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Integrating Philosophy and Psychology: Personalistic Thinking in 21st Century Science

William Stern´s comprehensive system of thought, the critical personalism, "could well be of great value to contemporary scholars. In particular, the distinction between persons and things, on which all of critical personalism rests, can serve to refine our understanding of the nature and limits of contemporary work in fields as diverse as personality studies and cognitive neuroscience," James T. Lamiell remarks in his new monograph "William Stern (1871-1938): A Brief Introduction to His Life and Works."

Diversity Management: Vielfältige Potenziale im Unternehmen fördern

Häufig dominieren einzelne Personengruppen in Unternehmen und Organisationen, besetzen Schlüsselpositionen, kontrollieren Ressourcen, Informationen, Regeln, Normen, Werte. Abweichende Gruppen oder Einzelne werden damit behindert, ihr volles Leistungspotential einzubringen; damit sinkt die Leistungskraft des Unternehmens. In erster Linie ist es Aufgabe der Geschäftsführung, diese Problematik zu lösen, u.U. mit einem ausgereiften Diversity Management System. Dr. Kathrin Trump stellt Möglichkeiten der Problemlösung in einer Studie vor.

Wirtschaftspsychologie: Wenn das Einkommen wächst, werden die Menschen nicht zufriedener

Zwischen 1970 und 2000 hat sich das reale Pro-Kopf-Einkommen in Deutschland etwa verdoppelt. Doch das Niveau der Lebenszufriedenheit blieb etwa unverändert, analysieren Prof. Dr. Dr. Bruno S. Frey (Zürich) und Prof. Dr. Alois Stutzer (Basel).

Häufig Sexualdelikte in Einrichtungen für geistig Behinderte

Minderbegabte junge Sexualstraftäter zeigen "sehr ähnliche Mechanismen, Dynamiken und ´Täterstrategieen´ wie Menschen ohne kognitive Einschränkungen," beobachtet die forensische Psychologin Monika Egli-Alge (Frauenfeld/Schweiz). Die Unterschiede liegen meist nur im Grad der Geschicklichkeit. "Mangelnde Beziehungsmöglichkeiten und die oftmals eingeschränkten Beziehungskompetenzen sowie die Rahmenbedingungen in Einrichtungen können die Strategien beeinflussen."

Dialectical Thinking is the Peak of Cognitive Development

Professor Dr. Bernardo Merizalde, Psychiatrist in Lafayette Hill, PA/USA, presented (in Wirtschaftspsychologie) "issues of human personality from a dialectical point of view, using as basis Laske’s Constructive Developmental Framework (CDF). This model is useful from a psychiatric perspective since it postulates the dialectic of cognition and emotion as interrelated features in development, simultaneously understanding dialectical thinking as the apex of cognitive development.

Laszlo A. Pota: Viele Eltern sind nicht bereit, Verantwortung für ihre Kinder zu tragen

"Die Gesellschaft versagt bei der Unterstützung von Kindern und Jugendlichen", kritisiert Laszlo A. Pota, Vizepräsident des Berufsverbandes Deutscher PsychologInnen. "Das beginnt bei den Eltern, den vielen geschiedenen Paaren, die ihren Kindern nicht das Gefühl geben, für sie da zu sein. Viele Eltern sind nicht mehr bereit, Verantwortung für ihre Kinder zu tragen," konstantiert der Therapeut im Interview mit "Report Psychologie".

Wenn Eltern sich für den Schulstoff interessieren, wird das Kind motiviert

Fragen Sie Ihr Kind nicht nach Schulnoten, sondern nach Lerninhalten. Zeigen Sie Interesse am Schulstoff - und diskutieren Sie darüber. Dies kann Ihr Kind für den Unterricht und die Hausarbeiten motivieren, empfehlen die Psychologen Albert Ziegler und Heidrun Stöger in ihrem Ratgeber "Pädagogisches Kompaktwissen für Eltern".

Neue Studie von Prof. Dr. Ahmet Toprak: Sind Muslime integrationsunwillig?

Zwangsheirat, Kopftuch, Ehre und Gewalt sind zentrale Stichworte in der Diskussion über die "Integrationsunwilligkeit" muslimischer Migranten. In seinem neuen Buch lässt Prof. Dr. Ahmet Toprak diese Gruppe selbst zu Wort kommen - mit differenzierten und überraschenden Ergebnissen.

Demenz: Spezielle Schulungen sichern Qualität in der Altenpflege

Um dementen Personen ein Höchstmaß an Lebensqualität zu bieten, sind spezielle Pflege- und Betreuungskonzepte erforderlich. Grundlage ist eine ganz auf die individuelle Person ausgerichtete Pflegephilosophie, die hohe Anforderungen an die soziale Kompetenz der Mitarbeiter in Altenpflegeheimen stellt. Wie diese erfüllt werden können, zeigen die Autoren Liselotte und Wolfram Boucsein in ihrem Buch Qualitätssicherung in der stationären Altenpflege unter besonderer Berücksichtigung demenziell veränderter Bewohner.

Dark side of the moon - Suicide after LVAD-implantation as a destination therapy

"Left ventricular assist devices (LVAD) are increasingly used in patients with end-stage heart failure as a destination therapy. Not all patients benefit durably from their improved quality of life under VAD-support. For some of them many psychological items might be a source of problems in their life far from normal. Depression and anxiety are well-documented in patients with end-stage heart failure and correlate with a higher risk of suicide," Dr. Katharina Tigges and coleagues (Bad Oeynhausen/Germany) emphasize.

Internationale Studie zeigt reversible Gehirnveränderungen durch Antipsychotika

Schon Stunden nach der Gabe von Antipsychotika zeigen sich rasch reversible Veränderungen des Volumens einer wichtigen Hirnregion, berichtet eine Studie aus dem Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim und dem National Institute of Mental Health, Bethesda, USA, die in Nature Neuroscience online am 6. Juni 2010 veröffentlicht wurde. Außerdem kam die Studie zu dem Ergebnis, dass diese rasche vorübergehende Volumenverminderung des Gehirns mit dem Grad der Bewegungsstörung korreliert, die eine wichtige Nebenwirkung antipsychotischer Medikamente darstellt.

Forensische Ambulanz für Opfer häuslicher Gewalt künftig kindgerecht

Verletzungen bei Opfern von Kindesmissbrauch oder Kindesmisshandlung dokumentieren und gerichtlich verwertbare Beweise sichern, zählt zu den Kernaufgaben der Mainzer Forensischen Ambulanz, und der Bedarf ist riesengroß: Seit ihrer Gründung im Jahr 2007 hat die Einrichtung im Institut für Rechtsmedizin an der Universitätsmedizin Mainz nahezu eine Vervierfachung aller Untersuchungsanfragen (erwachsene Personen eingeschlossen) von 155 (2007) auf 550 (2009) registriert. Die Zahl der Untersuchungsanfragen - ausschließlich auf Kinder und Jugendliche bezogen - stieg sogar um das rund Fünffache: von 78 (2007) auf 385 (2009).




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