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Hörgeschädigte Kinder: hoher Förderungsbedarf in der sozial-emotionalen Entwicklung.

Hörgeschädigte Kinder sind in ihren exekutiven Funktionen meist deutlich beeinträchtigt: in ihrer Hemmung, Umstellungsfähigkeit, emotionalen Kontrolle, beim Ergreifen von Initiativen, beim Planen und Organisieren, bei der Verhaltensüberwachung usw. Daraus ergibt sich ein besonders hoher pädagogischer Handlungsbedarf, postulieren die Pädagogin Andrea Schenk und die Professoren Manfred Hintermair sowie Klaus Sarimski in der Fachzeitschrift "Empirische Sonderpädagogik".

DGPPN-Medienpreis für Wissenschaftsjournalismus 2011 verliehen.

Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) hat in Verbindung mit der Stiftung für Seelische Gesundheit bereits zum dritten Mal den mit 10.0000 Euro dotierten DGPPN-Medienpreis für Wissenschaftsjournalismus vergeben. Das Autoren-Team Marieke Degen und Kristin Raabe, die Hörfunkjournalistin Andrea Westhoff sowie die Fernsehjournalistin Rita Stingl wurden am 25. November 2011 im Rahmen des diesjährigen DGPPN-Kongresses mit dem Preis ausgezeichnet. Die Preissumme wurde zu gleichen Teilen unter den Preisträgern aufgeteilt.

Patientenberatung viel zu lückenhaft.

Psychisch kranke Menschen, die eine stationäre Behandlung suchen, erhalten von den Krankenhäusern viel zu lückenhafte Informationen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK), die beispielhaft an 79 psychiatrischen und psychosomatischen Krankenhäusern in Nordrhein-Westfalen durchgeführt wurde.

Ein Drittel der Arbeitslosen sind funktionale Analphabeten: Die Alphabetisierungsangebote für Erwachsene werden immer qualifizierter.

Mehr als sieben Millionen deutschsprachige Erwachsene sind funktionale Analphabeten; ihre schriftsprachlichen Kompetenzen reichen nicht aus, einfache Texte zu verstehen und zu schreiben; ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Alltagsleben und an der Arbeitswelt sind massiv eingeschränkt, berichtet "Psychologie & Gesellschaftskritik" in der aktuellen Ausgabe mit dem Schwerpunktthema "Alphabetisierung". Mehrere Beiträge stellen Möglichkeiten und Projekte vor, in denen Analphabeten auch in fortgeschrittenem Alter und unter ungünstigen sozialen Bedingungen erfolgreich lernen können.

Gewalt gegen Kinder erkennen: "Lernwerkstatt Kinderschutz" für pädagogische Fachkräfte.

Mit der "Lernwerkstatt Kinderschutz" steht den Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe in Hamburg ab sofort eine kostenlose und frei zugängliche webbasierte Lernplattform zum Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung gemäß § 8a SGB VIII zur Verfügung. Ziel der Internetplattform www.lernwerkstatt-kinderschutz.de ist es, Basiswissen zum Erkennen und Handeln in Verdachtsfällen von Kindeswohlgefährdung (wie Missbrauch, Misshandlung, Vernachlässigung) anschaulich, konkret und praxisnah zu vermitteln. Verantwortlich für Entwicklung, Projektleitung und formative Evaluation zeichnet das Institut für Sexualforschung und Forensische Psychiatrie am UKE.

Cannabis-Konsum vermindert die geistige Kompetenz und erhöht das Schizophrenie-Risiko.

Die Risiken von Cannabis werden oft unterschätzt, warnt Prof. Dr. Karl-Ludwig Täschner (Stuttgart). Der Konsum löst häufig Wahrnehmungs-Defizite und Verhaltensstörungen aus, in seltenen Fällen Psychosen und Schizophrenie.

Operation Seelenfrieden.

Der Psychiater Peter Zimmermann hilft traumatisierten Soldaten, wieder Halt zu finden.

 

Raum 1.3.03 ist hell und aufgeräumt, es ist ruhig. An den Wänden hängen Bilder in fröhlichen Farben, neben dem Schreibtisch sprießt eine Grünlilie im Mittagssonnenlicht. Aber manche Menschen leiden hier Seelenqualen. Die zentimetertiefen Macken im Putz neben dem Patientenstuhl zeugen von den Kämpfen, die es hier auszutragen gilt. Raum 1.3.03 ist der Arbeitsplatz von Peter Zimmermann, dem leitenden Arzt des Traumazentrums im Berliner Bundeswehrkrankenhaus. Hier behandelt der Psychiater neben depressiven und suchtkranken Soldaten auch Soldaten, die infolge eines Auslandseinsatzes traumatisiert sind.

Suchtpolitik in Europa - Was ist zu tun?.

Die Globalisierung der Märkte für illegale, aber auch für legale Drogen und das Glücksspiel hat sich in den vergangenen Jahrzehnten immer stärker durchgesetzt. Die grenzüberschreitenden Möglichkeiten des Internets hinsichtlich Angebot, Marketing und Verfügbarkeit der Produkte sind dabei eine wichtige Triebfeder. Wirksame Instrumentarien sind erforderlich, in Deutschland wie in Europa, um dem Gesundheitsschutz beim Thema Sucht und Suchtmittel einen Platz in vorderster Reihe zu sichern. Erfolgreiche Präventionsstrategien für die Lösung der Probleme sind bekannt. Ihre Umsetzung steht - außer beim Tabak - weitgehend aus.

Neue Erkenntnisse zu Einfluss emotionaler Bilder aufs Gehirn.

Wissenschaftler der Universität Leipzig haben in einer Studie neue Erkenntnisse über den Einfluss emotionaler Ereignisse und Bilder auf das menschliche Gehirn gewonnen. Eine Arbeitsgruppe von Psychologen um Prof. Dr. Matthias Müller fand in ihren mehrjährigen Forschungen heraus, dass emotionale Bilder oder Ereignisse in unserer Umwelt vom Gehirn immer wahrgenommen werden - egal, was man zum entsprechenden Zeitpunkt gerade tut. Ihre Forschungsergebnisse wurden vor kurzem in der renommierten Fachzeitschrift "The Journal of Neuroscience" veröffentlicht.

Women see naked men differently too.

For both men and women, wearing revealing attire causes them to be seen as more sensitive but less competent, says a new study by University of Maryland psychologist Kurt Gray and colleagues from Yale and Northeastern University.




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