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Mit richtig gesetzten Zielen Mitarbeiter motivieren.

Um die Produktivität ihrer Mitarbeiter zu steigern, bauen viele Unternehmen auf finanzielle Anreize, meist in Form von leistungsabhängiger Entlohnung. Doch es muss gar nicht immer zusätzliches Geld fließen: Schon das Setzen geeigneter Ziele - sei es durch den Chef oder den Arbeitnehmer selbst - kann den gewünschten Motivationsschub bringen. Darauf weist ein aktueller Fachartikel von Sebastian J. Goerg hin, der für die Online-Plattform IZA World of Labor des Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) den internationalen Forschungsstand zum Thema zusammengefasst hat. Der Ökonom von der Florida State University warnt allerdings auch: Falsch gesteckte Ziele können kontraproduktiv wirken.

Wie der Geist die Sinne schärft.

Eine Studie mit erfahrenen Schülern der Zen-Meditation zeigt, dass gezielte mentale Fokussierung während Meditation ähnliche Lerneffekte hervorrufen kann, wie körperliches Training. Forscher der Ruhr-Universität Bochum und der Ludwig-Maximilians-Universität München haben dieses Phänomen an Teilnehmern eines Meditations-Retreats wissenschaftlich untersucht. Das Journal "Scientifc Reports" von den Herausgebern der "Nature", veröffentlicht nun ihre neuen Erkenntnisse zur Plastizität des Gehirns.

Wirtschaftspsychologie: Fairtrade-Logo erhöht die Kaufbereitschaft.

Wirtschaftspsychologie: Produkte mit dem Fairtrade-Siegel lassen potenzielle Käufer deutlich tiefer in die Tasche greifen. Das zeigt eine Studie an der Universität Bonn. In einem Experiment waren die Teilnehmer bereit, im Schnitt 30 Prozent mehr für ethisch produzierte Waren zu zahlen als für herkömmliche Produkte. Die Hirnforscher konnten auch zeigen, welche neuronalen Netzwerke an der Verarbeitung des Emblems beteiligt sind. Dadurch konnten sie einen potenziellen Mechanismus aufzeigen, der erklärt, warum Fairtrade-Produkte positiver bewertet werden. So steigt unter anderem die Aktivität in einem Teil des Belohnungszentrums. Die Arbeit ist nun in der Zeitschrift "Frontiers in Behavioral Neuroscience" erschienen.

Psychisch kranke Straftäter: Stellungnahme der BAG-S.

Von 1990 bis 2013 hat sich die Zahl der im psychiatrischen Maßregelvollzug Untergebrachten um 167 Prozent erhöht. Auch die durchschnittliche Verweildauer stieg von 6,2 Jahren im Jahr 2008 auf durchschnittlich 8 Jahre im Jahr 2012. Konkrete Hinweise, ob diese Zunahme mit einer gestiegenen Gefährlichkeit zusammenhängt, liegen allerdings nicht vor.

Das Tempo der biologischen und kulturellen Evolution hat zugenommen.

Biologische Entwicklungen und die kulturelle Evolution beeinflussen einander - teils fördernd, teils begrenzend. Die menschliche Psyche hat sich im Spannungsfeld der bidirektionalen Wechselwirkungen zwischen Natur und Kultur dynamisch entfaltet. Benjamin Lange, Sascha Schwarz und KollegInnen beschreiben in einem aktuellen Reader interessante Beobachtungen aus der Evolutionspsychologie.

Psychologie in der Gynäkologie: sensible Wechselspiele zwischen Psyche und Hormonen.

"Psychologie und Psychosomatik der Frau können nur verstanden werden, wenn wir auch die Steuerung von der endokrinologischen und neurobiologischen Seite (soweit wie möglich) nachvollziehen," akzentuiert Professor Dr. Heribert Kentenich in seiner Rezension des aktuellen Fachbuchs "Psychologie in der Gynäkologie". Insbesondere den grundlegenden Übersichtsbeitrag des Herausgebers Prof. Dr. Johannes Bitzer wertet Kentenich als "sehr gut".

Bestätigung für neurale Effizienz.

Wie genau sich Intelligenzunterschiede im menschlichen Gehirn zeigen, ist eine der grossen Fragen der Intelligenzforschung. Wissenschaftlern der ETH Zürich gelang es, weitere Details zu vermuteten Funktionsunterschieden im Gehirn intelligenter Personen zu untersuchen.

Für Wankelmütigkeit sind die Hirnströme verantwortlich.

Sich zu entscheiden ist nicht immer einfach. Nun zeigen Neuroökonomen der Universität Zürich in einer neuen Studie, dass die Intensität der Kommunikation zwischen verschiedenen Hirnarealen ausmacht, ob wir wankelmütig oder entschlussfreudig sind.

Wirtschaftspsychologie: Corporate Social Responsibility zahlt sich nicht aus.

Wirtschaftspsychologie: Seit Jahrzehnten bestätigen Forschende, dass sich soziales Engagement für Unternehmen finanziell lohnt. Eine Soziologin der Universität Zürich zeigt nun, dass dieser positive Zusammenhang zwischen Corporate Social Responsibility und finanziellem Unternehmenserfolg nicht gegeben ist, sondern durch die einseitige Veröffentlichung von positiven Resultaten getrieben wird.

Alkoholismus: asozial in einer asozialen Gesellschaft.

Alkoholkrankheit dient einigen Literaten exzessiv als Stimulans und als Thema - mit Texten, die präziser und informativer kein Diagnostiker formuliert. Nur wenige Literaten verstehen sich jedoch darauf, Trinker authentisch in einem dialektischen Kontext zu inszenieren, ohne selbst zu trinken - wie Bert Brecht. Und die wenigsten Sucht-kompetenten Schriftsteller können dem hochprozentigen Exzess Humor abgewinnen. Dr. Hugo von Keyserlingk hat Kostproben der diversen Genres zu einem ebenso informativen wie unterhaltsamen Buch zusammengestellt und kommentiert: "Liebe, Leben, Alkohol - Suchtkrankheiten im Spiegel deutscher Literatur".




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