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Tabakkonsum weiter rückläufig, E-Zigaretten auf dem Vormarsch

Auch im Jahr 2016 ist der Konsum von Tabakprodukten merklich zurückgegangen, Fertigzigaretten wurden um 7,7% weniger nachgefragt als im Jahr 2015. Insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene rauchen deutlich weniger als in den Jahren zuvor. Damit verbunden sind auch immer weniger Menschen durch Passivrauchen in Innenräumen belastet. Wie diese Zahlen zeigen, waren die in den letzten Jahren umgesetzten Maßnahmen der Tabakprävention wie auch diejenigen der Tabakkontrollpolitik durchaus erfolgreich. Ihre konsequente Fortführung und Intensivierung ist für eine nachhaltige Verringerung des Tabakkonsums jedoch unbedingte Voraussetzung. E-Zigarette und E-Shisha werden in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen und sollten daher in Präventionsstrategien und präventionspolitischen Überlegungen ebenfalls berücksichtigt werden, berichtet das Jahrbuch Sucht 2017.

Intransparenz als Strategie? Arzneimittelabhängigkeit in Deutschland: ein oft übersehenes Problem!

Insgesamt, so die Schätzungen, sind in Deutschland 1,2 - 1,5 Millionen Menschen abhängig von Arzneimitteln, manche sprechen sogar von 1,9 Millionen. Die Zahl derjenigen, die Arzneimittel missbräuchlich nutzen - zum Abnehmen, Wachbleiben oder zur Steigerung der Leistungsfähigkeit - ist wahrscheinlich genauso groß. Arzneimittelabhängigkeit in Deutschland steht damit auf Platz zwei aller Abhängigkeiten: nach Tabak, aber vor Alkohol - und es herrscht eine hohe Intransparenz in diesem Bereich, berichtet das Jahrbuch Sucht 2017.

Wirtschaftspsychologie: Langeweile ist riskanter als Stress

Wirtschaftspsychologie: Mindestens jeder fünfte Arbeitnehmer ist unterfordert, erledigt während der Arbeitszeit Privates, surft im Netz, hält andere von der Arbeit ab, bläst seine Aufgaben nutzlos auf usw.. Die "ruhige Kugel" kann Betroffenen auch schwer zusetzen: Boreout kann die Folge sein - ein Leiden, das fast immer verschwiegen und ignoriert wird, obwohl es dem Burnout in der Symptomatik stark ähnelt, warnt der Wirtschaftspsychologe Dr. Felix Frei (Zürich) in seinem aktuellen Ratgeber "Freibriefe".

Sucht: Warum viele Opioidabhängige auf Substitutionstherapie verzichten und illegalen Drogenhandel bevorzugen

Sucht: Wer von Drogen abhängig ist, kann durch ein Ersatzpräparat zu einem relativ normalen Alltagsleben finden. Daher setzt sich die Substitutionstherapie mehr und mehr durch. Sie entzieht gleichzeitig dem illegalen Drogenmarkt Kunden und reduziert die kriminelle Szene. Diesen Vorteilen stehen jedoch deutliche Nachteile gegenüber, berichten Claudia Tiapal und Daniel Sanin in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Psychologie und Gesellschaftskritik".

Heilsamer Strom bei Depression und Schizophrenie: Psychiater setzen auf elektrische Hirnstimulation

Bei manchen Menschen mit Depression oder Schizophrenie helfen weder Medikamente noch Psychotherapien in ausreichendem Umfang. Ihnen könnte eine zusätzliche Behandlung mit elektrischem Strom oder Magnetfeldern Linderung bringen. Das ist eines der Themen der Deutschen Gesellschaft für Neurophysiologie und funktionelle Bildgebung anlässlich ihrer 61. Jahrestagung. Auch wenn die Studienlage für viele der Stimulationstechniken noch nicht eindeutig ist, sollte diese Behandlungsmöglichkeit bei schweren Krankheitsfällen genutzt werden. Über aktuelle Erkenntnisse zu Hirnstimulation bei psychiatrischen Erkrankungen berichten Experten auf einer Pressekonferenz am 27. April in Leipzig.

Soziale Ansteckung: Wann verbreiten wir fremde Meinungen weiter?

Jeder tut es, ob on- oder offline: Wir verbreiten unsere persönlichen Urteile in unseren sozialen Netzwerken. Doch wovon hängt es ab, dass Menschen die Meinungen anderer übernehmen und weiterverbreiten? Eine aktuelle Studie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und der Charité - Universitätsmedizin Berlin könnte Aufschluss geben.




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