.

3D-Filme: Kinobesucher werden enttäuscht

Sind dreidimensionale Filme den konventionellen Streifen überlegen? Eine Arbeitsgruppe der Universität Duisburg-Essen kam in einer Studie zu einem enttäuschenden Ergebnis: Die 3D Darbietung erreichte "keine positive Stimmungsaufhellung, vielmehr kam es zu einer geringfügig gedämpften emotionalen Befindlichkeit."

Enjoying and fearing laughter: Personality characteristics of gelotophobes, gelotophiles, and katagelasticists

"People differ in the way they deal with ridicule," Rene T. Proyer and Willibald Ruch report (in Psychological Test and Assessment Modeling 2/2010). Their study "examines the personality correlates of those who fear being laughed at (gelotophobes), those who enjoy being laughed at (gelotophiles) and those who enjoy laughing at others (katagelasticists).




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