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Fachtagung "False Memory": Wenn Frauen sich und andere mit fiktiven "Erinnerungen" quälen

Eine fehlerhafte Therapie oder Lebensberatung kann bei psychisch belasteten Frauen suggestiv Pseudoerinnerungen auslösen - z.B. "Erinnerungen" an einen Missbrauch, der in Wirklichkeit nie stattfand. False Memory Deutschland e.V. bietet mit einer Fachtagung am 9. November 2018 in Frankfurt/Main der Fachöffentlichkeit und Betroffenen psychologisch/psychotherapeutische und juristische Hintergrundinformationen zum Thema. Detailliertes Programm und Anmeldung unter: www.false-memory.de.

Missbrauch während der Kindheit kann - aber muss keineswegs - lebenslange Krankheitsfolgen auslösen. Der Umkehrschluss, dass psychische Belastungen auf Missbrauch - mit oder ohne sexuelle Komponente - zurückzuführen sind, bleibt daher nur ausnahmsweise richtig. Fixiert sich eine unzulässig suggestive Therapie auf die Annahme eines früheren Missbrauchs, können psychisch labile Patientinnen derartige "Erinnerungen" entwickeln, sich selbst damit psychisch verletzen und ihr Verhältnis zum angeblichen Täter zerstören. Als Beschuldigter kommt am ehsten der Vater in Betracht - und unschuldig vor den Strafrichter, u.U. sogar in Haft.

 

Federico Avellan-Borgmeyer (Vorsitzender von False Memory Deutschland e.V.), Psychologen, Forensiker, Juristen berichten während der Fachtagung über Hintergründe, Schicksale und Lösungsmöglichkeiten. Rückfragen unter: fab@false-memory.de.

 

Literatur: Hans Delfs, False Memory - "Erinnerungen" an sexuellen Missbrauch, der nie stattfand.

Pabst, 116 Seiten, ISBN 978-3-95853-324-0

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