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Das Symptom als Bild

Das Symptom als Bild

„Das Symptom als Bild – Neuropathologie der Wahrnehmung“, – das Buch will ein Grundlagentext sein,der den Bildern von Menschen nachgeht, die geistig, körperlich, sinneshaft, und damit psychosozial beeinträchtigt sind. Es schildert die Herkunft und sein Interesse aus der Sicht der klinisch-therapeutischen Praxis. Es will eine Art BildLehre sein, Bilder in ihrer eigenen Logik vorstellen, die uns den nicht immer verbalisierbaren Ausdrücken mental oder psychisch beeinträchtigter Menschen nahe bringen. Es kann durchaus wie eine Psycho-Neuropathologie der Bilder gelesen werden. Es wendet sich an die auf Bilder angewiesenen ärztlichen oder psychologischen Psychotherapeuten, an künstlerische Therapeuten, an Heil- und Sonderpädagogen, auch an klinisch arbeitende Sozialarbeiter.

 

 

Vorwort: Das Symptom als Bild - Eine historische Rückblende

 

1          Was Bilder sind und woraus sie gemacht sind

             Peirce, Wittgenstein, Cassierer und Mitchell – Sprachspiele und die Bilder des Alltags

1.1        Ich mache mir ein Bild

1.2        Von einfachen und komplexen Bildern

1.3        Am Anfang ist etwas Markantes, eine Markierung, eine Perspektive

1.4        Von Bildern im Kopf – ein Wahrnehmungs- und Vorstellungsakt

1.5        Von Zeichen und Symbolen – und was im Gehirn vor sich geht

1.5.1     Eine kleine Zeichen-Lehre: Grundlagen der neuronalen Vernetzung

1.5.2     Grundlage der neuronalen Vernetzung: Die semiotische Sicht von Peirce

1.5.3     Grundlage der neuronalen Vernetzung: Neuere psychologische Aspekte der kindlichen Entwicklung

1.5.4     Grundlage der neuronalen Vernetzung: Prä- und symbolische Aspekte

1.5.5     Grundlage der neuronalen Vernetzung: Der symbolische Akt

 

2           Von den Bildern im Kopf – Neurogenetische Aspekte

2.1         Am Anfang ist ein Eindruck – Stationen der Wahrnehmung

2.1.1      Stationen der Wahrnehmung 1: Im Auge des Betrachters: Die Netzhaut

2.1.2      Stationen der Wahrnehmung 2: Wahrnehmung – Ein Produkt der genetischen und epigenetischen Reaktionsbereitschaft

2.1.3      Stationen der Wahrnehmung 3: Umschlagplatz der Sinneswahrnehmungsproduktion:

              Das Corpus Geniculatum Laterale als Teil der thalamischen Kerne

2.1.4      Stationen der Wahrnehmung 4: Produktverteiler Sehzentrum: Vom Management der

              Sinne und der Integration der Sinnesmerkmale

2.1.4.1   Neurologische und neurobiologische Mitspieler der Muster- und Gestaltsbildung

2.1.4.2   Eine Diskussion um die integralen Vorgaben des Gehirns

2.1.4.3   Zum neurologischen Ablauf von Sinnesintegration und Synchronisation

2.1.5      Station der Wahrnehmung 5: Neuronale Hilfestellungen - Entorhinaler Cortex, Gyrus

              Angularis und Precuneus

2.1.6      Konferenz der Sinne 1: Zusammenarbeit des Sehens, Hörens, Riechens, Schmeckens, Sich-Fühlens, Sich-Bewegens

2.1.7      Konferenz der Sinne 2: Sinnliches Wahrnehmen als ,szenisches Verstehen‘

 

3           Das Bild als Symptom – Störungen des Wahrnehmungseindrucks

3.1        Sensorische, motorische, kognitive und emotional stimulierende Signalmuster mit Störungswert

3.2        Erfahrungsunabhängige Mutation oder erfahrungsbedingte und in der Folge erfahrungsverändernde Epigenese – am Beispiel eines Fragilen-

             X-Syndroms und eines traumatischen Erlebnisses

3.3        Wie die Epigenese mittels der Methylierung das Zustandekommen und den Gebrauch der Bilder beeinflusst

 

4          Neuropathologie der Wahrnehmung – Versuch eines Überblicks

4.1       Inklusionäre Aspekte der Wahrnehmungsstörung

4.2       Dementielle Aspekte der Wahrnehmungsstörung

4.3       Psychosomatische Aspekte der Wahrnehmungsstörung

4.4       Psychiatrische Aspekte der Wahrnehmungsstörung

4.5       Persönlichkeitsstörungsaspekte der Wahrnehmungsstörung

 

5          Von gelingenden und misslingenden Eindrükcen des Lebens

5.1       Wenn der erste Eindruck des Lebens gelingt – neurogenetische Aspekte 1: Sensorische, motorische, kognitive und emotive Bildintegration

5.2       Wenn der erste Eindruck des Lebens gelingt – neurogenetische Aspekte 2: Sensorische, motorische, kognitive und emotive Bildintegration

5.3       Wenn der erste Eindruck des Lebens gelingt – neuropathologische Aspekte 3: Sensorisch, motorisch, kognitiv, emotiv gestörte Bildintegration

5.3.1    Aus der klinischen und pädiatrischen Praxis mit wahrnehmungsgestörten Menschen

5.3.2    Von dem Versuch, das Vor- und Noch-nicht-Bewusste des Patienten zu erreichen

5.3.2.1 Bewusstseinsmodalitäten und das Vorbewusste im Blick der klinischen Praxis

 

6         Von den Wahrnehmungsstörungen und einer neu zu definierenden Rolle der Psychopathologie

 

7         Eine Zusammenfassung – Das Symptom als Bild

7.1      Das Symptom in den Bildern sprechen lassen

7.2      Das Symptom, eine zuweilen nicht wiederzuerkennende Verwendung des Psychischen

7.3      Symptome im Bild – und ihre Aussagekraft

7.3.1   Das Symptom – als verkörperter Ausdruck früher neuronaler Prägung

7.3.2   Das Symptom – als psycho-emotional und neuronal erlebter Ausdruck von Beziehung

7.3.3   Das Symptom – als genetisch-neurobiologischer Ausdruck

7.3.4   Das Symptom – als fixierender Ausdruck einer ungewöhnlich verlaufenden subjektiven Sozialisation

7.3.5   Das Symptom – als fiktionales, nicht-künstlerisches Bild

7.3.6   Schlussbemerkung

 

8        Literatur

 

9        Glossar

 

10      Sachverzeichnis

 

 

 

Karl-Heinz Menzen

Das Symptom als Bild
Pabst, 2018, 206 Seiten

ISBN 978-3-95853-368-4,  Preis 20.- €                                                            
eBook: ISBN 978-3-95853-369-1 (www.ciando.com), Preis 10.- €




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