NEWSBÜCHERJOURNALESHOP



 

Sie befinden sich hier: NEWS » News-Archiv

« zurück

Hier auswählen, Auswahl erscheint unterhalb

Getroffene Auswahl

Mangelnde Empathie kann Internetsucht begünstigen: Interkulturelle Studie aus Ulm und Bonn.

Immer mehr Menschen vernachlässigen Arbeit und Privatleben, um im Internet in sozialen Netzwerken aktiv zu sein oder Online-Spiele zu "zocken". Warum manche Menschen und besonders Jugendliche möglicherweise anfälliger für diese Abhängigkeit vom Internet sind und warum das Phänomen häufiger in asiatischen Ländern aufzutreten scheint, ist noch nicht völlig geklärt. Wissenschaftler um den Ulmer Molekularpsychologen Professor Christian Montag haben nun untersucht, ob Persönlichkeitseigenschaften wie mangelnde Empathie oder der kulturelle Hintergrund die Neigung zu Internetsucht potenziell begünstigen. Für ihre Studie befragten sie über 600 Studierende in Deutschland und China.

Teilstationäre Rehabilitation: Unbeliebt, belastend und kommunikationsfeindlich.

Wann ist eine Verhaltenstherapie oder medizinische Rehabilitation stationär sinnvoll? Und wann ist sie ambulant optimal? Professor Dr. Manfred Zielke und Kollegen haben die unterschiedlichen Indikationen bei psychischen und psychosomatischen Erkrankungen hinterfragt - und in einem Fachbuch dokumentiert.

Cannabis: Kiffer werden zu Unrecht kriminalisiert.

Cannabis stimuliert keine Gewalt. "In 20 Jahren als Jugendrichter und mehr als 12.000 Verfahren habe ich keinen Fall gesehen, in dem schwere Straftaten wie Körperverletzung oder Vergewaltigung von Cannabis ausgelöst worden wären," betont Andreas Müller (Bernau b. Berlin) im 2. Alternativen Drogen- und Suchtbericht 2015. Als Gewaltauslöser sieht der Jurist "fast immer Alkohol, vielleicht in Kombination mit Amphetaminen oder Kokain."

Eine Barriere gegen das Altern von Stammzellen des Gehirns.

Lebenslang bildet das Gehirn aus Stammzellen neue Nervenzellen. Im Alter nimmt die Fähigkeit zur Regeneration allerdings stark ab. Forschende der Universität Zürich haben nun einen neuen Mechanismus entdeckt, dank dem Stammzellen relativ lange Zeit frei von Schäden durch Alterung bleiben. Eine Diffusionsbarriere reguliert während der Zellteilung beispielsweise die Verteilung defekter Eiweisse.

Should I stay or should I go? On the importance of aversive memories and the endogenous cannabinoid.

Memory is not a simple box of souvenirs; it is also, and most importantly, a safety system for organisms. With the help of negative memories, known as "aversive" memories, we can avoid a threat that we have already confronted. Researchers from Inserm and University of Bordeaux have just discovered that the cannabinoid receptors of the brain control these memories that are crucial for survival. This study is published in Neuron.

Umgang mit Flucht nach Deutschland - notwendige politische Maßnahmen aus sozialpsychologischer Sicht.

Prof. Dr. Ulrich Wagner, Sozialpsychologe an der Universität Marburg und Initiator eines offenen Briefes an die Bundekanzlerin und die parlamentarischen Vertretungen des Bundes und der Länder, im Interview mit der Deutschen Gesellschaft für Psychologie.

Potenziale altersgemischter Teams richtig nutzen.

Wer im Berufsleben älter als 55 Jahre ist, hat oft nicht nur mit ersten Alterserscheinungen sondern auch mit Vorurteilen seitens der Kollegen zu kämpfen. Das erschwert den Austausch von neuen Ideen und Erfahrungswissen zwischen Jung und Alt. Wie das Potenzial altersgemischter Arbeitsteams in mittelständischen Unternehmen optimal ausgeschöpft werden kann, haben Forscherinnen und Forscher vom Leibniz-Institut für Arbeitsforschung in Kooperation mit Hochschulpartnern und mittelständischen Unternehmen nun untersucht.

Wikipedia-Artikel über Katastrophen suggerieren Vorhersehbarkeit.

Wissenschaftler aus Tübingen und Münster aus dem DFG-Schwerpunktprogramm "Wissenschaft und Öffentlichkeit" haben am Beispiel von Wikipedia untersucht, inwieweit dort der "Rückschau-Effekt" eine Rolle spielt. Dieser führt dazu, dass Menschen Ereignisse im Nachhinein unbewusst als vorhersehbar wahrnehmen. Die Forscher wiesen den Effekt bei Artikeln über Katastrophen nach, nicht aber bei Artikeln über andere Ereignisse.

Das DFG-Schwerpunktprogramm endet mit einer Tagung vom 29. bis 30. September in Münster. Dabei werden schlaglichtartig einige Forschungsergebnisse, darunter die Studie zum "Rückschau-Effekt", vorgestellt.

Pflegende Angehörige sind häufiger depressiv.

Pflege kann krank machen: Rund 20 Prozent aller pflegenden Angehörigen in Deutschland leiden unter einer Depression. Auch Angst- oder Schlafstörungen kommen gehäuft vor. Insgesamt leiden etwa die Hälfte aller Pflegepersonen unter psychischen Problemen, deutlich mehr als nicht-pflegende Menschen. Das sind zentrale Ergebnisse des aktuellen Pflegereports 2015 der DAK-Gesundheit.

Cannabis als Rheuma-Mittel: Experten fordern mehr Studien und warnen vor Selbstmedikation.

In Deutschland sind 1,5 Millionen Erwachsene von entzündlich-rheumatischen Erkrankungen betroffen. Viele von ihnen leiden unter anhaltenden Schmerzen. Obwohl über den therapeutischen Nutzen von Cannabisprodukten derzeit intensiv diskutiert wird, fehlen für die Behandlung chronischer Schmerzen bei Rheuma-Erkrankungen mit künstlich hergestellten Cannabisprodukten jedoch bislang aussagekräftige Studien. Welche Potentiale Cannabis als Heilmittel hat und aus welchem Grund vor allen Formen der Selbstmedikation zu warnen ist, diskutieren Schmerzexperten wärend des Deutschen Schmerzkongresses (14. bis 17.10.2015) in Mannheim.




alttext