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Psychological Test and Assessment Modeling: Missing values in large-scale assessment studies.

Psychological Test and Assessment Modeling provides in a special issue a comprehensive overview of current approaches to analyze large scale assessment data and brings together different aspects of it. Guest Editors are Prof. Dr. Steffi Pohl (Freie Universität Berlin) and Dr. Christian Assmann (Otto Friedrich Universität Bamberg).

"High Life Frankfurt" - Kunstprojekte in der Drogenhilfe / Präsentation am 31. Januar 2016.

Drogennutzer/-innen, aktive und ehemalige, machen Kunst - zusammen mit Studierenden der Sozialen Arbeit der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS). Im Rahmen ihres Studienschwerpunkts "Kultur und Medien" haben 32 Studierende und rund 100 Drogennutzer/-innen im vergangenen Sommer 2015 unter dem Projekttitel "High Life Frankfurt" Musik gemacht, (Trick-)Filme gedreht, Theater gespielt und gemalt. Ziel war die Produktion von eigenen Songs, Videos, Kunst und Fotos, welche die Lebenswelten, Gedanken, Probleme, Hoffnungen und Träume von Drogensüchtigen der Öffentlichkeit zugänglich machen. Beteiligt waren insgesamt neun Frankfurter Drogenhilfeeinrichtungen mit 19 Einzelprojekten.

Berufsmotive angehender Lehrer/innen: Der Idealismus ist ungleich verteilt.

Empirische Sonderpädagogik: Über die Berufsmotive angehender LehrerInnen wird viel spekuliert. Professor Dr. Ewald Kiel und Kollegen (München) haben etwa 1500 Lehramtsstudierende befragt. Mehr als die Hälfte gibt idealistische Ambitionen an - v.a. den Wunsch, Kinder und Jugendliche zu fördern; insbesondere Gymnasial- und Sonderschulehrer sind in diesen Gruppen vertreten. Die Studie erschien in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Empirische Sonderpädagogik".

Lehrkräfte stärker für Mobbing sensibilisieren.

In Kooperation zwischen der Hochschule Magdeburg-Stendal und der Universität Potsdam wurde eine umfangreiche Studie zum Thema Mobbing durchgeführt. Der Magdeburger Psychologe Dr. Ludwig Bilz und der Potsdamer Bildungsforscher Prof. Dr. Wilfried Schubarth haben hierfür mit ihren Teams über 2.000 Schüler und 550 Lehrkräfte in Sachsen befragt und legen jetzt erste Ergebnisse vor.

Kognitive Belastungen beim Lesen im Internet: Was Pupillengröße und Hirnströme verraten können.

Seit Jahren thematisieren Experten die Auswirkungen des Internets auf unser tägliches Leben, auf unsere Art zu denken und unser Gehirn. Der allgegenwärtige Zugriff auf die verschiedensten hypermedialen Informationsangebote im Web bietet Vorteile. Andererseits: Leiden wir nicht zunehmend unter der Last der Informationsüberflutung? Wird unser Leseverhalten nicht zwangsläufig immer oberflächlicher? In einer aktuellen Studie haben Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Wissensmedien (IWM) mit einer neuartigen Methode der kombinierten Hirnstrom- und Blickbewegungsmessung versucht, der kognitiven Belastung beim Lesen von hypermedialen Informationsangeboten besser auf die Spur zu kommen.

Vorherrschaft bei der Steuerung von Verhalten.

Die so genannten arkypallidalen Neurone oder Arky-Neurone, ein neu entdeckter Typus von Nervenzellen, können einen Handlungsimpuls unterdrücken und somit über Veränderungen in Aufmerksamkeit und Motorik Aufschluss geben. Damit sind diese Neuronen an der Steuerung von Verhalten beteiligt. Zu diesem Ergebnis kommen Neurowissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus drei Ländern, darunter Dr. Robert Schmidt, ein Nachwuchsforscher aus dem Exzellenzcluster BrainLinks-BrainTools der Universität Freiburg, in einem Artikel in der Fachzeitschrift "Neuron". Die Studie veranschaulicht erstmals die Einzelschritte, aus denen sich der Befehl für einen Handlungsabbruch im Gehirn zusammensetzt.

TV-Duell: Wer angreift, gewinnt.

Politische Psychologie: Wenn zwei sich streiten, freuen sich die dritten. Die Regel gilt auch für Fernsehduelle konkurrierender Parteikandidaten: In mehr als 40 Prozent punkten die Angriffe für die Angreiferin bzw. den Angreifer. Die Professoren Dr. Thorsten Faas und Dr. Jürgen Maier belegen dies in einer Studie anhand der Fernsehkonfrontation zwischen Angela Merkel und Peer Steinbrück 2013.

Behandlung von Psychosen: Ambulante Verhaltenstherapie zeigt gute Wirkung.

Patienten mit Psychosen profitieren von einer ambulanten Verhaltenstherapie. Das zeigt eine klinische Studie von Psychologen der Universitäten Hamburg und Marburg, in der die Störungsverläufe von Probanden einer Therapiegruppe mit denen einer Wartegruppe verglichen wurden. Patienten der Therapiegruppe zeigten im Vergleich zur Wartegruppe nach der Therapie eine größere Verbesserung der Symptome, konnten ihren Alltag besser bewältigen und waren insgesamt zufriedener mit ihrem Leben. Die Ergebnisse der Studie wurden im "Journal of Consulting and Clinical Psychology" veröffentlicht.

Psychoanalyse: Demokratische Grundwerte werden immer häufiger abgelehnt.

Psychoanalyse: "Die demokratische Gesellschaft ist nicht von den Rändern bedroht, sondern aus ihrer Mitte heraus." Zu diesem Ergebnis kommt PD Dr. Oliver Decker (Universität Leipzig) auf der Basis empirischer Studien. Die Untersuchungen "belegen seit Jahren die bundesweite Präsenz einer vorurteilsverhafteten Einstellung und die Ablehnung demokratischer Grundwerte." Die aktuelle Flüchtlingseinwanderung verschärft die Problematik zusätzlich. In der Fachzeitschrift "Psychoanalyse - Texte zur Sozialforschung" reflektiert Decker die Hintergründe.

Explorative Studie belegt - 42 Prozent der Tindernutzer bereits liiert.

Prof. Wera Aretz, Prodekanin Fachbereich Wirtschaft & Medien an der Hochschule Fresenius in Köln, veröffentlicht die Ergebnisse Ihrer Studie "Match me if you can". Darin untersucht sie das Nutzerverhalten unterschiedlicher Zielgruppen im Hinblick auf die Smartphone-App Tinder. Während Frauen sich durch einen großen Kreis interessierter Datingpartner bestätigt fühlen, fokussieren sich Männer klar auf die durch Tinder gewonnene Anzahl neuer sexueller Kontakte.




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