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Subjektivität und Gehirn
Fuchs, T., Vogeley, K., Heinze, M. (Hrsg.)
2007, 302 S.


Kategorie: Bücher Psychologie
ISBN 978-3-89967-433-0
Preis: 25,00 EUR   (ohne MwSt.: 23,36)


Mehr Informationen:

Nachdem das neuzeitliche Subjekt im Laufe der letzten 150 Jahre einige Kränkungen (z.B. durch Darwin, Freud oder die so genannte Postmoderne) erfahren hat, scheint ihm die jüngste neurowissenschaftliche Forschung den Todesstoß zu versetzen. Will man aber das Projekt einer aufgeklärten Gesellschaft nicht aufgeben, in der Menschen als freie und bewusste Subjekte handeln, muss Subjektivität restituiert und reformuliert werden.
In diesem Band stellen renommierte Philosophen und Psychiater unterschiedliche Konzeptionen von Subjektivität vor, die nicht nur die Herausforderungen der Neurowissenschaften am Beginn des 21. Jahrhunderts annehmen, sondern auch zwischen den oftmals verhärteten Fronten produktiv vermitteln. Der Band ist aus der Jahreskonferenz 2006 der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) im Berliner ICC hervorgegangen und schließt an den Vorjahresband „Willensfreiheit – eine Illusion“ an.


Inhalt:

Philosophie

Klaus Brücher:
Eine sehr kurze Geschichte der Subjektivität

Manfred Frank:
Lässt sich Subjektivität naturalisieren?

Thomas Fuchs:
Verkörperte Subjektivität

Hinderk M. Emrich:
Philosophie der Berührung: Spontaneität als Konstituens von Subjektivität

Hans-Peter Krüger:
Die Entdeckung und das Missverständnis der neurobiologischen Hirnforschung


Neurowissenschaften

Kai Vogeley:
Neurale Grundlagen der sozialen Kognition

Dirk Leube und Tilo Kircher:
Phänomenologie und Neurobiologie des gestörten Ich-Erlebens

Friedel M. Reischies:
Selbst im Gehirn? Neurowissenschaftliche Modelle des sensomotorischen Bewusstseins

Günter Schiepek:
Die neuronale Selbstorganisation des Selbst. Ein Beitrag zum Verhältnis von neuronalen und mentalen Prozessen aus Sicht der Synergetik

Stephan Schleim und Henrik Walter:
Gedankenlesen – eine Herausforderung für die Neuroethik?

Andreas Heinz und Anne Beck:
Sucht als Störung der Selbstkontrolle


Psychopathologie

Paul Hoff:
Über die zukünftige Rolle der Psychopathologie: Grundlagen- oder Hilfswissenschaft?

Wolfgang Gaebel und Jürgen Zielasek:
Die Subjektivität in der modularen Psychiatrie

Christoph Mundt:
Das Selbst als soziales Organ

Christian Kupke:
Subjekt und Individuum in philosophischer und psychiatrischer Perspektive

Martin Heinze:
Aspekte von Subjektivität: Sichverhaltenkönnen, Anerkennung und Assoziativität

Uwe Gonther und Jann E. Schlimme:
Die Begründung der Subjektivität im Gegebenen – Göttlicher Wahnsinn und Psychose bei Hölderlin





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