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Erfolgreich coachen und therapieren: Begleiten mit dem Pferd

Pferde können zum Coaching und zur Psychotherapie wesentlich beitragen: Die vertrauensvolle Begegnung mit dem Pferd hilft dabei, Selbstvertrauen zu gewinnen und zu vertiefen. Warum und wie dies gelingen kann, beschreiben Monika Brossard und Ursula Schober in ihrem Handbuch "Begleiten mit dem Pferd - Eine Begegnung mit sich selbst".

 

Schmerzen noch vor der Chronifizierung an der Wurzel packen: Neue Wege bei ambulanter Schmerzbehandlung: Modellprojekt PAIN2020

Wenn Schmerzen erst einmal chronisch geworden sind, ist das Leid für die Betroffenen groß. Die Folge ist häufig, dass die Lebensqualität sinkt, Alltagskompetenzen eingeschränkt sein können, die Psyche leidet und die Arbeitsfähigkeit nachlässt oder verloren geht. „Handeln, bevor Schmerzen chronisch werden – das ist der Grundgedanke des bundesweiten Modellprojekts PAIN2020“, sagt die Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. anlässlich des 8. bundesweiten Aktionstages gegen den Schmerz am 4. Juni 2019.

Politische Psychologie: Migranten senken die durchschnittliche Intelligenz in Deutschland nicht

Politische Psychologie: Die gemessene Intelligenz ist während des vergangenen Jahrhunderts in den westlichen Industrienationen kontinuierlich gestiegen. Doch inzwischen stagnieren oder fallen die Intelligenzquotienten im Durchschnitt. Sogenannte "Experten" vom "rechten" politischen Rand bieten eine simple "Erklärung" feil: Die Migrantenströme hätten den Niedergang ausgelöst. Dr. Jakob Pietschnig und Kollegen (Universität Wien) widerlegen diese Annahme in einer Studie - veröffentlicht in der Fachzeitschrift "Politische Psychologie".

Health literacy: How to improve health behaviors

Health literacy is defined as "people´s knowledge, motivation and competences to access, understand, appraise and apply information to make judgements and take decisions in everyday life healthcare concerning disease prevention and health promotion to maintain and improve quality of life during the life course." In a new volume Anne-Kathrin Mayer and colleagues shed light on the concept of health literacy from different disciplines: psychology, educational sciences, health sciences and public health, communication sciences, and information sciences. All papers argue for a broad conceptual understanding of health literacy.

Evolutionspsychologie: Warum Frauen sich mehr für Sozialberufe und Männer mehr für Technik interessieren

Junge Frauen bevorzugen mehrheitlich Berufe in der Medizin, der Pflege, der Pädagogik, der Sozialarbeit - und seltener in naturwissenschaftlich-technischen Bereichen oder im Management. Die Berufswahl entspricht passgenau den evolutionär geprägten Motiven und Begabungen. Daher ergibt es keinen Sinn, Frauen für eher "männliche" Berufsrollen gewinnen und für das Spitzenmanagement protegieren zu wollen. Diese Folgerung ziehen Psychologen aus evidenzbasierten Forschungsergebnissen im neuen Reader "Geschlecht und Verhalten aus evolutionärer Perspektive".

Muttermilch fördert die Intelligenzentwicklung des Kindes

Stillt eine Mutter ihr Neugeborenes mindestens ein halbes Jahr, profitiert das Kind lebenslang nicht nur mit gesundheitlichen Vorteilen. Die Muttermilch fördert auch nachweislich die Intelligenzentwicklung, berichtet das "Ernährungs-Lesebuch"; die "weiße Substanz" im Gehirn wächst deutlich stärker und optimiert damit die neuronalen Vernetzungen.

Hund und Pferd als Co-Therapeuten? Tiergestützte Therapie in Haftanstalten zeigt Wirkung

Persönlichkeitsstörungen, Sucht, Depression: Etwa acht von zehn Strafgefangenen leiden unter mindestens einer psychischen Störung. Psychotherapie oder zumindest soziale Arbeit ist in Haftanstalten und im Maßregelvollzug notwendig. Besondere Möglichkeiten bietet die tiergestützte Therapie. Theres Germann-Tillmann und Bernadette Roos Steiger fassen in ihrem neuen Buch „Tiergestützte Therapie im Freiheitsentzug“ zusammen, welche Faktoren beim Einsatz von Hunden, Pferden oder Ziegen als Therapiebegleittiere wichtig sind und zum Behandlungserfolg führen.

