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Ethische Entscheidungssituationen in Psychiatrie und Psychotherapie
Juckel, Georg; Hoffmann, Knut (Hrsg.)

Kategorie: Bücher Psychologie
2016, 260 Seiten, ISBN 978-3-95853-187-1, Hardcover
Preis: 30,00 EUR   (ohne MwSt.: 28,04)


Mehr Informationen:

In der Psychiatrie und Psychotherapie werden zunehmend ethische Dilemmata verschiedenster Art bewusst. Klare und transparente ethische Grundhaltungen tragen wesentlich zu einem guten Befinden und einer guten Interaktion von Behandelten und Behandlern bei.
Das Handbuch „Ethische Entscheidungssituationen“ bietet keine Codices und Cecklisten, sondern kritische Reflexionen erfahrener Psychiater und Psychotherapeuten. Ihnen ist bei aller Pluralität gemein, dass sie das wissenschaftliche und therapeutische Potenzial ihres Faches bescheidener einschätzen als von Patienten erwartet und erhofft. Ihnen ist auch gemein, dass sie grundsätzlich Paternalismus durch shared decision making ersetzen oder im Notfall ersetzen wollen.
Das Spektrum an Fragen ist breit, u.a.:

  • Wo liegen Grenzen unseres Wissens und was folgt daraus für einen angemessenen ethischen Umgang ?
  • Müssen Patienten „trocken“ und „clean“ werden?
  • Wie weit darf Aufklärung gehen? Wie werden Informationen dosiert?
  • Warum werden Patienten mit Intelligenzminderung kaum oder unangemessen behandelt?
  • Wann und wieviel Zwangsbehandlung ist indiziert?
  • Wieweit kann Suizidprävention reichen?
  • Stehen demente Patienten im Schatten der therapeutischen Zuwendung?
  • Wieweit ist eine medikamentöse Zwangsbehandlung in der forensischen Psychiatrie legitimiert
  • Welche kritischen oder integrativen Herausforderungen bietet der Trialog?
  • Wie kann mit Patientenverfügungen psychisch Kranker umgegangen werden?
  • Welche nicht-ethischen Strukturen werden im deutschen Versorgungssystem gesehen?


Alle im Bereich von Psychiatrie und Psychotherapie Arbeitenden finden in den Beiträgen empirisch und philosophisch reflektierte Antworten für die alltägliche Arbeit – und weit darüber hinaus.


Geleitwort
Hanfried Helmchen

Vorwort
Georg Juckel & Knut Hoffmann

Einführung: Paternalismus, Zwang und Manipulation in der Psychiatrie
Thomas Schramme


Grundlagen

Ziel und Sinn psychiatrischer Behandlungen: Überlegungen zu Motivation und Ziel
Ida Sibylle Haußleiter

Ist ein Leben ohne Substanzkonsum ethisch zu rechtfertigen? oder „Gibt es ein Recht auf Rausch?“
Michael Soyka

Aufklärung bei der Diagnose „Schizophrenie“ – epidemiologische Aspekte versus personalisierte Medizin
Seza Krüger-Özgürdal, Maren Boden & Martin Brüne

Ethische Aspekte der psychiatrischen Versorgung von Menschen mit Intelligenzminderung
Knut Hoffmann

In wieweit schaden wir unseren Patienten und uns selbst? – Aspekte von Selbst- und Fremdfürsorge
Andreas Heinz, Sabine Müller & Ulrike Kluge

Reflexionen zu den Grenzen von psychiatrischem Wissen im Zeitalter der Evidenz-basierten Medizin
Georg Juckel & Paraskevi Mavrogiorgou


Ethische Aspekte von Zwangsmaßnahmen

Psychiatrische Behandlungen aus juristischer Sicht
Jochen Taupitz & Ferdinand Weis

Ethische Überlegungen bei der Anwendung von Zwangsmaßnahmen
Tilman Steinert

Ethische Aspekte der Suizidalität und Suizidprävention
Manfred Wolfersdorf & Michael Schüler


Psychiatrische Behandlung unter ethischen Aspekten

Ethische Fragen in der medizinischen Behandlung von Menschen mit Demenz
Jakov Gather

Ethik in der Traumatherapie: Offene Fragen und Grenzen in der Behandlung von Traumafolgestörungen
Wiebke Ahlenstorf & Birger Dulz

Ethische Aspekte in der Forensischen Psychiatrie: Patientenautonomie zwischen Freiheitsentzug und medikamentöser Zwangsbehandlung
Jürgen L. Müller

Ethik des Trialogs in der Psychiatrie
Martin Schäfer & Hubert Schöttes

Patientenverfügungen von Menschen mit psychischen Erkrankungen – Gültigkeit, Reichweite, Wirksamkeitsvoraussetzung und klinische Umsetzung
Jochen Vollmann


Besondere ethische Gesichtspunkte in der Psychotherapie

Unethische Aspekte des deutschen Versorgungssystems für psychisch Erkrankte unter dem besonderen Aspekt der Psychotherapie
Mathias Berger

Abstinenz in Psychiatrie und Psychotherapie
Günter Lempa

Psychotherapie – was erklären wir dem Patienten vorher?
Hans-Joachim Maaz





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