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Virtuelle Kundenberatung zu hochwertigen, komplexen Angeboten: Versicherungen online verkaufen.

Die Verkaufszahlen im Internet steigen kontinuierlich an. Allerdings sind komplexe online-Offerten wenig erfolgreich. Vor allem als besonders beratungsintensiv geltende Produkte wie Versicherungsleistungen werden hauptsächlich noch über traditionelle Vertriebswege zum Kunden gebracht. Der Wirtschaftspsychologe Marcus Koll (Universität Köln) zeigt in einer Studie, wie auch Versicherungen per Internet verkauft werden können.

Verkehrspsychologie: Ältere Kraftfahrer gleichen Leistungsdefizite häufig durch Vorsicht aus.

Ältere Kraftfahrer entwickeln häufig - in unterschiedlichem Ausmaß - Defizite und verursachen v.a. an Kreuzungen Zusammenstöße. Anderseits fahren Senioren meist langsamer und vergrößern den Abstand zu anderen Verkehrsteilnehmern, reduzieren also entsprechende Unfallrisiken, berichtet Dr. Christhard Gelau (Bergisch Gladbach) in einer Studie.

Schüler als Manager ihrer Hausaufgaben: Selbstreguliertes Lernen in der Grundschule.

Ein wesentlicher Teil des Lernens findet nicht in der Schule, sondern zu Hause statt. Während die grundschulpädagogischen Reformen der letzten Jahre sich vornehmlich auf den Unterricht in der Schule konzentrierten, sehen die pädagogischen Psychologen Heidrun Stöger (Universität Regensburg) und Albert Ziegler (Universität Ulm) einen großen Bedarf an praktikabler Strategie für das Lernen nach dem Unterricht.

Essstörung: Auch Jungen macht der Schönheitskult krank .

An Magersucht, Bulimie oder krankhaftem Brechzwang leiden zunehmend auch männliche Teenager und junge Männer: Das zeigt eine Diagnoseauswertung der Kassenärztlichen Vereinigung Bremen (KVHB). Demnach liegt der Männeranteil der an Essstörungen erkrankten Patienten unter 21 Jahren bei 31 Prozent. "Wir müssen uns von der Vorstellung verabschieden, dass Essstörungen ein weibliches Phänomen sind", resümiert Dr. Till Spiro, Vorsitzender der KVHB.

Tiefe Hirnstimulation bei schwer depressiver Patientin erfolgreich.

Neurochirurgen des Universitätsklinikums Heidelberg haben weltweit erstmals eine Patientin, die an einer schweren Depression litt, erfolgreich durch die Stimulation der sogenannten Habenula, einer winzigen Nervenstruktur im Gehirn, behandelt. Der 64 Jahre alten Frau, die seit ihrem 18. Lebensjahr erkrankt ist, konnte zuvor weder durch Medikamente noch durch Elektrokrampftherapie geholfen werden. Seit dem Eingriff am 3. Juni 2008 ist sie ohne zusätzliche Elektrokrampftherapie beschwerdefrei.

Exzessiver Medienkonsum bei Adipositas: wöchentlich 32 Stunden am Computer.

Bei Kindern und Jugendlichen wird Adipositas von passivem Lebensstil begünstigt. Exzessiver Medienkonsum scheint ein Einflussfaktor von großer Bedeutung zu sein, dessen vielfältige Wirkmechanismen bezüglich Ätiologie, Aufrechterhaltung und Essverhalten nur wenig untersucht sind. Die Stiftung Juvenile Adipositas berichtet dazu über eine Studie.

Hirnveränderungen bei Magersucht: Kernspin zeigt reduzierte Dichte grauer Zellen.

Frauen mit Magersucht (Anorexia Nervosa) weisen eine deutlich reduzierte Dichte grauer Zellen in bestimmten Bereichen des Gehirns auf, die mit der Verarbeitung von Körperbildern zu tun haben. Dieses Ergebnis brachten Untersuchungen betroffener und gesunder Frauen im Kernspintomografen, die Forscher der Ruhr-Universität Bochum um PD Dr. Boris Suchan durchgeführt haben. Die Auffälligkeiten im Gehirn könnten die gestörte Wahrnehmung des eigenen Körpers bei Frauen mit Essstörungen erklären: Patientinnen nehmen sich selbst als dick wahr, obwohl sie objektiv untergewichtig sind - ein aufrechterhaltender Faktor für die Essstörung.

Ökotourismus: Stressabbau für kinderreiche Familien.

Der Ökotourismus wächst international und bleibt weiterhin stark ausbaufähig. Überwiegend kinderreiche Familien nehmen daran teil. Die Anbieter sind vorwiegend mittelständische Unternehmen, die auf ein professionelles, kostspieliges Marketing verzichten können; die Mund- zu Mund- Informationen zufriedener Gäste reichen meist aus, stellten Dr. Manuela Habicht und Kollegen in einer psychologischen Studie fest.

Wirtschaftspsychologie: IT-Experten nur selten in normalem Arbeitsverhältnis.

Zwölf oder mehr Arbeitsstunden am Bildschirm: Für Beschäftigte in IT-Startups schien es kaum einen normalen Feierabend zu geben. Inzwischen ist die IT-Hype einer gewissen Normalität gewichen. Wieweit hat sich die Lebensgestaltung der Betroffenen während der folgenden fünf Jahre geändert? Eine Arbeitsgruppe der FU Berlin untersuchte die Verläufe in einem qualitativen Forschungsprojekt und kam zu einem differenzierten Bild.




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