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Das Glück des Tanzens: Systematische Tanzpsychologie ist Grundlage effektiver Tanztherapie

Der Tanz- und Musikpädagoge Prof. Dr. Dr. Karl Hörmann stellt in seinem neuen Buch Tanzpsychologie und Bewegungsgestaltung klar, dass Tanztherapie nur auf der Basis einer systematischen Tanzpsychologie Sinn macht. Er wendet sich gegen tanztherapeutische Ansätze, die unsystematisch auf die "Kreativität" setzen: "Um junge Menschen zu jenem Glücksgefühl, das M. Csikszentmihalyi (1999) "flow" nennt, zu bringen, genügt es nicht, im Vor- und Nachmachen Bewegungen zu vermitteln."

Vielmehr müsse den besonderen Bewegungsmöglichkeiten jedes Tänzers bei der Entwicklung von tanztherapeutischen Choreographien Rechnung getragen werden. Ohne ein grundlegendes analytisches Verständnis von der Psychologie des Tanzes sei Tanztherapie daher nicht möglich. Hörmann unterscheidet dabei zwischen einer Psychologie des Tanzes, die sich mit den psychisch-immanenten Momenten des Tanzens selbst beschäftigt, und einer Tanzpsychologie, die den vielfältigen äußeren Wirkungen des Tanzes auf die Psyche nachgeht. Als zentrales Instrumentarium der Tanzpsychologie erweist sich eine Bewegungsanalyse nach dem sogenannten RES-System, einer rhythmisch-energetischen Strukturanalyse, die Hörmann in jahrerlanger Forschung entwickelt hat.




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