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Psychologie: Wer Facebook nutzt, ist meist zufrieden und selten depressiv

Zufriedene Faacebooknutzer

Facebook-Nutzer fühlen sich glücklicher als andere Menschen. Einzelkinder sind nicht narzisstischer als Geschwister-Kinder. Für den Erfolg von Fußballprofis gibt der Faktor "Glück" zu etwa 30 Prozent den Ausschlag. Diese und etwa 2000 weitere Forschungsbefunde enthält der Abstractband zum aktuellen 51. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie.

Julia Brailovskaia verglich Facebook-Nutzer mit Nichtnutzern und stellte fest: Nutzer haben "signifikant höhere Werte von Narzissmus, Extraversion, Selbstwert, Glücksempfinden, Lebenszufriedenheit und sozialer Unterstützung." Nicht-Nutzer zeigen häufig höhere Depressionswerte. Ist die Facebook-Nutzung Ursache oder Folge der Unterschiede?

In der Allgemeinbevölkerung und Teilen der pädagogischen Fachwelt "geistert" traditionell die Vorstellung ausgeprägt narzisstischer Einzelkinder durch die Köpfe. Michael Dufner schaute in einem für die deutsche Bevölkerung repräsentativen Datensatz näher hin und kommt mit seiner Studie zu dem Schluss, "dass das Vorurteil bezüglich narzisstischer Einzelkinder zwar existiert, jedoch nicht der Realität entspricht."

Julian Decius analysierte den Karriereverlauf von 27 ehemaligen Fußballprofis. Die Ergebnisse seiner Regressionsanalyse zeigen, "dass Glück/Pech bei Vereinswechseln am stärksten den Karriereerfolg beeinflusst, bei den objektiven Erfolgsmaßen zudem Kindergeburten und Trainerwechsel. Verletzungen/Sperren scheinen überschätzt zu werden. Glück kann bis zu 31 Prozent des Karriereerfolgs erklären ..."

 

 

ZUM SHOP!

Johannes Hartig, Holger Horz (Hrsg.) 51. Kongress der Deutschen Gesellshaft für Psychologie.

Pabst 2018. 840 Seiten DinA4. print ISBN 978-3-95853-437-7. eBook ISBN 978-3-95853-438-4 




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