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RUB-Studie: Entscheidende Faktoren für das Wohlergehen von Kindern.

Das Bildungsniveau der Eltern hat einen stärkeren Einfluss auf das Wohlergehen von Kindern als die Höhe des Familieneinkommens. Das ist das zentrale Ergebnis einer Studie, die Forscher der RUB vom Interdisziplinären Zentrum für Familienforschung im Auftrag des Bundesfamilienministeriums mit Daten des Sozioökonomischen Panels (SOEP) durchgeführt haben. Auch die gesundheitliche Situation der Kinder wirkt sich deutlich auf ihre gesamte Entwicklung aus. Weitere entscheidende Faktoren sind die Zufriedenheit der Mütter mit ihrer Wohnsituation sowie ihre allgemeine Lebenszufriedenheit.

Individuelle Notenvergabe stört das Gerechtigkeitsempfinden in der Schule.

Konkret erlebte Gerechtigkeit oder Ungerechtigkeit von LehrerInnen hat universelle und zentrale Auswirkungen auf das Verhalten von SchülerInnen. Unter dem Eindruck von Gerechtigkeit tendieren Kinder dazu, ein Zusammengehörigkeitsgefühl zu entwickeln und aktiv mitzuarbeiten. Dies belegen Professorin Dr. Claudia Dalbert und KollegInnen in empirischen Studien.

Talkshow mit Günther Jauch: Peer Steinbrück schädigt die allgemeine Steuermoral.

Günther Jauch gab am Sonntag Peer Steinbrück erneut die Gelegenheit, sich als roter Steuereintreiber zu gerieren und drakonische Maßnahmen zu postulieren. Thomas Gottschalks kritische Fragen nach Steuergerechtigkeit und staatlicher Geldverschwendung wischte Steinbrück "mit links" vom Tisch. Exakt die fiskalische Haltung und Argumentation von Peer Steinbrück schädigt die allgemeine Steuermoral, belegen empirische Studien der Wirtschaftspsychologie.

Hard of hearing people: Sense of coherence contributes to well-being.

Hard of hearing people who have a high sense of coherence (sensu, Salutogenesis, Antonovsky) show significant less emotional stress experiences, and they also show more proactive, assimilative coping behaviors and at the same time less defensive, accomodative coping behaviors, Professor Dr. Manfred Hintermair and Katrin Wälder (Heidelberg/Germany) in a new research found.

Psychologie und Gesellschaftskritik: "Angleichung" der Geschlechter führt zu emotionaler Verdrängung.

Geschlechterentwürfe verändern sich, Mann und Frau werden einander immer ähnlicher: Der common sense verläuft generell in diesem Trend. Entsprechend wollen Politik und Ökonomie die Arbeitskraft der Frau intensiv nutzen. Demgegenüber belegt Dr. Sebastian Winter in der Zeitschrift Psychologie und Gesellschaftskritik, dass sich die traditionelle "Geschlechterordnung im habitualisierten Alltagshandeln tatsächlich hartnäckig hält."

Verhaltenstherapie symptomorientiert und biografisch-systemisch: Soziale Phobie beginnt meist in der Kindheit.

Soziale Phobien beginnen meist im Alter zwischen sieben und 14 Jahren. Mädchen sind häufiger betroffen als Jungen. In neueren Studien wird die Häufigkeit mit sieben bis 16% (Lebenszeitprävalenz) angegeben. Bleibt die soziale Phobie unbehandelt, steigt das Risiko einer Chronifizierung und einer Folgeerkrankung (Depression), warnt Dr. Alexandra Gall-Peters (Hamburg) in "Praxisleitfaden Verhaltenstherapie - Störungsspezifische Strategien, Therapieindividualisierung, Patienteninformationen".

Faith in God positively influences treatment for individuals with psychiatric illness.

Belief in God may significantly improve the outcome of those receiving short-term treatment for psychiatric illness, according to a recent study conducted by McLean Hospital investigators.

Zahl der Drogentoten 2012 auf dem niedrigsten Stand seit 1988.

Die Zahl der Drogentoten ist im Jahr 2012 um weitere 4 Prozent auf 944 (Vorjahr: 986) gesunken. Das letzte Mal wurde im Jahr 1988 eine niedrigere Zahl (670) an Drogentodesfällen gemeldet. Das Durchschnittsalter der Drogentoten lag bei rund 37 Jahren, der Anteil der Männer betrug 81 Prozent, allerdings ist die Zahl der verstorbenen Frauen im Vergleich zum Vorjahr um 33 Personen auf 177 angestiegen. Die meisten Drogenabhängigen starben an Vergiftungen aufgrund gleichzeitiger Einnahme verschiedener Substanzen.

Reha-Forschung: Mit Web 2.0 zu mehr Teilhabe.

Rund 1500 Forscher und Praktiker diskutierten auf dem 22.Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium Anfang März in Mainz unter dem Titel "Teilhabe 2.0 - Reha neu denken?" über den Einsatz der neuen Medien in der Rehabilitation.

Wirtschaftspsychologie: Altersdiskriminierung als Stressfaktor: Wie die Mitarbeiterbindung in Unternehmen geschwächt wird.

Wenn Arbeitnehmer wiederholt erfahren, dass man sie am Arbeitsplatz wegen ihres Lebensalters an den Rand drängt und benachteiligt, lässt ihre emotionale Bindung an das Unternehmen nach. Ältere Arbeitnehmer erleben Altersdiskriminierung dabei stärker als Stressfaktor als ihre jüngeren Kollegen. Sie sind dann eher geneigt, weniger Kraft und Energie für ihr Unternehmen aufzubringen. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die Dr. Tanja Rabl (Universität Bayreuth) und Dr. María del Carmen Triana (University of Wisconsin-Madison, USA) jetzt im International Journal of Human Resource Management veröffentlicht haben.




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