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Helfen lohnt sich: Wer sich um andere kümmert, lebt länger.

Studie untersucht den Zusammenhang von Kümmern und Lebenszeit: Ältere Menschen, die andere unterstützen, leben länger. Das belegt eine Studie, die in der Fachzeitschrift Evolution and Human Behavior erschienen ist. Daran beteiligt waren Forschende der Universität Basel, der Edith Cowan University, der University of Western Australia, der Humboldt-Universität zu Berlin und des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Berlin.

Warum Schach-Profis gewinnen.

Schach gilt als eines der ältesten und zugleich beliebtesten Gesellschaftsspiele. An Heiligabend dürfte der Spieleklassiker wieder hundertausendfach verschenkt werden - als Brettspiel, PC-Spiel oder als Schachcomputer. Doch was ist das Geheimnis erfolgreicher Schachspielerinnen und -spieler? Das untersuchen Kognitionswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler des Exzellenzclusters Kognitive Interaktionstechnologie (CITEC) der Universität Bielefeld seit einem Jahr in dem Projekt "Ceege".

Wirtschaftspsychologie: Wie gute Arbeit gestaltet wird.

Wirtschaftspsychologie: Nur etwa 16 Prozent der Arbeitnehmer sind mit Herz, Hand und Verstand bei ihren Aufgaben. 68 Prozent machen lediglich Dienst nach Vorschrift, und 16 Prozent haben innerlich gekündigt. Diese Befunde der letzten Gallup-Umfrage werfen ein dramatisches Licht auf die aktuelle Berufswelt. Die Mehrheit der Beschäftigten arbeitet teilweise oder überwiegend mit Menschen, die einander das Leben schwer machen. Welche Arbeitsbedingungen würden hier zu einer realistischen Motivation führen? Der Arbeitspsychologe Prof. Dr. Winfried Hacker liefert und begründet die Details in seinem Handbuch "Arbeitsgegenstand Mensch: Psychologie dialogisch-interaktiver Erwerbsarbeit".

Psychological Test and Assessment Modeling: Metric scales for emotion measurement.

Psychological Test and Assessment Modeling: Ordinal Difference Scaling allows to measure emotion intensity on a metric scale level for most individuals. As a consequence, quantitative emotion theories become amenable to empirical test on the individual level using indirect measurements of emotional experience, Dres. Martin Junge and Rainer Reisenzein (University Greifswald) found in a new study (published in Psychological Test and Assessment Modeling).

Macht der Gewohnheiten: Vermeidungsverhalten lässt sich leichter ändern als Annäherungsverhalten.

Jedes Jahr aufs Neue überlegen sich viele Menschen am Silvesterabend gute Vorsätze für das neue Jahr. Sie nehmen sich vor, mit ihren Gewohnheiten zu brechen, zum Beispiel sich endlich das Smartphone im Schlafzimmer abzugewöhnen oder die Routineuntersuchung beim Zahnarzt nicht wieder von Monat zu Monat aufzuschieben. Aber wie leicht lassen sich solche alten Gewohnheiten verändern? Fällt es uns leichter, ab sofort Dinge zu tun, die wir bisher vermieden haben oder ist es doch eher umgekehrt? Eine aktuell in der Fachzeitschrift "Journal of Experimental Psychology: General" veröffentlichte Studie zeigt: Vermeidungsgewohnheiten sind leichter zu verändern als Annäherungsgewohnheiten!

Betrüger bleiben besser im Gedächtnis.

"Den merk ich mir!" Nicht selten geht das einem durch den Kopf, wenn sich ein Kollege in der Kantine vordrängelt, wenn ein Fußballspieler beim Gegner besonders häufig foult oder auch wenn einem ein unbekannter Nachbar den Parkplatz wegschnappt. Dass das keine leere Drohung ist und unser Gedächtnis solche Personen tatsächlich besonders gut speichert - zumindest dann, wenn sie unserer eigenen Gruppe angehören - haben Psychologen der Friedrich-Schiller-Universität Jena jetzt herausgefunden. Über ihre Forschungsergebnisse berichten sie in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins "Cognition".

Geschlechtsspezifische Suchtarbeit verbessert die Erfolge.

Frauen und Männer sind unterschiedlich süchtig. Daher bietet eine geschlechtsspezifische Suchtarbeit die besten Chancen. Wissenschaftler wissen es seit langem, doch die Praxis setzt es nur selten oder inkonsequent um. Was muss geschehen, um Sozialarbeit und Therapie mit Abhängigkeitskranken zu optimieren? Professor Dr. Heino Stöver (Hochschule Frankfurt/M) bietet dazu gemeinsam mit KollegInnen in einem Handbuch wissenschaftlich fundierte Informationen: "Geschlecht und Sucht - Wie gendersensible Suchtarbeit gelingen kann."

Anonyme Drogensprechstunde: Wie Jugendliche frühzeitig beraten werden können.

Die Mehrheit der Drogenkonsumierenden meidet die professionellen Hilfesysteme. Daher haben Professorin Dr. Gundula Barsch (Hochschule Merseburg) und Kolleginnen das Pilotprojekt eines anonymen, interdisziplinären Beratungsangebots entwickelt, realisiert und evaluiert. In einem Handbuch berichten Gundula Barsch und Julia Walta detailliert über ihre Erfahrungen und liefern einen "Baukasten für eine anonyme Drogensprechstunde".

Einschätzung von Tatmotiven beeinflusst das Augenzeugengedächtnis.

Die Erinnerung von Augenzeuginnen und Augenzeugen an die Details einer Straftat kann dadurch verzerrt sein, wie sie die Motive für die Tat bewerten. Das zeigt eine Studie forensischer Psychologinnen, die in der Fachzeitschrift "Psychology, Crime and Law" veröffentlicht wurde. Die Zuschreibung von Motiven hat auch einen Einfluss darauf, welches Strafmaß für angemessen erachtet wird.

True lies: People who lie via telling truth viewed harshly, study finds.

The ability to deceive someone by telling the truth is not only possible, it has a name -- paltering -- it's common in negotiations and those who palter can do serious harm to their reputations, according to research published by the American Psychological Association.




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