Frauen im Maßregelvollzug: Berufliche Perspektiven, soziale Einbindung und Mutterschaft steigern die Erfolgsaussichten

Weniger als zehn Prozent der Strafgefangenen und Maßregelvollzugs-Patienten sind Frauen. Die meisten leiden unter Drogen-oder Alkoholabhängigkeit. Dr. Melanie Frey (Universität Duisburg-Essen) stellte im Rahmen der Essener Evaluationsstudie fest: Nach einer Behandlung in der Entziehungsanstalt (Maßregel § 64) werden therapierte suchtkranke Frauen seltener straffällig als nach einer Haftverbüßung. Der Nutzen des therapeutischen Mehraufwands ist etwa ähnlich hoch wie bei abhängigen Männern. Die Studienergebnisse wurden im neuen Reader „Straffällige mit Suchtproblemen“ veröffentlicht, herausgegeben von Dr. Norbert Schalast.

Mädchen sehen interessiert Pornografie - meist befangen und mit innerer Distanz

Nicht nur Jungen, auch Mädchen sehen häufig Pornografie im Internet. Dabei verhalten sie sich eher schamhaft bzw. distanzierend und äußern unbehagliche Kritik an sexistischen Darstellungen. "Beim Umgang mit diesen Erfahrungen spielen verschiedene Distanzierungsstrategien sowie der Austausch mit einer Freundinnengruppe eine essenzielle Rolle." Zu diesen Ergebnissen kommt eine empirische Studie von Alba de la Fuente Camps und Nora Ruck (Wien) - veröffentlicht in der Fachzeitschrift "Psychologie und Gesellschaftskritik".

Süchtige Glücksspieler können rationales Entscheiden lernen

Pathologische Glücksspieler sind auf ihren Kick im Spiel fixiert: Es aktiviert jedesmal ihr Belohnungssystem. Sind sie also zwangsläufig außerstande, sich gegen das Spiel zu entscheiden? Dr. Bernd Sobottka kommt in einer neurobiologisch-psychologischen Studie zu einem erfreulichen Ergebnis: Spielsüchtige können durchaus - wenn auch unter Schwierigkeiten -kompetentes Entscheidungsverhalten lernen.

 

Neues Lehrbuch der Allgemeinpsychologie: Wie sich die menschliche Psyche aus der animalischen weiterentwickelt

Reiner Seidel legt ein - in Struktur und Didaktik völlig neuartiges - Lehrbuch der Allgemeinpsychologie vor. Er setzt bei Entwicklungen im Tierreich an und verfolgt die Genealogie der menschlichen Wahrnehmung, Emotion, Intelligenz, Lernfähigkeit, Gedächtnisleistung und Sozialität. Damit integriert das Lehrbuch naturwissenschaftliche und geisteswissenschaftliche Befunde. Reiner Seidel lehrt an der Freien Universität Berlin als Professor für Allgemeine Psychologie.

Welche Rolle spielt Alkohol in der Begehung von Straftaten?

Die „Aktionswoche Alkohol“ der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (18.–26. Mai 2019) ist momentan in vollem Gange. Aktionen, Kampagnen, Informationsveranstaltungen u.v.m. sollen die Menschen über die Auswirkungen von Deutschlands Suchtmittel Nummer 1 informieren und Präventionsmöglichkeiten aufzeigen. Ein wichtiger Aufruf, denn der Blick in aktuelle Statistiken zeigt: Beinahe 8 Millionen Menschen in Deutschland (zwischen 18 und 64 Jahren) konsumieren Alkohol in einem riskanten Maße. Im Bereich der Kriminalität spielt Alkohol sogar eine noch zentralere Rolle: Stanley F. Friedemann und Martin Rettenberger der Kriminologischen Zentralstelle in Wiesbaden untersuchten die Beziehung von Alkoholkonsum und Kriminalität, ihre Ergebnisse stellen sie im aktuellen „Jahrbuch Sucht 2019“ (hrsg. von der DHS) vor.




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