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HOPPMANN – Eine unternehmerische Alternative. Mit demokratischer Beteiligung und sozialer Gerechtigkeit zum wirtschaftlichen Erfolg
Belitz, Wolfgang (Hrsg.)

Kategorie: Bücher Psychologie
2011, 356 Seiten, ISBN 978-3-89967-715-7
Preis: 35,00 EUR   (ohne MwSt.: 32,71)


Mehr Informationen:

Der Siegerländer Unternehmer Klaus Hoppmann hat im Jahre 1961 begonnen, in seinem mittelständischen Unternehmen tiefgreifende soziale Reformen durchzuführen, weil er an der Frage nach Gerechtigkeit im Wirtschaftsleben sehr interessiert war. Das Unternehmen wurde 1936 von seinem Vater gegründet und von seinem Sohn nach dem plötzlichen Tod des Vaters 1957 im Alter von 30 Jahren übernommen. Das Unternehmen gehört heute zu den großen Autohäusern in Deutschland und ist sehr erfolgreich am Markt. Sieben Fabrikate werden an acht Standorten verkauft und gewartet.
Gleiche Gewinnbeteiligung für alle Betriebsangehörigen - Mitbestimmung am Arbeitsplatz durch Arbeitsteams - paritätische Unternehmensleitung durch Geschäftsführer, Abteilungsleiter und Betriebsräte in einem Wirtschaftsausschuss - Aufhebung des Privateigentums am Unternehmen durch Überführung in eine gemeinnützige Stiftung - das waren die großen Reformschritte, die zu einem alternativen Unternehmen führten, das als sozialethisches Gesamtkunstwerk bezeichnet werden kann, vielen bekannt unter der Bezeichnung das „Hoppmann Modell“.
In diesem Jahr wird das Unternehmen 75 Jahre alt, und der Reformprozess hat vor genau 50 Jahren begonnen. Aus diesem doppelten Anlass erscheint das vorliegende Buch. Grundlagen und zahlreiche Einzelaspekte des Hoppmann Modells werden nicht zuletzt von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Unternehmens und der Stiftung beschrieben. Die Ergebnisse einiger empirischer Untersuchungen des Modells aus jüngster Zeit werden dargestellt und interpretiert. Die Arbeit der Hoppmann Stiftung „Demokratie im Alltag“ kommt ausführlich zur Sprache. Abgedruckt werden Dokumente, die die grundlegenden Veränderungen im Betrieb betreffen.
Der Jubiläumsband verfolgt den Zweck, am Beispiel des Hoppmann Modells in einem marktradikalen Umfeld deutlich zu machen, dass demokratische Beteiligungsformen und soziale Gerechtigkeit im Betrieb zu beachtlichen wirtschaftlichen Erfolgen führen können.


Inhalt:

1. Darstellung und Deutung des Hoppmann-Modells

Unternehmensbroschüre Mitarbeiterbeteiligung bei Hoppmann

Klaus Hoppmann-König: „Was ich noch sagen wollte“

Klaus Hoppmann-König: Mitbestimmung ohne Grenzen

Klaus Hoppmann-König: Mitbestimmung muss gelernt werden

Bruno Kemper: Hoppmann Autowelt: Ein Unternehmen auf Erfolgskurs

Wolfgang Belitz: Freiheit und Gerechtigkeit


2. Kommentare zum Hoppmann-Modell

Hartmut Wächter: Möglichkeiten und Grenzen der Wirtschaftsdemokratie – Der Fall Hoppmann

Eberhard Ulich: Zurück in die Zukunft – Anmerkungen zu Geschichte und Konzepten industrieller Demokratie

Franz Segbers: Die Firma Hoppmann – Eine evangelisch geprägte Alternative zur neuen Unternehmerdenkschrift der EKD


3. Spuren alternativer Beteiligungsformen

Iris Otterbach: „Was unsere Firma stärkt: Die Teams!“

Andrea Dittmann-Dornauf: Die Bedeutung der betrieblichen Bildungsarbeit aus der Sicht der Beschäftigten

Franz Kaiser: „Hier haben auch die Auszubildenden etwas zu sagen“ – Ausbildung im mitbestimmten Unternehmen

Andrea Jochmann-Döll: Angekommen! Die Einbindung der Beschäftigten aus neuen Standorten in die Hoppmann Autowelt


4. Die Arbeit der Hoppmann Stiftung „Demokratie im Alltag“

Wolfgang Belitz: Die  Hoppmann Stiftung „Demokratie im Alltag“  2000 – 2010

Hermann Schmid: Das Erfahrungsfeld SCHÖNUNDGUT Fischbacherberg

Wolfgang Belitz: Lebendige Gerechtigkeit


5. Dokumentenanhang

Martin Schneider: Fallstudie Hoppmann Autohaus GmbH

Jens Rehberg: Das Team macht die Musik

Jens Rehberg: Alle zusammen für den Kunden

Die Führungsgrundsätze der Martin Hoppmann GmbH 2006

Die Betriebsvereinbarung zur Mitbestimmung und Erfolgsbeteiligung 2008

Die Satzung der Hoppmann Stiftung „Demokratie im Alltag“ 2009

Das Pädagogische Konzept für das Erfahrungsfeld SCHÖNUNDGUT Fischbacherberg 2010





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